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 Betreff des Beitrags: Kurztexte
BeitragVerfasst: 15. August 2005, 19:59 
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Ich habe hier ein paar Kurztexte verfasst; am liebsten würde ich sagen das alles Bullshit ist, aber da hätten ein paar was dagegen [25]

<b>Tears of Blood:</b>

<i>Deutsche Version:</i>

Tränen aus warmem bittersüßem Blut rinnen mir das Gesicht hinab und tropfen auf meine mit dem Lebenssaft verschmierten Hände. Bin ich denn so unwürdig? Meine Augen einst voll der Würde, nun voll dem Blut und der dunklen Trauer meines schwarzen Herzens. Ich sehe Sie – das Antlitz eines Engels inmitten des tiefen Schlafs, so wunderschön und klar im Leid der Ewigkeit. Ihre grünen Augen, schön wie die Sterne am Himmelszelt und klar wie die tiefsten Meere. Immer wird sie hier sein, auf das die Wiege der Zeit gebricht.
Diese Liebe, die ich mit großen Leid erkaufe, ist wie die Last der Welt für mich; unerträglich. Zorn und Hass verbleiben im Raum der Schatten, denn falsche Freunde sind sie, eingehüllt in der süßen Lüge der Freiheit. Wieso habe ich ihre Liebe nicht verdient? Sind denn die Tränen, die ich da bezahle mit dem Saft des Lebens, noch immer nicht aufrichtig genug?

Mit Blutiger Hand versuche ich sie zu greifen, dass Licht und den Schmerz zu bändigen, der das nackte Fleisch schwarz färbt, doch welch Thor ich doch bin. Besitzen könnte ich sie nie, denn zerfressen von Dunkelheit bin ich. Wie kann das, was ich so als rechtens empfinde nur unter solch einem Fluch stehen? So falle ich auf die Knie, blutüberströmt, umgeben von Regen. Doch er wird die Sünde des Todes nicht von mir nehmen, noch mich reinwaschen. Und somit schreie ich den Himmel hinauf, verfluche die Engelsscharen mitsamt der für mich heuchelnden Gottheiten, und stelle die eine Frage, nie gewagt zu stellen: wieso liebt mich dieser eine Engel nicht?

<i>Englische Version:</i>

Tears of warm bittersweet blood flow down my face und drip of my, with the lifeblood smeared, hands. Am I so dishonourable? My Eyes once full of pride, now full of blood and dark sorrow of my black heart. I see her - her countenance like an angel in the middle of the deep sleep, so beautiful and clear in the agony of eternity. Her green eyes are adorable like the stars on the firmament and clear like the sea. She will always be there, until the cradle of ages will break.
This love, I purchase with great pain, is like the burden of the world; beyond all bearing. Fury and hatred remain in the room of the shadows, because they are false friends, shrouded in the sweet lie of freedom. Why don’t I deserve her love? Are my tears I pay with the blood still not truly enough?

With bloody hand I try to grab her; try to banish the pain of the light, which burns the flesh black, but I’ m a fool. I could never own her, because my heart is eroded by my own darkness. How is it possible that something, which is so righteousness for me, stands under such a curse? I kneel down, my body full of blood, surrounded by the rain. But it won’t wash the sin of death away nor will purify my soul. And so I shout to the heaven, curse the angels and their gods, and ask a question, I never dared to ask: why does this one angel doesn’t love me?

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 Betreff des Beitrags: Kurztexte
BeitragVerfasst: 15. August 2005, 20:00 
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<b>Darkness:</b>

<i>Deutsche Version:</i>

Höre dem Wind zu, der da in deine Seele flüstert, dunkle und längst vergessene Verse aus alten Tagen. Wieso suchst du inmitten des Schattens? Was macht dich so sicher, dass jenes was du im gleißenden Licht nicht finden kannst, hier zu sehen ist? Der glaube alleine zu sein macht dich sicher, doch die perfekte Illusion gebricht sobald du die roten Augen in der Nacht erblickst. Doch es ist nur die Bestie in dir, die du versuchst zu verstecken…

<i>Englische Version:</i>

Listen to the Wind, which whispers into your soul, dark and long forgotten verses from lost days. Why are you searching in the shadows? What makes you so sure you will find it, when you can’t in the middle of the glittering light? The belief in your loneliness makes you certain, though the perfect illusion will decay in the moment you see the red eyes in the night. But it’s only the beast inside of you, you try to hide…

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 Betreff des Beitrags: Kurztexte
BeitragVerfasst: 15. August 2005, 20:02 
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Ein Bereits bekannter Text:

<b>Der Hass</b>

<i>Deutsche Version:</i>

Der namenlose Schatten der sich auf mich legt, es ist eine grausame Dunkelheit die mich nun umgibt. In den Hallen der Vergänglichkeit ertönen die Posaunen die nur eine Frage stellen „Wieso hast du mir das angetan?“; soviel Liebe war es die ich dir gab – sogar für uns zwei hätte es gereicht. Doch jetzt bedeuten mir deine Tränen nichts mehr; der Wind weht sie weg wie die Blätter des gefallenen Laubbaums. Deine Lügen sind vergangen – bist du nun glücklicher da meine Seele zerschlagen am Grunde liegt?
Nie wirst du mich sagen hören „Es tut mir Leid“, denn kein Mitleid bist du mehr Wert für mich. Ich werde nie wieder um dich Trauern. Bald werde ich auch Schlafen in einer Erinnerung. Dies ist nun dein Wiegenlied, da du die Augen schließt. Immer warst es du, die ich hasste. Nicht mehr Weinen werde ich um dich; Good Bye…

<i>Englische Version:</i>

The nameless shadow that lays on me, it’s a terrible darkness which surrounds me. In the halls of volatileness resound the trombones, only asking one question “Why have you done this to me?” ; it was so much love I gave you – it was enough for us two. But now your tears have no meaning to me anymore; the wind carries them away like the leaf of the fallen deciduous tree. Your lies have past – are you happier now because my soul lies smashed down in eternity?
You never will hear me say I’m sorry, because you aren’t worthy enough for my mercy anymore. I will never mourn again. Soon I will also sleep in a memory. This is your lullaby, because you close your eyes forever. It was always you I hated. I will never cry for you anymore. Good Bye…

Entschuldigt für die Doppelposts, aber es passte eben nicht alles [25]

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BeitragVerfasst: 23. August 2005, 18:47 
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Einfach nur Wow,ansonsten bin ich sprachlos

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Der Vampir hat die wunderbare Eigenschaft,einst Mensch gewesen zu sein
Maukie

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BeitragVerfasst: 8. November 2005, 10:20 
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Ich will eine Pfütze voller Liebe, doch es ist nie genug um die tiefen Löcher in meinem Herzen zu stopfen. Ich will einen See aus Liebe, doch es wird nicht reichen um meinen unersättlichen Durst auch nur annährend zu stillen. Ich will ein Meer voller Liebe, aber ich wäre nie müd darin zu baden. Jedoch, ein einziger Tropfen von deinem Herzen, und ich bin im Himmel.

Ich will einen Hügel voller schöner Erinnerungen, aber es wird die Dunkelheit die mich umgibt nicht tilgen. Ich will einen Berg voller schöner Erinnerungen, aber ich würde nie daran satt werden. Ich will einen Kontinent voller schöner Erinnerungen, doch ich könnte mich nie daran erfreuen. Jedoch, eine Erinnerung an dich und meine Seele trauert umso mehr um deine Abwesenheit.

Ich will ein Haus voller Träume, doch es wird mich nicht ausruhen. Ich will eine Stadt voller Träume, aber es würde meine Bedürfnisse nie stillen. Ich will eine Welt voller Träume, aber es wäre pure Verschwendung. Jedoch, ein Traum von dir und nie wieder müsste ich träumen, so schön wie dieser wär.

<i>Meiner Freundin Bianka gewidmet</i>

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 Betreff des Beitrags: Kurztexte
BeitragVerfasst: 8. November 2005, 10:53 
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Einfach wundervoll, aber das hab ich ja gestern schon im Messi geagt.
Für so was hast du ein irres Talent und ich freue mich auch mehr [23]

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Ich bin nicht auf der Welt um zu sein wie andere mich gerne hätten!
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 Betreff des Beitrags: Kurztexte
BeitragVerfasst: 8. November 2005, 13:00 
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Wohnort: Bad Aibling
@Vg: Danke [23] Freut mich das es dir gefällt

Hier noch einmal in Englisch:

I want a puddle full of love, but it won’t be enough to fill the dark holes in my heart. I want a lake full of love, but it won’t be enough to allay my voracious thirst. I want a sea full of love, but I would never get tired bathe in there. But one drop from your heart and I’m in heaven.

I want a hill out of beauteous memories, but it won’t be enough to erase the darkness around me. I want a Mountain out of beauteous memories, but I would never get enough of it. I want a whole continent out of beauteous memories, but I would never get pleased. But, one beauteous memory of you and my soul cry’s more because you are not here.

I want a house full of dreams, but I would never get rested. I want a whole city out of dreams, but it would never becalm my needs. I want a whole world out of dreams, but it would be pure waste. But, one dream of you and I would never need to dream again, because it would be so beautiful.

For my Girlfriend, Bianca

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BeitragVerfasst: 14. November 2005, 00:58 
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In der tiefen Nacht die mich umgab, die die Sterne und den Mond unter sich mit schwarzen Wolken und einem kalten Wind aus dem Norden unter sich begrub, sah ich dieses alte und grausam verzerrte Gesicht, mit vielen Falten und tiefen Furchen; nicht lange konnte in diese mit so viel Pein gefüllten Augen sehen, denn die Dunkelheit in ihnen drohte mich zu verschlingen und ewig gefangen zu halten mit Ketten, geheißen Zorn und Hass. In ihnen sah ich pechschwarze Welten, unfassbar und zu grausam für den menschlichen Verstand; es ward als würde ich mit nackten Füßen durch tiefste Täler und die höchsten Berge schreiten, unter mir die tausend Glasscherben meines geborstenen Herzens, die mit seinem unwürdigen Blut befleckt waren, welches sich mit meinem vermischte.
Und je länger ich dort auf den alles versengenden Boden wanderte, desto mehr warme und brennende Tränen liefen mir die Wangen hinab, einen bittersüßen Geschmack auf den Lippen hinterlassend. Jeder schritt brachte mich näher an diese von Gier überzogene Fratze heran, welche sich so sehr das Maul nach meiner Seele leckte.
Der Speichel aus seinen Mund tropfte auf meine nackte Haut, den süßlichen Geruch von verbranntem Fleisch freisetzend. Meine Liebe wurde erstickt in seinem fauligen Atmen, welcher die Länder überzog wie ein Nebel und jedwedes Leben verschlang. Doch wieso, so fragte ich mich, tötete es meine schönen Träume so voller Grausamkeit?

Und als ich nach seinem Namen fragte, da antwortete das Gesicht, flüsternd und mit krächzender Stimme, alt und geplagt von vielen Jahren der Existenz, gebrochen und bekümmert, „Agonie!“

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BeitragVerfasst: 2. Dezember 2005, 21:15 
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Wohnort: Jage mich, bekämpfe mich töte mich, wenn du kannst. Denn ich bin der Jäger der Finsternis und der Hü
Mir rennt die Gänsehaut. Hoffe du schreibst noch weitere solcher Geschichten

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BeitragVerfasst: 11. Januar 2006, 23:51 
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Ein weiterer Kurztext, aber dieser wird vielleicht noch eine paar weitere Überarbeitungen erfahren.
Viel Spaß beim Lesen

Der Wind strich sanft über die saftigen grünen Wiesen, durch die Bäume die gekleidet waren im Herbstgewand mit ihrem rot-gelben Blättern und er kam auch zu mir, dem der die Straße entlang ging.
Ich suchte dich, denn ich wusste ohne dich hat nichts mehr eine Bedeutung und es gab nichts was mir wichtiger war als dich zu finden. Jede Wolke am Firmament formte dein Gesicht – wieso bin ich damals nur weggegangen, warum habe ich dich allein gelassen? Weshalb?
Ich sah ein fremdes Mädchen – ihre blonden Haare, golden beschienen durch die Sonne, tanzten im Wind. Sie drehte sich zu mir und ihre blauen Augen sahen mich erwartungsvoll an, wie als hätte sie ewig auf mich gewartet, den Erlöser, und endlich wäre ich erschienen um Sie aus der Dunkelheit zu befreien. Ihr Lächeln war voller Liebe und Wärme für mich, doch Sie wart nicht du. Und so schritt ich weiter, um nur dich zu finden.

Mein Herz blutete bei jedem Schritt den ich tat, denn egal welchen Weg ich auch einbog, ich fand dich nicht. Und ich fragte den alten Mann auf der Parkbank mit seinem nachdenklichen Blick und den kleinen jungen mit dem Ball in den Händen, aber keiner hatte dich gesehen. Schließlich fragte ich eine Frau „Verzeihen Sie. Haben Sie ein Mädchen gesehen, das den Antlitz eines Engels innewohnen hat und Haare so braun wie eine fast verwelkte, aber noch wunderschöne Rose. Sie hat Haut glatt wie Seide und grüne wundervolle Augen, die einen beim Anblick fesseln und in Ketten legen, doch sehnt man sich nach diesem Gefühl und gleichzeitig versucht man sich ihres Blickes zu entziehen, denn die Seele legt er bloß und vertreibt jede Dunkelheit, in welcher ich mich versuche zu verstecken. Wie ganze Universen leuchten ihre wundervollen Augen, so hell wie der Mond und so tief sind sie wie die Meere unserer Welt – sagen Sie mir bitte, haben Sie sie gesehen?“ Doch auch Sie verneinte.

So setze ich mich an den Straßenrand und vergrub mein Gesicht in meinen Händen. Da kam ein Mädchen und fragte „Warum weinst du?“ und ich sprach, mit rot unterlaufenen Augen „Ich habe etwas verloren was mir mehr Wert ist als mein eigenes Leben und egal welchen Weg ich einbiege, wohin mich meine Füße tragen oder wann ich an welchem Ort bin, ich finde es nicht und werde es womöglich nie finden.“

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BeitragVerfasst: 27. April 2006, 21:09 
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Eigentlich ists ja schei*e, aber was solls...

Die klare Sicht schwindet unter meinen Tränen, eingehüllt wird mein Körper von einer Dunkelheit die einem schweren Mantel gleichkommt; meine schönsten und süßesten Gedanken die in der Sonne deiner Welt aufkeimten sind erstickt unter der Trauer die du mir aus tiefstem Herzen geschenkt hast. In meinen blutigen zerschnittenen Händen halte ich den größten meiner Reichtümer, zerschlagen in tausend Scherben.
Welch ein Narr ich doch war dies zu verschenken, denn zu zerbrechlich war es für dich. Zerschollen sind meine Hoffnungen wie die Schiffe an den Felsen der Brandung, gebrochen und gefangen wie ich. Schon lange hast du mich aus deiner Welt verbannt, angekettet an den Ort wo mein eigenes Böses auf mich wartet. Mein Geist ist müde, weshalb ich nur noch schlafen will in der Erinnerung des Wiegenlieds der glücklichen Tage. So lasse ich die kostbaren Scherben fallen; mein geborstenes Herz hat keinen Wert mehr für mich.

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BeitragVerfasst: 28. April 2006, 10:23 
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Nun die Situation die dem Text zugrunde liegt ist sicher nicht angenehm, das ist mal klar.
Aber so wie es geschrieben ist... einfach wahnsinn.
Da läufts einem kalt den Rücken runter - nicht weils grauenvoll ist, nein weil es einen echt berührt...
Mich jedenfalls...

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BeitragVerfasst: 28. April 2006, 18:41 
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Beiträge: 898
Wohnort: Berlin
also diesen text werd eich nicht lesen wenn es später is als 23 uhr, ansonsten glaub ich das es bei mir kreucht und fleucht

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 Betreff des Beitrags: Kurztexte
BeitragVerfasst: 1. Mai 2006, 11:19 
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Wohnort: " Beim Anblick des Engels wird ihn der Wahnsinn ergreifen. "
Sotewas is einfach wooow, anders kann ich es nicht beschreiben, könntest du mir bei meine Story mal nen Rat geben ? Ich hab das Gefühl das irgendetwas fehlt...
Deine Texte sind echt mega klasse!!!Bild

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Beim Anblick des Engels wird ihn der Wahnsinn ergreifen.


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BeitragVerfasst: 29. Januar 2007, 10:30 
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Über mich zog der Sternenhimmel hinweg, die Zweige des Waldes schlugen mir ins Gesicht, kratzten und schnitten es blutig. Es war mir egal, ich rannte weiter, so weit mich meine Füße tragen konnten. Doch es war vergebens, ich musste, nach einer für mich unbestimmten Zeit, an einem Baum rast machen. Erst jetzt bemerkte ich wie sehr meine Lunge brannte, der Puls war in die Höhe geschnellt, mein Herz, fast vermochte ich es zu greifen. Was hatte er getan. Meine Muskeln schmerzten, noch nie war es für mich nötig gewesen solch eine Strecke in solch kurzer Zeit zurückzulegen. Meine Hände waren zittrig, das weiße T-Shirt voller Blut welches vor wenigen Minuten noch warm gewesen war, meine Hose dreckig vom Schmutz des Bodens als ich in der Hektik hingefallen war. Die schwarz unterlaufenen Augen fühlten sich unangenehm an durch meine Tränen die ich vor kurzem vergossen hatte.
Was hatte er nur getan. Ich werde sie nie vergessen, diese dämonischen roten Augen, wie sie mich anblickten. In meinem Kopf hörte ich immer und immer wieder seine Worte widerhallen „Ich werde für immer an Deiner Seite sein, solange Du lebst und alle die umbringen die Du liebst!“. Was hatte er nur getan. Wie oft hatte ich Sie gewarnt, Sie gebeten Ihn nicht aufzusuchen, sein erscheinen nicht zu provozieren, doch Sie lachte nur, nahm es nicht ernst. Für Sie war die Gefahr nur eine Illusion, es war schon so als würde er für Sie nicht existieren. Ich war nach Hause gekommen, wo Sie lag, in einer Lache aus Blut, niedergestochen von einem Messer. Was hatte er nur getan, seine roten Augen, sie hatten sich in mein Gedächtnis gebrannt. Ich kniete auf dem Boden, nahm ihren toten Körper in meine Arme und wie fest ich ihn doch an den meinigen drückte. Ich konnte spüren wie die Wärme und der Lebenshauch verschwanden, sich auflösten im Nichts. Meine Tränen fielen auf Ihr mit Blut verschmierten Gesicht, was hatte er nur getan, ich hatte es nicht mehr unter Kontrolle. Sein Name, Steve – wie dämonisch er doch klang wenn ich ihn aussprach. Sein Name, Steve – wie dämonisch er doch klang wenn ich ihn aussprach. Seine Fratze konnte ich nicht vergessen, dieser böse hasserfüllte Blick, dieser unendliche Zorn als ich in sein Gesicht blickte, warum hasste er mich so? Was hatte ich Ihm getan?

Ich rannte weiter, weg von Ihn – zumindest versuchte ich es. So schnell mich meine Füße tragen konnten, weg von meiner Vergangenheit. Konnte ich Ihm überhaupt entkommen? Verfolgte er mich? Waren es seine Schritte im Dickicht oder doch nur die meinigen? Seine Worte hallten und hallten immer wieder „Sie hat Dich nie geliebt, immer nur verachtet und betrogen; Du hast keine Freunde, nur mich und dafür solltest Du dankbar sein. Ich habe Dich von einer Last befreit!“
Was hat er nur getan, nur Leid und Verdruss hatte er über mich gebracht. Nie wieder würde ich Sie sehen, nie wieder einen Kuss von Ihr erfahren, wie Sie roch oder schmeckte. Bereits jetzt begann die Erinnerung an Sie in meinem Geiste zu verblassen, wie schrecklich war der Gedanke an Ihre Abwesenheit die nun mein Leben lang dauern würde. Nie wieder würde ich Ihre Stimme hören, weder ein „Ich liebe Dich“ noch ein „Ich hasse Dich“; was hatte er getan. Nie werde ich es vergessen, als ich mich im Spiegel sah und diese roten dämonischen Augen mein Gesicht zierten.

~Steve

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