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 Betreff des Beitrags: Dunkler Traum
BeitragVerfasst: 27. Mai 2007, 17:47 
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mahlzeit ^^ ich hatte ma ne etwas märchenhafte ader und wollte mich mal als fantasy-schreiberling versuchen, die geschichte handelt von der geburt eines prinzen, der die kräfte eines nekromanten in sich trägt und von einen mächtigen magier ausgebildet wird, eben der magier der ihn töten wollte um selber erbe des königs zu werden, der junge weiß nichts von seiner "gabe", spürt aber die dunklen kräfte in ihm, doch durch sein gutes herz setzt er sie zum wohle der schwachen ein

In einer Zeit, lange vor den großen Kriegen, noch länger vor der ersten Flinte, regierte ein König und in diesem jenen Land, welches voller Mythen, Märchen und Geistergeschichten ist. Nur die alten Burgen erinnern an diese Zeit und vielleicht die ein oder andere Legende, aber eben in genau dieser Zeit, gab es auch die größten Magier und edlen Krieger.....
Laut trägt der Donner von seiner Geburt die Nachricht weit bis in den letzten Winkel der Stadt, in dieser Nacht würden die Sterne ein Bild des Todes zeigen, doch sind sie verdunkelt was dazu führt, das er nicht vom Tod mit gerissen werden wird und doch schwebt der Tod über ihm. Seine Mutter, gestorben bei der Geburt, hatte diesen Tag herbeigesehnt und betete dafür, das der Himmel das Sternenbild verdunkeln würde und die Sonne in sein Gesicht als erstes scheinen möge, auch wenn er im Gegenzug ihre Seele dafür bekäme. Was sie nicht ahnte, war das jemand zu belauschte, magische Ohren hörten ihr Gebet und erfüllten ihr ihren Wunsch bevor ihr Gott es tat, dadurch wurde nur die Hälfte erfüllt, wofür sie den vollen Preis bezahlen musste. Fiebernd schloss sie ihre Augen, sie lächelte und nahm ihren Sohn an den Leib, küsste ihn auf die Stirn und sprach:"Ich gab mein Leben für dich und ich sehe das es ich es nicht umsonst gab, große Dinge warten auf dich, den Tod brauchst du nicht länger zu fürchten und ebenso nicht die Zeit, dies ist dein Reich, dein Land und dein Volk und ich weiß das du es gut führen wirst, so wie dein Vater vor dir. Ich liebe dich mein Kind". So starb sie, als Königin eines alten Landes, sie kehrt zurück zu ihrem geliebten König und kann sicher in Frieden ruhen, denn ihr Sohn und Erbe des Königreiches war geboren....
Blitze schlagen auf das Dach des Könighauses, die Toten öffnen ihre Augen, strecken ihre Arme der Freiheit entgegen, aber als auch er die seinen nicht länger verschlossen hält, erlischt der Zauber und die Toten ruhen weiter.....

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 Betreff des Beitrags: Dunkler Traum
BeitragVerfasst: 27. Mai 2007, 18:13 
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.....
Schreiend und weinend war der Erbe des Königs in sein Bett gelegt worden, in den Gesichtern seiner Ammen stand die Trauer geschrieben, warme Tränen fielen von ihren Wangen, fielen auf das Gesicht der Königin und es fiel ihnen zusehends schwerer die Tote von hier fortzubringen, erst nachdem sie auf ihr Totenbett gelegt wurde und die Totenwache um sie herum stand, schickten sie Gebete zum Himmel und wagten es ihre Tränen wegzuwischen. Denn sie wussten das die Königin niemals wiederkehren würde, ebenso wie der König selbst und bis sein Erbe alt genug wäre um das Reich zu regieren, würden anderen versuchen die Macht zu übernehmen. Es war ein Hoffnungsschimmer, dass er gesund und munter auf die Welt kam, sie hofften er würde eines Tages ein gerechter Herrscher werden und die elenden Magier vertreiben, die sich selbst die Gelehrten nennen. Weise waren sie, aber auch von Macht und Gier zerfressen, wie Geier stürzten sie sich herab um die Fürstenländereien unter sich aufzuteilen. So wurde das Land zerteilt, doch das war lange her, denn alle Magier bis auf einen starben und er alleine konnte nicht die vier übrigen Ländereien "begutachten". Beruhigt schauten sie ihren neuen Herrscher beim Schlafen zu und die Sonne vertreibt die schwarzen Wolken und eine Amme legt ihm ein goldenes Amulett um den Hals auf dem sein Name geschrieben steht: Valanthir.....
Jahrzehnte verstrichen wie Minuten, Jahre wie Sekunden und Valanthir wuchs heran, man sah es ihm nie an, aber tief in seinem Herzen steckte die Trauer über den Tod seiner Eltern und er wünschte sich er könnte sie wiederzurückholen. Manchmal, des Nachts wenn der Mond vollrund ist und der Himmel klar, hört er fremde Stimmen die seinen Namen rufen, manche wollen ihn dazu bringen sie endlich zu befreien und ihnen ihr Leben wiederzugeben, er sagt zu ihnen er könne die Toten nicht wiedererwecken, dann verstummen sie. Er lief gerade durch den grünen Garten des Hauses seiner Eltern, da hörte er Schreie und ein lautes Winseln, als würde jemand ein Tier schlagen. Rasch lief er dem Schreien nach, sein Gesicht wurde blass als er eine Blutspur vorfand und er blieb stehen, Übelkeit steigt in ihm auf, denn im Gras lag ein toter Wolf, einer der wenigen aus der Zucht seines Vaters. Er wurde scheinbar erschlagen, vielleicht hatte er sich ein Huhn oder dergleichen geschnappt, unglücklicherweise war nicht jeder der Bürger tierlieb....

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 Betreff des Beitrags: Dunkler Traum
BeitragVerfasst: 28. Mai 2007, 18:04 
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Heiße Tränen rannten seine Wangen hinab, dies war nicht einfach nur einer der Zuchtwölfe, sondern sein eigener, er selbst war bei der Geburt vor 3 Jahren dabei gewesen. Valanthir rief nach Hilfe, rief nach seinen Bediensteten aber niemand antwortete ihm. Nur der Wind schlug um und trieb ihm den Blutgeruch in die Nase, beinahe hätte er sich übergeben, aber die Wut in ihm ließ nicht zu das sein Körper dem Verlangen nachgab. Der junge Prinz verspürte Trauer, unendliche Trauer und Wut, unglaubliche Wut gegen den Mörder seines geliebten Freundes.
"Ja, der Tod, etwas das du besser kennen lernen musstest als die meisten von uns und wieder trifft er auf dich, ist es Ironie deines Gottes oder nur Laune der Natur, wer weiß das schon? Was ICH aber weiß ist, das du dich nicht nach dem Schicksal richten musst, es liegt bei dir ob dein Freund wirklich tot ist oder aber nicht".
Erschreckt drehte Valanthir sich um und blickte in das Gesicht eines alten Menschen, er war so alt das er zu den Gelehrten gezählt haben könnte, doch das konnte Valanthir nicht ahnen:"Ich kann das hier rückgängig machen? Wie soll das gehen, keiner kann Tote wieder erwecken, keiner". Der Alte lächelte, er strahlte eine reine Energie aus und kam näher:"Niemand, in der Tat, aber ein Nekromant ist in den Augen von uns auch ein Niemand, er wird gemieden weil keiner akzeptieren will welche Gabe er hat, du hast diese Gabe, sie ist weder edel noch tugendhaft, aber sie beweist das das Leben kontrolliert werden kann und mit ihm auch der Tod, versuche seine Seele zu bannen und in seinen Körper zu setzen, ich kann dir zeigen wie du deine Eltern genauso wiederholen kannst". Valanthirs Tränen tränkten den Boden, rutschten einen Grashalm hinab und er kniete sich herunter zu seinem Wolf, zögernd legte er die Hand auf das Herz seines Freundes und schickte mit all seiner Kraft etwas Lebensenergie in das Tier hinein, aus dem Fang und den Augen des Wolfs trat ein grelles Licht und er hob den Kopf, leckte Valanthir über das Gesicht und stand auf, als hätte er nur geschlafen. Voller Glück schaute der Prinz zu dem lächelnden alten Herrn:" Du hattest recht alter Mann, bitte zeig mir wie ich meine Eltern ebenso wiederzurück holen kann".
"Dann nimm deinen treuen Freund und folge mir, absofort trägst du den Namen Valanthir, Schüler von Albarah"....

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 Betreff des Beitrags: Dunkler Traum
BeitragVerfasst: 24. Juni 2007, 22:15 
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Valanthir ging mit, gleich neben ihm sein Wolf, Äste und kleine Zweige zerkratzten ihm seine Haut, warm rann das Blut seinen Arm herab und er hoffte das sie endlich am Ziel sein mögen. Der Alte sagte weder wo sie hingingen, noch wie weit es noch sei, er ging nur als ein schweigender Führer voran. Immer tiefer gingen sie heinein in den Wald, so tief das die Vögel ihre unheimliche Melodie abbrachen und schweigende Dunkelheit hinterließen. Ein winziger Sonnenstrahl schien am Ende des holperigen Pfades geradewegs in Valanthirs Gesicht zu scheinen, täuschte er sich oder war dort vorne, wo eigentlich das Herz des Waldes sein müsste, eine Klippe? Nein, er konnte sich nicht daran erinnern das hier ein Abgrund war, doch die Sonne erlangte an Kraft und zeigte ihm das er sich täuschte: Auf einer Wiese ragend, direkt vor einen tiefen Abgrund einer Schlucht, steht ein kleiner alte Wachturm, Pflanzen umgarnen seine Mauern, wachsen an ihm empor und verdecken die Sicht, sodass die unzähligen Gräber nicht zu sehen sind. Flüsternd sprach er mit sich selbst:" Ein wundersamer Ort ist das, so friedlich und still, früher muss hier eine ganze Burg gestanden haben".
Da lachte der Alte Mann und drehte sich, noch halb lachend zu dem Knaben herum:" Eine Burg? Nein eine ganze Festung stand hier, der alte Turm ist das einzige was von ihr übrig blieb, vor kurzer Zeit lebte dort ein Nekromant, aber der wurde vertrieben oder vielleicht hängt er schon am Galgen, zumindest werden wir ihn nicht wiedersehen".
Valanthir ging an dem Alten vorbei und sah das ganze Ausmaß des Turms, mindestens 20 Meter hoch und 30 Meter breit war er, ein Koloss von einem Turm und sein Mauerwerk war bestens erhalten, er war wie ein Relikt aus einer vergangenen Epoche....

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 Betreff des Beitrags: Dunkler Traum
BeitragVerfasst: 28. Juni 2007, 20:53 
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Väterlich legte der Alte seine Hand auf die Schulter seines "Schülers":"Und hier wirst du wohnen, der Turm gehört dir, nur die unteren Ebenen solltest du nicht betreten, denn dort wurde Hexerei betrieben und ich weiß nicht was dort noch alles am Leben ist". Nach diesen Satz, erschien in den Augen des alten Mannes ein dunkler Schatten, fast als er würde genau wissen wovon er sprach. Valanthir sah nocheinmal zum Turm hinauf und drehte sich dann zu seinem "Lehrer":" Ist das euer Ernst? Dieser riesige Turm gehört mir? Aber mit welchen Recht kann ich...".
"Das Recht hast du, weil dieser Turm von deinen Ahnen erbaut wurde, ich war einst Verwahrer deiner Familie, bis man meinte das ich ebenfals ein Hexer wäre, ein Heiler ja, aber das ist keine Magie, nur Weisheit". Alte und faltige Hände kramten in einen ledernden Beutel, welcher am Gürtel des Alten befestigt war und umschlossen eisern einen rostigen Schlüssel. Der Schatten, den der alte warf, verändert sich, er wirkt größer und irgendwie falsch, ganz so als wäre der alte Mann nicht der weise Heiler, den er vorgab zu sein. Valanthir schreit laut, ein höllischer Schmerz zieht sich quer durch seinen Kopf, eine glühende, unsichtbare Klinge der Qual bohrt sich durch seinen Kopf, war da nicht kurz eine magische Hand die ihn das Bewusstsein raubte? Doch er war nicht lange genug wach um dies genauer feststellen zu können, mit geöffneten Mund kippte er vornüber, er roch feuchtes Gras und Gräber, viele Gräber....
Kräftige Hand umfassen Valanthirs Schulter und rüttelten ihn wach, benommen schlug er die Augen auf und erhob sich unsicher in eine aufrechte Position. Pfeife Rauchend lächelte der Alte ihm in sein müdes Gesicht, graue Schleier aus Rauch und einem anderen, unbekannten Nebel. Unzählige Bücher stapeln sich auf Valanthirs schmächtigen Strohbett, einige von ihnen erkennt er sofort, doch mehr und mehr scheint als müsste er die vollständige Geschichte seines Landes auswendig lernen.
"Muss ich das alles wirklich lernen? Aber das wird Jahre dauern, wenn nicht Jahrzehnte"!
"Ihr jungen Leute kennt einfach noch nicht die Ruhe und die Geduld die einen sicher durchs Leben führt", antwortete der Alte halb lachend, halb hustend.
"Aber deine Schätzung war nicht ganz falsch, es wird wahrscheinlich 10 Jahre dauern bis du das alles gelernt hast, Nekromantie ist der schwierigste Zweig der Magie, ob er verboten oder gar dunkel ist, nunja einen guten Freund zurück ins Leben zu holen ist bestimmt nicht falsch, manchmal tun die Götter wie ihnen gefällt und denken dabei nicht an unsere Herzen, die so leicht zerbrechen wie Glas und so hart wie Eisen sein können"....

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 Betreff des Beitrags: Dunkler Traum
BeitragVerfasst: 24. August 2007, 22:01 
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Nach diesem kurzen Gespräch, genauer gesagt gleich am nächsten Morgen, begann Valanthir die unzähligen Bücher näher zu betrachten, er blätterte mal hier und mal dort, auch wenn einige Bücher in verschieden, unbekannten Sprachen verfasst sind und die gemalten Bilder, ziemlich widerwärtig und abstoßend sind. Doch ein viel älterer Teil in Valanthir, wurde durch das neue Wissen genährt und gestärkt, ein paar tote Fliegen begannen ihre Flügel wieder zu bewegen, zerfielen aber zu Staub als sie versuchten zu fliegen und Valanthir tat das was der Alte sich erhofft hatte: Er erlaubt den Magier in sich stärker zu werden und dieser Magier lässt dem jungen Mann keine Ruhe, bis er nicht jede Information gesehen hat, die der Magier braucht. Müde sank Valanthir zu Bett, als er schlief, träumte er mächtig zu werden, mächtiger als andere Magier vor seiner Zeit und das er für das Gute kämpfen würde, aber er sah auch seine dunkle Seite, das schwarze Etwas tief im Inneren seines Herzens, die Trauer über den Verlust seiner Eltern. Es ist schon beinahe Mittag als er erwachte, sein treuer tierischer Freund liegt neben seinem Bett und schläft, leise schwingt er die Beine über die Bettkante und öffnete das Fenster, Vögel zwitschern und irgendwo plätschert ein kleiner Bach, ein warmer Wind streicht über seine Haut und er atmet die frische Luft tief ein. Er hörte nicht wie der Alte hinter ihm stand, wie er einen hölzernen Knüppel hob und er spürte nur einen stechenden Schmerz....dann nichts mehr... nur Dunkelheit....
Valanthir öffnet seine Auge, sein Kopf schmerzt und er weiß nicht was geschehen ist, überall um ihn herum liegen Skelette und es roch nach Gräbern, ein Gitter vor ihm wird hochgezogen und er zitterte vor Angst," Wo bin ich?! Hilfe! Hol mich hier raus, ich..ich habe Angst....schreckliche Angst....", doch etwas in seinem Blick ändert sich, er sieht nicht wie die Bestie sich ihm nähert, er lächelte als das Untier näher kommt, dann erheben sich die Skelette und knien vor ihm nieder, in seinen Augen ist eine unbekannte Kälte, er will kämpfen, will seine Macht benutzen....
Das Monstrum stellt sich als einen gewaltigen untoten Krieger heraus, bewaffnet mit einem gewaltigen Schwert und Schild, verfaultes Fleisch hing an den weißen Knochen des Toten herab, aber der Junge berührte nur gelassen den Boden vor sich, eine gewaltige Macht durchströmte ihn und Arme packten die knöchernen Gelenke des untoten Kriegers, seine Augen ruhten auf den Krieger:"Du dachtest mich einfach so erschlagen zu können....sie hören alle auf mich....ich befehle sie und sie werden jeden vernichten der mir schaden will, glaubst du deine Kreatur kann mir gefährlich werden"? Hunderte von Skelette stürmten aus den Boden heraus, alle stürzten sie sich auf den Krieger und begruben ihn unter sich, seine alten Knochen brachen und dann ging jeder der Knochenmänner einzeln vor Valanthir in die Knie....

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 Betreff des Beitrags: Dunkler Traum
BeitragVerfasst: 31. August 2007, 11:51 
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Bild
Suppi gefällt mir obwohl der Anfang etwas stoppend vorwärts ging...
Ich würde es toll finden wenn du noch etwas mehr die verführung der dunklenseite beschreiben könntest. ^^
*merk bin zurzeit viel am lesen* ^^ Bild

Aber ansonsten suppi ^^

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Beim Anblick des Engels wird ihn der Wahnsinn ergreifen.


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 Betreff des Beitrags: Dunkler Traum
BeitragVerfasst: 31. August 2007, 13:50 
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war eh in meiner planung mit drin ^^ und ja da es diesma kein reiner fanfic werden sollte, wars etwas stockend, untypisch für mich i weiß ^^

THX FÜR DAS LOB!

ich hab ne leserin *freu* !

un die sache mit dem untoten krieger gegen valanthir ist gerade mal der anfang, ma schauen ob valanthir bös oda gut wird Bild

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 Betreff des Beitrags: Dunkler Traum
BeitragVerfasst: 31. August 2007, 23:10 
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.....
Erschöpft sank Valanthir herab, die Knochenmänner zerfallen zu einzelne Knochenhaufen und vor ihm öffnete sich eine Tür, warme Tränen fielen von Valanthirs Wangen, in seinen Kopf sieht er die toten Gesichter seiner Eltern, als der Alte seine Hand nach ihm ausstreckte, schleuderte ihn eine unbekannte Macht zurück, Valanthir lief hinaus aus dem Turm in die Dunkelheit des Waldes hinein, seine Tränen hinterließen schwarze Flecken im Gras, er versuchte vor seinen eigenen Gedanken zu fliehen, seine Erinnerungen irgendwie abzuschütteln, jedoch vergebens und immer tiefer kam er in den Wald hinein, doch die Dunkelheit fürchtete er nicht, er wusste das ihm niemand etwas tun wird, er hatte den Leuten schon immer Angst gemacht, er war einsamer als er es sich eingestehen wollte. Weinend und verzweifelte hämmert er gegen die Rinde einer jungen Tanne, solange bis sein Blut im Sonnenlicht schimmerte. "Warum...warum kann ich es nicht vergessen...warum nur"!? Dann hörte er Schreie, jemand war in seiner Nähe, es war eine hohe Stimme die in sein Ohr drang, gemischt mit einer tiefen, kratzigen Stimme eines Mannes, Valanthir wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und ging weiter, die Stimmen wurden lauter und lauter und mit jeden Schrei von der hohen Stimme, wuchs der Zorn in ihm, bis er schließlich rannte. Gestrüpp riss dabei seine Haut auf, zerfetzte seine Kleidung aber es kümmerte ihn nicht, er musste der Person helfen, wer auch immer sie angriff! Die Dunkelheit wich zurück und er sah wie ein Mann, gebeut über etwas das er nicht genau sehen konnte, seine Hand erhob und das fremde Ding anschrie:" Ich habe dich gekauft! Es ist mir egal was das für dich heißt, du bist mein Eigentum und mache mit dir was ich will! Und wenn du nicht gefügig bist, dann prügel ich solange auf dich ein bist du es endlich bist närrisches Weibsbild"!
Valanthirs Fäuste ballten sich zusammen, sein Schatten wurde länger und als er seinen Arm zu dem Mann ausstreckt, schwebte dieser in der Luft und gab röchelnde Laute von sich, aber Valanthir lockerte seinen Griff nicht, im Gegenteil, er sorgte dafür das der Fremde an einen Ast aufgespießt wurde, der Ast brach ab und der Mann kauert bewusstlos und schwer verletzt am Boden. Vorsichtig näherte er sich der anderen Person, er fühlte die Angst die in der Luft lag, plötzlich versucht etwas davon zu kriechen, er setzt dem etwas nach und steht vor einer am Boden liegenden jungen Frau, bekleidet in einer Art schmutzigen Nachthemd und ihre Ohren waren etwas spitzer und länger als die normaler Mädchen, trotz ihrer Angst glühte in ihren Augen ein starker Überlebenswille, ein warmer Wind flatterte durch ihre Haare und sie richtete sich langsam auf, in ihren Händen hielt sie etwas wie ein kleines Messer:"Wenn du auf die Idee kommen solltest dem da zu helfen, werde ich dich töten, ich will nichts mit den schmutzigen Gedanken der Menschen zutun haben, mach das du wegkommst du Schwein"! Nach dem letzten Wort begann sie zu weinen, anscheinend hatte der Fremde ihr nichts angetan, nur seelische Wunden die bald wieder verheilen würden. Valanthir weichte vor der Fremden zurück, er nuschelte ein "Ich wollte dir nur helfen", und tritt dann noch weiter weg von ihr. Doch sie glaubte es würde sie angreifen wollen und schwingt das kleine Messer in seine Richtung, ohne es wirklich zu sehen, packte er ihre Hand und drehte sie so, dass sie das Messer fallen lassen musste, erschrocken sah sie dem Messer hinterher:" Wie zum Teufel hast du das gemacht?! Ich bin eine Halb-Elbin und du blockst meinen Angriff als wäre ich ein kleines dummes Kind, erstaunlich". Sie kam ihm mit ihrem Gesicht bedrohlich nahe und schaut es sich genau an, er schluckte und versuchte weiter auszuweichen, aber hinter ihm war ein Baum und er konnte nicht fliehen....

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 Betreff des Beitrags: Dunkler Traum
BeitragVerfasst: 31. August 2007, 23:21 
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"Also ein Waldgeist bist du nicht", sie nahm ihre Hand und drehte sein Gesicht hin und her," und auch keiner von meiner Sorte", sie hielt sein Kinn fest und starrte ihm in die Augen, dann griff sie nach seinen Ohren und zoh daran," nein definitiv kein Elb aber ein Mensch ist nicht so stark, vorallem nicht so schnell, dieses Schwein konnte mich nur überwältigen weil ich nicht aufgepasst habe, normalerweise bin ich diejenige vor der man sich fürchtet". In einer Geste der leichten Verwirrung, kratzte sie sich am Kopf und beobachtete ihn weiter:" Kannst du nicht sprechen oder willst du nicht? Falls du einen Blutkäfer verschluckt hast, sie sind zwar rot wie Blut, aber tun dir nichts, oder liegt es daran das du noch nie eine Elbin gesehen hast, wobei der Name Elfe mir besser gefällt, wenigstens danke könntest du schon sagen, schließlich habe ich ihn abgelenkt und du hast ihm den Rest gegeben, ich glaube zwar das er überleben wird, aber die Narbe wird bleiben". Für einen Moment erwachte Valanthir aus seiner Starre und sah sie auf eine eigenartige Art und Weise an:" Du hast MICH gerettet?! Irre ich mich oder warst du das arme unschuldige Opfer das ich gerade vor einer schlimmen Tat gerettet habe, du soltest MIR danken"!
"Mach ich aber nicht, weil ich im Recht bin, ich habe sowieso immer Recht, es hat keinen Sinn zu streiten, also sei dankbar dafür das ich dir geholfen habe, ohne mich hätte er uns beide erschlagen und weil du so unglaublich dankbar bist, wirst du mich jetzt zu meinem Dorf zurück bringen, meinen Eltern erklären wo ich geblieben bin und darfst dann vielleicht wieder deine Kräfte einsetzen, hier solls irgendwo eine Menge Banditen geben und Wölfe und diverse Ungeheuer"....

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 Betreff des Beitrags: Dunkler Traum
BeitragVerfasst: 14. September 2007, 19:11 
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Sie beobachtete die Bäume und die Natur als sie losging und Valanthir folgte ihr, er wusste nicht ob diese Elbin verrückt oder naiv war, aber wenn sie recht hatte, würde sie alleine ihre Heimat nicht erreichen. "Habe ich schonmal erwähnt das wir über die Berge gehen müssen um zu mir nach Haus zu kommen"?
In seinen Gedanken versunken schaute Valanthir sie an und sie merkte sofort das er ersteinmal nicht zugehört hatte, wütend beschleunigte sie ihre Schritte."Sagmal wer bist du eigentlich? Und warum glaubst du das ich dich vor diesen Gefahren beschützen könnte"? Sie blieb stehen und hielt die Hand an das Kinn als würde sie lange und ausgiebig überlegen und hob einen Stein auf, ein sehr scharfes Exemplar von einen Stein und warf ihn in Valanthirs Gesicht, etwas geschah und dieses etwas zeigte sich durch ein grünes Schutzschild, der Stein prallte an diesen ab und sie grinst in ihn frech ins Antlitz:"Du wusstet nichteinmal selbst das du ein Magier bist hab ich recht? Aber du bist noch ein Lehrling, mächtig aber unwissend. Und allein durch solche "Tricks" wie diesen Schild, werden die ganzen Ungeheuer und Menschen vor uns fliehen, zu Not zauberst du einfach ein bisschen und verjagst sie. Und nun bewegt dich, sonst krieg ich ziemlichen Ärger, oder besser gesagt DU". Eilig schnappte sie sie nach seinen Arm und schleifte ihn mit, er kam dabei ins Stolpern und fiel zu Boden, seine Haut an den Handflächen riss auf und warmes Blut lief an ihnen herunter, kopfschüttelnd bückte sie sich zu ihm herab und wollte ihm aufhelfen, doch etwas in seinem Blick veränderte sich, er sah sein eigenes Blut und ohne das er es wollte, griff er nach ihrem Arm und dieser wurde kalt, so kalt das eine dünne Eisschicht ihre Haut überzog und sie schreiend versuchte sich loszureißen. Dann lässt er sie frei, sie zittert und sah die Kälte in seinen Augen, die Wut die so schnell verschwindet wie sie auftauchte....

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