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 Betreff des Beitrags: Randir - Du bist es wert zu leben
BeitragVerfasst: 4. August 2005, 21:01 
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Sodele, ich dachte mir, ich stell schon mal den Anfang meiner Randirgeschichte ein, die doch anders geworden ist, als ich sie mir noch vor einem Jahr vorgestellt hatte. Sie ist vollständig auf Papier niedergeschrieben und muß von mir noch in Reinschrift gebracht werden. Es wird auch Hinweise zur Magnus-Geschichte geben, die ich aber versucht habe so einzubringen, das man "Magnus" nicht unbedingt gelesen haben muß.

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Gegenwart

Schmerzhaft schnitten sich die Ringe der Fesseln in die Handgelenke des Gefangenen, der mit ihnen an die Wand eines tief gelegenen Verlieses angekettet war. Sie rissen das Fleisch auf und ließen es bluten. Und während die einen Wunden auf unnatürliche Weise wieder verheilten, rissen die nächsten auf, wenn der Gefesselte an den Ketten zerrte.
„Gib es auf Vampir.“, höhnte ihm die Stimme eines alten Mannes entgegen, der, mit einer schwarzen Kutte bekleidet, vor ihm stand, „Die Magie der Ketten ist stärker als all deine vampirischen Kräfte zusammen.“
“Laß mich frei!’, zischte der Blutsauger und funkelte den Alten aus rot glühenden Augen an. Doch sein Gegenüber lachte nur während er näher an den Vampir herantrat, so das das Licht der Fackel an der Wand seinem Gesicht einen rötlichen Schimmer verlieh und hielt ihm einen Stab entgegen, den er die ganze Zeit schon fest in der rechten Hand hielt. Das obere Ende des Stabes bildete einen Schlangenkopf, der eine orangefarbene gläserne Kugel hielt. „Nein, noch nicht.“, sagte der Alte dann, „Denn, ich brauche dich noch.“ Nach diesen Worten leuchtet die Kugel hell auf und der Vampir spürte wieder jene Schwäche, die ihn bereits schon einmal befallen und bewegungsunfähig gemacht hatte, als ihn eine Gruppe Serafan, in Begleitung des Alten, in einer Gasse Meridians gestellt hatte.
„Irgendwann hast du deinen Zauberstab nicht bei dir,“ knurrte der Blutsauger, „und dann, dann werde ich dich töten, Möbius.“ Der Angesprochene lachte erneut und das Strahlen der Kugel nahm zu. „Oh nein mein Freund,“ , entgegnete Möbius dann, „durch deine Hand werde ich nicht sterben, denn das ist jemand anderem vorbehalten. Aber bis dahin wirst du mir dienen. Irgendwann lasse ich dich gehen, und sobald der richtige Zeitpunkt gekommen ist und mein Name fällt wirst du dich erinnern und meine Befehle ausführen.“
„Nein, ich werde deine Befehle nicht ausführen, niemals!“, schrie der Vampir auf, als ihn das Licht der Kugel vollends traf und mit diesem ein entsetzlicher Schmerz durch seinen Körper fuhr. Sein Kopf schien zu explodieren und seine Haut an allen freien Stellen aufzureißen. Er wand sich in seinen Ketten, wollte diesem Schmerz entfliehen, ein Schmerz, schlimmer als die Strahlen der Sonne, wenn sie sich durch den Körper fraßen. Irgendwann gab er seinen Widerstand auf, und das letzte woran er dachte, bevor ihm gänzlich die Sinne schwanden war, das es sich wohl so anfühlen musste, wenn er starb. Wenn er, Randir, endgültig starb…

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 Betreff des Beitrags: Randir - Du bist es wert zu leben
BeitragVerfasst: 15. August 2005, 14:56 
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Vergangenheit

„Hey du Schlafmütze, wach endlich auf!“ Dem lauten Ausruf folgte ein Schwall kalten Wassers, das sich über den Kopf des Schlafenden ergoß. Dieser fuhr aufgeschreckt hoch und sprang dann mit einem derben Fluch auf den Lippen aus dem Bett. „Verdammt Armand, was soll das?“, knurrte er anschließend. Der Gefragte lachte und stelle dann den Krug, denn er noch in der Hand hielt neben sich auf dem Boden ab. Dann strich er sich verlegen durch sein welliges schulterlanges braune Haar und setzte eine Unschuldsmiene auf. „Entschuldige bitte Randir, aber anders warst du einfach nicht wachzukriegen.“ „Ach.“ Randir schüttelte den Kopf und verteilte dabei das Wasser, das an seinem schwarzen Haar herabperlte im Zimmer. Auch sein Freund Armand wurde getroffen, der mit einem „Hey!“ auf den Lippen zur Seite sprang und dabei über den Krug stolperte, der polternd umstürzte. Auch Armand war dabei dem Beispiel des Kruges zu folgen, doch wurde er von einem weiteren jungen Mann, der durch die offene Zimmertür trat aufgefangen. „Was ist das denn hier für ein Lärm?“, wollte er dabei wissen und grinste Randir an, der sich derweil auf die Bettkante zurückgesetzt hatte und sich mit einem Stück trockenen Betttuches das Gesicht abtrocknete. „Na sieh einer an. Er ist wach.“, stellte der dazugekommene dann fest und Armand nickte. „Ja ist er. War eine gute Idee von dir Matthias.“ „Hab ich’s mir doch gedacht.“, warf Randir jetzt ein und blickte Matthias an, „So was gemeines kann auch nur deinem blonden Köpfchen entspringen.“ Sein Freund zuckte nur grinsend mit den Schultern, während Randir sich jetzt an den Kopf fasste und die Augen zusammenkniff. „Oh man, mir brummt der Schädel.“, stöhnte er dann und blickte seine Freunde wieder an, „Geht’s euch auch so?“ „Nein,“ antworten beide gleichzeitig und lachten, dann fuhr Matthias fort, „Aber, wir haben ja auch nicht so kräftig bei dem guten Wein zugeschlagen wie du, den uns dieser Fremde so großzügig spendiert hat.“
„Was für ein Fremder?“, fragend blickte Randir den Freund an. Dieser zog nur die Augenbrauen hoch und Armand lachte: „Auweia, das du dich daran nicht erinnern kannst, sollte dir zu denken geben.“ Er hielt kurz inne und sprach dann weiter: „Oder aber, du solltest mal deine Trinkgewohnheiten überdenken.“ „Kannst du dich wirklich nicht mehr an diesen Kerl in der weiten grünen Kutte erinnern?“, wollte Matthias jetzt wissen. Leidend verzog Randir sein Gesicht und schüttelte den Kopf. Sein Freund fasste sich an die Stirn. „Puh, wo fang ich da jetzt an?“, der Blondschopf überlegte kurz „Also, das wir, bevor wir hier in die Blue Lady kamen, erfolgreich bei unserer Vampirjagd waren, das weißt du noch, oder?“
„Ja.“ „Sehr gut.“, Matthias klatschte, begeistert über diese Antwort, in die Hände, dann fuhr er mit der nächsten Frage fort, „Und das wir hier in der Taverne auf unseren Sieg anstoßen wollten, so wie immer, wenn wir erfolgreich sind, das weißt du auch noch?“ Statt einer Anwort, verdrehte Randir nur die Augen und stellte eine Gegenfrage: „Könntest du mich jetzt bitte über den Fremden aufklären? Wer war er? Was wollte er?“ „Wer er war wissen wir auch nicht.“, antwortete Armand anstelle von Matthias und fuhr gleich fort, „Er stand plötzlich an unserem Tisch und hat uns zu unserer erfolgreichen Jagd gratuliert, die er, wie er uns erklärte, aus der Ferne beobachtet hatte. Und ganz besonders stolz war er dabei auf dich, da du es geschafft hast, diesem Vampir mit dem langen schwarzen Zopf eins auszuwischen. Du hast ihn zwar nur verletzt, aber du bist der erste Mensch, der das vollbracht hat, so sagte er.“ „Ich bin halt einfach zu gut.“, grinste Randir. „Was hat dir dieser Fremdling eigentlich zugeflüstert, als er annahm wir würden es nicht mitbekommen?“, wollte Matthias jetzt wissen. Randir schüttelte den Kopf: „Hat er das? Wenn ja, kann ich mich im Moment nicht daran erinnern.“ „Nun, vielleicht fällt es dir ja auf dem Weg zur Serafanfestung wieder ein.“, meinte sein Freund und blickte zum Fenster, „Mittag ist schon lange vorbei und sie werden uns dort sicher schon vermissen. Naja, zu unserem Glück ist es nicht allzu weit bis dahin.“ „Die Ohren werden sie uns lang ziehen,“, grinste Armand und blickte Randir an, „und deinem Vater mal wieder eine Nachricht zukommen lassen, wie ernst du es wirklich mit der Serafanausbildung nimmst.“ Randir winkte ab und grinste ebenfalls: „Nicht nur meinem Vater...“ „Ich will ja nicht drängeln“, unterbrach ihn Matthias, „Aber wir sollten uns jetzt wirklich auf den Weg machen.“ Die anderen beiden nickten und einige Minuten später verließen die drei jungen Männer das Zimmer und die Taverne.

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 Betreff des Beitrags: Randir - Du bist es wert zu leben
BeitragVerfasst: 18. August 2005, 15:48 
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Ich hoffe aus völlig egoistischen Gründen, daß deine Schreibphase recht lange anhält. Sooooooooooo schööööööööööööööön !!!! ... schmacht ...

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 Betreff des Beitrags: Randir - Du bist es wert zu leben
BeitragVerfasst: 18. August 2005, 18:45 
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[23] Du und egoistisch, ach wat - vielleicht ein bissel ungeduldig... [25]

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 Betreff des Beitrags: Randir - Du bist es wert zu leben
BeitragVerfasst: 18. August 2005, 20:47 
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“Hauptmann Gregori wartet schon auf euch.“, wurden die drei Freunde am Haupttor zur Serafanfestung, die vor einigen Jahren inmitten Nosgoths Hauptstadt Meridian errichtet worden war, von einem der beiden Wachmänner empfangen. Dieser Empfang war noch freundlich im Gegenzug zu dem was sie in der Amtsstube des Hauptmannes erwartete, dem sie unterstellt waren. Ein finster dreinblickender Serafanhauptmann erhob sich von seinem Schreibtisch, als sie schweigend durch die offene Tür in sein Zimmer eintraten und verschränkte wortlos seine Arme vor der Brust. Randir, der als erster eingetreten war, fühlte sich bei diesem Anblick an seinen Vater erinnert, mit dem Unterschied, das dessen Haar schon stark ergraut war, während sich durch Gregoris nur leicht graue Strähnen zogen. „Schließ die Tür.“, wies der Hauptmann Armand an, der als letzter hereingekommen war, dann ließ er seinen Blick über die jungen Männer schweifen. Einen Augenblick lang herrschte eisiges Schweigen, dann hob der Hauptmann an: „Ihr seid ungehorsam, unverantwortlich und missachtet Befehle! Hat euch der Arrest vom letzten Mal nicht gereicht? Wie oft soll ich euch eigentlich noch klarmachen, das ihre eure Vampirjagd zu unterlassen habt? Wenn ich könnte, würde ich euch sofort nach Hause schicken! Aber,“ er machte eine Pause und blickte Randir, der, ebenso wie die anderen ernst dreinblickte, direkt ins Gesicht, „das kann ich nicht, vor allen Dingen dich nicht. Dein Vater würde mir die Hölle heiß machen. Was er eh tun wird, wenn ich ihm von deinem neuerlichen Ausflug berichte.“ Der Gedanke an Randirs Vater, dem General der sich weiter nördlich in Nosgoth befindlichen Serafanfestung, ließ den Hauptmann schwitzen und Randir ahnte, wie er sich im Moment fühlte. So klein und so schwach, so wie er einst, als er noch ein Knabe war und sein Vater zum Schlag ausholte, wenn er nicht sofort gehorchte. Wie oft seine Mutter dazwischen gegangen war, wenn sie konnte, um ihn vor den Schlägen zu bewahren, hatte Randir nie gezählt und so sehr wie er sie liebte, so sehr haßte er seinen Vater. Wer diesen als edlen Mann darstellte, war nichts weiter als ein gemeiner Lügner. Hauptmann Gregori kannte diese Schläge nicht, hatte sie nie zu spüren bekommen, aber er kannte die Wutausbrüche des Generals und diese waren ebenso heftig. Gregorie wandte sich jetzt von den dreien ab und setzte sich an seinen Schreibtisch zurück. „Vier Tage Arrest.“ sagte er dann und griff nach Papier und Feder, „Und solltet ihr es auch nur wagen, in dieser Zeit einen Fuß aus der Festung zu setzen, gibt es noch einmal vier Tage drauf, aber dann im Verlies. Und nun, geht auf euer Zimmer.“ Damit war für den Hauptmann das Gespräch beendet und die drei verließen ihn.
“Vier Tage Arrest. Das wären drei Nächte ohne Jagd.“, meinte Armand, als sie in ihrem Zimmer angekommen waren. Randir legte sein Schwert auf dem kleinen Tisch im Zimmer ab und warf sich aufs Bett. „Na und? Das kann uns doch nicht aufhalten, oder?“, meinte er dann und blickte lachend zur Zimmerdecke.

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 Betreff des Beitrags: Randir - Du bist es wert zu leben
BeitragVerfasst: 18. August 2005, 20:48 
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Matthias grinste: „Du denkst dabei an Liane, hab ich recht?“ Sein Freund blickte ihn wissend an während Armand die Stirn in Falten legte. „Wie lange, glaubt ihr, wird sie uns noch helfen, die Festung heimlich durch die Hintertür zu verlassen?“, wollte er dann wissen. „So lange er da ist,“, Matthias wies auf Randir, „brauchen wir uns darüber keine Sorgen zu machen. Stimmts mein Freund?“ Randir richtete sich auf und setzte sich auf die Bettkante, dann grinste er Matthias an. „So ist es.“ „Na, mit deinem Charme wickelst du halt jede um den kleinen Finger, selbst die Küchenmagd.“, kicherte Armand und während Randir zu ihm blickte musterte Matthias ihn. ‚Charme?,’ dachte er dabei, ‚Er brauch doch nur jemanden intensiv in die Augen zu schauen und dieser ist ihm dann vollends verfallen.’ So wie es ihm damals passierte, vor knapp zwei Jahren, als dieser hoch gewachsene schlanke junge Mann in den Festungshof trat, wo er mit Armand eine neue Schwertkampftechnik probte. Er war direkt auf sie zugekommen und sprach sie an. Und während Armand ziemlich verärgert über diese Störung war, war Matthias eher verwirrt. Dieser Fremdling, der ihn direkt mit seinen braunen Augen ansah, die in einem fein geschnittenem edlen Gesicht lagen, das von tiefschwarzem Haar umrahmt wurde, und mit Lippen, die zu einem Kuß einluden, hatte etwas an sich, das ihn anzog und was doch so nicht sein durfte. Und so wie damals und all die Tage seit ihre gemeinsame Freundschaft bestand, gestand sich Matthias wiederum ein, das er für Randir mehr hegte als nur diese Freundschaft. Doch seine Gefühle für ihn würde er niemals offenbaren. „Was ist?“, fragte Randir jetzt und riss Matthias aus seinen Gedanken, „Hab ich etwa einen Pickel auf der Nase?“ „Nein,“ lachte dieser verlegen und wandte sich von seinen ebenfalls lachenden Freunden ab, damit sie nicht die leichte Röte bemerkten, die in seinem Gesicht aufstieg. Sein Blick streifte dabei das Fenster. „Es wird allmählich dunkel da draußen. Zeit zu gehen, oder?“ „Gute Idee.“ meinte Armand und während er kontrollierte, ob sein Schwert noch fest genug am Gürtel saß, stand Randir auf und nahm seins wieder an sich. Mit der Klinge wies er zur Tür: „Na dann, auf zur Küche.“ Matthias nickte, legte für einen Moment die Hand auf den Griff seines Schwertes und ging dann voraus.
Niemand bemerkte die drei Gestalten, die geschickt durch die Gänge der Festung schlichen, um sie still und heimlich zu verlassen. Das es das letzte Mal sein würde ahnte keiner der drei.

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BeitragVerfasst: 18. August 2005, 22:02 
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Soso, Liane, die Küchenmagd ... lach ...
War das die Rache für meine Drohung wegen Kain oder findest du wirklich, das mein Name für eine Küchenmagd passend wäre ???? (Sag jetzt nichts Falsches ...) ... lach ...
Aber schön, Lady. Wirklich sehr schön ...

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BeitragVerfasst: 18. August 2005, 22:04 
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BeitragVerfasst: 18. August 2005, 22:19 
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BeitragVerfasst: 19. August 2005, 09:17 
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Nicht so aufgeregt sein ance, 1mal hätte gereicht [15]
Der Name war jetzt echt Zufall, ehrlich. Du heißt also Liane *g* Ich glaub, ne Liste Nick/Realname wäre net schlecht [23]

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 Betreff des Beitrags: Randir - Du bist es wert zu leben
BeitragVerfasst: 19. August 2005, 09:21 
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Ich hatte nicht vor, das dreimal zu posten, Lady. Ehrlich gesagt habe ich zum Schluß überhaupt nicht mehr dran geglaubt, daß es auch nur einmal angekommen wäre, weil das Forum völlig gestreikt hat und sich nicht mal mehr aufrufen ließ.
Mein Gott, das sieht ja jetzt so aus, als ob ich mich darüber aufgeregt hätte. Aber hab ich nicht. Ehrlich. Niemals. Ich würde doch nie ...
... lach ...
(Aber ich muß zugeben, ich würde Randir sicher nicht von der Bettkante schubsen ... grins ...)

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 Betreff des Beitrags: Randir - Du bist es wert zu leben
BeitragVerfasst: 19. August 2005, 09:35 
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Is schon okay *übers Köpfchen streichel* [25] [23]
Soweit ich weiß, kannst du das zuviele auch rauslöschen, was die Beitragszahl aber erheblich senken wird *g*
Ich werd ihn mal fragen, ob er Lust hat, dich zu besuchen^^ Übrigens hab ich letztens zwei Dinge betreffs des Namens rausgefunden, wo ich doch dachte, der ist auf meinem Mist gewachsen. Zum einen ist Randir auch ein weiblicher Name und zum anderen taucht er auch im elbischen auf und bedeutet "Wanderer"

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 Betreff des Beitrags: Randir - Du bist es wert zu leben
BeitragVerfasst: 19. August 2005, 10:28 
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Na dann muß Matthias doch kein schlechtes Gewissen haben wegen seiner Zuneigung zu Randir ... grins ...

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 Betreff des Beitrags: Randir - Du bist es wert zu leben
BeitragVerfasst: 19. August 2005, 14:26 
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*lol* Wo du recht hast *g* Aber okay, weiter im Text. Jetzt wirds lang...

***

„Und wo jetzt lang?“, fragte Armand, als die drei am Brunnen des meridianischen Marktplatzes Halt machten. An diesem Ort wählten sie stets ihren weiteren Weg oder trafen sich wieder, wenn sie getrennt worden. Randir schaute sich einen Augenblick um und beobachtete dabei die Händler, von denen die letzten jetzt am frühen Abend ihre Stände abbauten, während andere bereits ihre Pferde antrieben, die die schwerbepackten Wagen gen Heimat zogen. Ein Nachtwächter zündete bereits die sich um den Marktplatz befindlichen Laternen an. „Serafan!“, zischte Randir dann und die drei Freunde steckten die Köpfe zusammen, als unweit von ihnen eine Patrouille der genannten vorbeiging. Vorsichtig linste Matthias dabei über Randirs Schulter hinweg, um die fünf Soldaten zu beobachten. Zum Glück war die Laterne am Brunnen noch nicht angezündet, so das die drei schwer zu erkennen waren, aber die Serafan waren eh mit sich selbst beschäftigt und beachteten sie daher nicht. Einer von ihnen schien gerade irgendeine lustige Begebenheit zu erzählen, denn die anderen lachten. Als sie weit genug entfernt waren, wies Randir zu einer Gasse links von sich. „Wie wäre es, wenn wir wieder durch die Rosengasse gehen, Richtung „Blue Lady“?“
Matthias schaute ihn verwundert an: „Was denn, willst du etwa jetzt schon feiern, bevor wir einen Blutsauger erledigt haben?“ „Wobei wir das mit dem Feiern wohl einige Zeit unterlassen sollten,“ warf Armand grinsend ein, „weil, aufs Verlies habe ich wirklich keine Lust.“ „Nein, nein.“, Randir schüttelte den Kopf, „Aber ich kann mich daran erinnern, falls ihr das vergessen habt, das wir seit einigen Nächten in genau dieser Gasse stets erfolgreich waren, was das aufspüren und vernichten dieser Kreaturen angeht.“ „Da hast du Recht.“, bestätigte ihm Armand und Matthias nickte. „Gut, dann auf Richtung Taverne.“, fügte er seinem Nicken noch hinzu. Um ihre Entscheidung noch zu bekräftigen, gaben sie sich einen Handschlag, dann zogen sie los. Randir voran. Dunkelheit empfing sie, als sie die Rosengasse betraten, obwohl die Nacht noch nicht gänzlich hereingebrochen war und in unregelmäßigen Abständen einige links und rechts an den Häuserwänden befindliche Fackeln brannten, die gleichzeitig als Markierung der vereinzelten kleinen Nebengassen dienten in denen man sich ein Licht gespart hatte. Eng war die Gasse noch dazu, so das nur zwei Mann nebeneinander laufen konnten. So blieb Randir weiter vorne und seine Freunde hintendran. Irgendwann würde sich die Gasse verbreitern und zu einem kleinen besser ausgeleuchteten Platz führen, aber bis dahin waren noch einige Meter zu gehen. „Huuuuuuuu.“, machte es hinter Randir und sollte wohl gruselig klingen, was jedoch das Gegenteil erzeugte. „Laß das Armand.“, lachte Randir leise und auch Matthias wies den Freund an seine Albernheiten zu unterlassen. Nur noch ein paar Schritte zum Platz. Randir konnte ihn schon sehen, wollte seine Freunde darauf aufmerksam machen, doch stattdessen blieb er abrupt stehen und versuchte den Schauder, der ihm über den Rücken lief zu vertreiben. Vor einigen Sekunden noch hatte er die Schritte seiner Freunde hinter sich gehört, doch plötzlich waren es nur noch seine gewesen, deren Echo von den Häuserwänden widerhallte. Und jetzt war es still, zu still. Im ersten Moment, mit der Gewissheit völlig allein zu sein, wagte er nicht sich umzudrehen, stattdessen stellte er eine Frage, auf die er aber keine Antwort erwartete: „Erinnert ihr euch? Da vorne, da sind wir doch auf diesen schwarzhaarigen Vampir getroffen, oder?“
“Oh, ich erinnere mich genau.“, zischte es hinter ihm und blitzschnell, dabei sein Schwert ziehend, wandte Randir sich jetzt um. Und dann sah er ihn. Diesen Vampir. Er stand einige Schritte von ihm entfernt, den langen Zopf seines schwarzen Haares über seine linke Schulter zurückwerfend. „Vampir.“, knurrte der junge Mann. „Mensch.“, kam es verächtlich zurück, dabei ging der Blutsauger einen Schritt auf Randir zu. Dieser hob sein Schwert an, musste kurz blinzeln und – der Vampir war verschwunden. „Verdammt.“, zischte Randir und wurde in diesem Augenblick von hinten im Genick gepackt. Diesem Griff hatte er nichts entgegenzusetzen. Er lähmte ihn regelrecht und er konnte sein Schwert nicht mehr halten. Mit einem Klirren kam es auf den Boden zu liegen.

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BeitragVerfasst: 19. August 2005, 14:27 
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Er wollte etwas sagen, aber selbst das Sprechen fiel ihm schwer. So entrang sich seiner Kehle nur ein leises Keuchen, zum einen des Schmerzes wegen, dem ihm dieser Griff bereitete und zum anderen aufgrund seiner Enttäuschung darüber, wie leicht er diesem Geschöpf doch in die Hände gefallen war. Er und seine Freunde. Aber dieser Vampir konnte nicht alleine hier sein, dessen war Randir sich sicher. „Richtig mein Freund, das bin ich nicht.“, sagte der Blutsauger jetzt und kicherte amüsiert, als er die Verwünschungen gegen sich in Randirs Gedanken las. „Ihr Menschen seit ja so leicht zu durchschauen. Gut für mich, schlecht für dich.“, sagte er dann, legte seinen rechten Arm um Randir und zog ihn dicht an sich heran. Seine linke Hand löste sich dabei vom Genick seines ausgewählten Opfers, doch nur, um dessen Kopf zu packen und so zu drehen, um ihm in die Augen blicken zu können. Randir kniff seine in diesem Moment fest zusammen. Er wusste, wenn er in die Augen dieser Kreatur blicken würde, würde er sich darin verlieren und das wäre sein Ende. Doch im nächsten Augenblick öffnete er sie wieder, denn er hatte etwas im Gesicht des Vampirs gesehen, das seinen Atem stocken ließ. Ein kleines blutiges Rinnsal an dessen linkem Mundwinkel. Es musste Blut sein. Es roch nach Blut. Alles an dem Vampir roch nach Blut. „Matthias...“, brach es aus Randir heraus. Der Vampir grinste. „Ja, der auch, und der andere, wie hieß er doch gleich. Armand, nicht wahr?“
„Was hast du...?“, Randir sprach seine Frage nicht aus, die Antwort wusste er eh schon. Und er wusste auch, das das, was dieses Monster seinen Freunden angetan hatte, ihm in wenigen Augenblicken ebenfalls widerfahren würde. „Was für eine dumme Frage.“, höhnte der Blutsauger, „aber ich beantworte sie dir gerne. Gespielt haben mein Begleiter und ich mit ihnen, leider nur kurz, denn sie wollten nicht so recht. Aber, es ziemt sich nicht, von den Toten zu trinken.“ „Monster!“, schrie Randir jetzt auf. Doch hatte er dieses eine Wort wirklich geschrieen? Kam es ihm nicht nur so vor als ob? War überhaupt jemand hier, der ihn hören und helfen konnte? Serafan vielleicht? Aber da war niemand. Niemand eilte herbei, um ihn aus seiner bedrohlichen Lage zu befreien. Er war allein. Allein mit diesem Vampir, und er würde sterben. Der Vampir indes lachte, legte seine linke Hand auf Randirs Stirn und drückte dessen Kopf nach hinten. „Sie wollten nicht mit mir spielen. Aber du tust es, nicht wahr?“ Randir gab keine Antwort darauf, presste seine Lippen fest aufeinander und hoffte nur, das es schnell ging. Doch plötzlich stieg wieder der Wille zu Leben in ihm auf und er versuchte der Umklammerung des Vampirs zu entkommen. Er hob seinen linken Arm, der frei war und krallte sich in den des Vampirs, der fest gegen seine Brust drückte. Dieser reagierte nur mit einem weiteren Lachen darauf. ‚Losreißen, ich muß mich nur losreißen und dann nach meinem Schwert greifen, und dann...’, Randir erstarrte in seinen Gedanken an eine Flucht, als er die kalten Lippen des Vampirs an seinem Hals spürte. ‚Nein, das kann nicht das Ende sein. Nicht hier. Nicht so.’ „Nein...!“, schrie er entsetzt auf und in seinen Schrei hinein legte sich laut und bestimmend eine weitere Stimme vor ihm aus der Dunkelheit. „Faustus! Hör auf!“
Der Angesprochene reagierte sofort und ließ Randir los. „Du Glücklicher,“, zischte er noch, dann versetzte er ihm einen Stoß, so das der junge Mann, darauf nicht gefasst, nach vorne taumelte und auf die Knie fiel. Genau neben seinem Schwert. ‚Greif es!’, durchfuhr es ihn, als er es gewahrte, ‚Greif es, spring auf und ramme es diesem Faustus in den Leib.’ Seine rechte Hand bewegte sich zielstrebig auf den Griff zu, während er wieder vor sich blickte, doch dann erstarrte er in seinem Tun, als er die grüne Kutte wahrnahm, mit der der andere bekleidet war, der jetzt auf ihn zutrat. ‚...Fremdling...weite, grüne Kutte...was hat er geflüstert?’ „Du bist es wert zu leben...“, sprach Randir leise vor sich hin, dann schaute er auf. In diesem Moment zog sich sein Retter die Kapuze vom Kopf und enthüllte somit dem Menschen vor ihm, was sie sonst gut zu verbergen vermochte. „Ja, das sagte ich zu dir.“, sagte er dabei und ein Lächeln, wenn man es so nennen konnte, überzog sein grünes dämonenhafte Gesicht. Grün wie die dreifingrige Klaue, die er Randir reichte, um ihm aufzuhelfen. Und obwohl Randir klar war, das sein vermeintlicher Retter, ebenfalls ein Vampir war, vermutlich sogar der Meister von diesem Faustus, und es kein Entkommen mehr für ihn geben würde, nahm er dessen Hilfe an, reichte ihm seine Hand und ließ sich hochziehen.

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