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 Betreff des Beitrags: Das Rad dreht sich
BeitragVerfasst: 9. August 2006, 15:34 
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Wohnort: aus alten Zeiten, aus alten Tagen die Seelen werden vom Wind davon getragen. Hörst Du ihr wispern, h
Das Rad dreht sich


Nicht weit vom Anbeginn der Zeit entfernt, da die alten Götter die Welt und den Kosmos formten, und doch waren tausende Jahre dazwischen, als sie eine neue und edle Rasse erschufen. Eine Rasse ähnlich wie sie selbst, aber wie die Welt sie noch nie zuvor erblickt hatte. So kam es auch, dass sich die Göttin des Mondes Luna, die Schwester der Nacht Nyx, in ein Wesen dieser Rasse verliebte. Jedoch war auch dies noch nie geschehen seit Anbeginn der Zeit und ein großen Ünglück geschah. Der Körper dieses Wesens war zwar stark, aber im Vergleich zu der Krakft der Götter nur eine Feder im Sturm. So kam es als sich die Liebenden das 1. Mal berührten, dass das Wesen verging. Noch nie war es geschehen, dass etwas vergangen war, noch nie hatte etwas seinen Platz in der Schöpfung verlassen. Ein großer Schock durchlief die Welt, da nun die Vergänglichkeit existierte.

Die Göttin des Mondes konnte nicht fassen, was sie angerichtet hatte, die Welt ins Chaos gestürzt und vorallem ihren Liebsten vernichtet. Und so weinte sie bitterlich und eine ihrer Tränen fielen zur Erde und ward zu Metall, genannt Mondensilber. Die anderen der Rasse schmiedeten aus dem Silber eine Sichel zu gedenken Lunas und gaben diese als Grabbeigabe dem Verstorbenen bei.
Jedoch mussten die alten Götter handeln, wollten sie nicht, dass ihre ganze Schöpfung im Chaos unterging, denn alle Wesen fürchteten sich nun vor der Vergänglichkeit und schlimmer noch vor dem Nichts, was folgen würde, gab es ja keine Erben. Und so schufen die Götter die Geburt. Jedoch konnten selbst die Götter die Vergänglichkeit nicht wieder zurücknehmen und so erschufen sie das Rad, auf dass ihre Schöpfung niemals im Shoa, dem Nichts, enden sollte und die Geburt versiegen würde. Das Rad sollte die Essenz der Wesen reinigen und wieder zurück zur Wiedergeburt führen.
Die Göttin des Mondes war immer noch voll Trauer über den Verlust ihres Liebsten und flehte ihre Schweter Nyx in ihrer Verzweiflung um Hilfe an. Nyx nahm die Seele des Wesens und geleitete sie zum Rad, welches sich in Gang setzte und sich zu drehen begann. Kurz darauf gebar Nyx ein Kind, welches die Essenz des Wesens trug und nannte es Tanatos. Dies war das Erste, welches den Zyklus beschritten hatte und sollte von nun an alle Wesen, die vergangen waren, zum Rad geleiten, auf dass sie wiedergeboren werden. Zur Erinnerung an sein früheres Sein und der Liebe zur Mondgöttin trug es stets die silberne Sichel auf einen Stab gesetzt mit sich. Es war nie eine, aber später würde man es Sense nennen.
Bevor die Götter sich auf ewig zurück ziehen sollten, auf dass so ein schrecklicher Fehler nie wieder durch ihre Schuld geschehen würde, erschufen sie eine 3. Rasse, denn vor der Formung der 2. edlen Rasse war eine schwächliche unbedeutende Rasse entstanden, genannt Mensch. Die 3. Rasse jedoch sollte über dem Rad stehen und die einzige sein, die unsterblich war. Zwar konnten auch sie vergehn, doch dann würde Thanatos ihre Seelen zur Geburt führen, die ihnen ansonsten vorenthalten war, denn sie waren unfruchtbar. So sollten sie die Wächter der Schöpfung sein, auf dass die Balance gewahrt würde. Sie würden stets darauf achten, dass es nie zu viele von einer Rasse gab und stets die Macht des Rades Kontrollieren.
Nachdem die 3. Rasse, genannt Hylden, erschaffen ward, wanden die alten Götter der Welt den Rücken zu und würden nie wieder gesehen.


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 Betreff des Beitrags: Das Rad dreht sich
BeitragVerfasst: 9. August 2006, 15:35 
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Registriert: 12. Januar 2006, 23:18
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Wohnort: aus alten Zeiten, aus alten Tagen die Seelen werden vom Wind davon getragen. Hörst Du ihr wispern, h
Die Jahrhunderte und Jahrtausende vergingen und die Erinnerungen an die alten Götter verblasste, selbst die Hylden berichteten nur noch in fast vergessenen Legenden über die Zeit der alten Götter. Alles war im Gleichgewicht, die 2. Rasse war mächtig geworden, aber die Hylden wahrten die Balance. Zu dieser Zeit ersann das Rad, welches sich Jahrtausende lang von den Seelen der gestorbenen ernährt und diese gereinigt hatte, einen Plan. Es war mächig geworden, jedoch hielten die Hylden auch es im Zaum und hinderten es noch mächtiger zu werden. Diese Fessel wollte es sprengen und es wusste auch, wer nützlich sein würde. Mit Visionen und Geschichten aus den vergessenen Zeiten erschich es sich das Vertrauen der geflügelten, der 2. Rasse. Selbst nannte es sich das Rad des Schicksals, der Elder God und rief so die schwache Erinnerung an die alten Götter wach, als die es sich nun selbst ausgab. Mit Wissen und Macht wurde das Rad zum Orakel und zum Gott der Geflügelten.
Als es sich sicher war, dass die 2. Rasse mächtig genug sein würde die Hylden zu beseitigen, befahl es den Angriff. Die alten Götter hinterließen den Hylden ein Erbe, die Wächter ihrer Schöpfung zu sein und geboten ihnen auch gerecht über allen zu stehen, da die alten Götter niemals wieder auf diese Welt zurück kämen. Dies im Gedächtins verweigerten die Hylden dem Elder Anbetung, die er verlangte und spielten ihm so gradewegs in seine Tentakel. Diese Weigerung reichte den schon fanatisch gewordenen Geflügelten aus den Befehl des Elder nicht zu wiedersprechen und einen tausendjährigen Krieg zu beginnen. Beide Rassen schienen gleich stark zu sein, doch der Elder griff zu einer weiteren List. Da jeder Hylde sofort nach seinem Tod durch Thanatos wieder erstand, erschuf er aus den Seelen aller ihm zur Verfügung stehenden Wesen in der Spektralen Ebene seine eigen Seelenfänger und kerkerte Thanatos ein, auf dass dem Elder die alleinige Kontrolle über die Welt der Seelen zustand. Mit dieser neuen Macht schaffte es das Rad, die Seelen der Hylden zurück zu halten und sie an der Auferstehung zu hindern. Als den Hylden gewahr wurde, dass ihre Zahl immer mehr schwand und sie nicht wiedergeboren wurden, schrien sie auf vor Wut. Sie verfluchten Thanatos für sein Vergehen, konnten sie ja nicht wissen, dass dieser eingekerkert in der Spektralen Ebene gefangen war. Rasend vor Zorn mussten sie erkennen, dass sie in diesem Krieg entgültig unterlegen waren, aber noch nicht geschlagen. In ihrem Hass gegenüber den törichten Geflügelten und ihrer immerwährenden Pflicht den alten Göttern bewusst, webten sie einen grausamen Fluch, einen Fluch, der ihr Erbe, ihr Vermächtnis und ihre Aufgabe weitergeben sollte. Sie wussten, dass ihr Ende kam, erkoren sie die Geflügelten zu den neuen Wächtern der Schöpfung aus und machten sie unsterblich, unfruchtbar und geben ihnen den Blutdurst.
Der Blutdurst und die Abneigung gegen Sonne und Wasser sollte die eigentliche Strafe sein, glubten sie doch, dass Thanatos wenigstens an ihnen seine Pflicht vortführen würde, doch da irrten sie. Das eigentliche Mahnmal ihrer Strafe, der Blutdurst, wurde überschattet von der Reaktion des Elder. Der neu entfachte Zorn der Geflügelten gab ihnen neue Kraft und sie erreichten das unerreichbare, sie beschworen die Säulen und tilgten eine ganze Rasse von dieser Welt. Vernichten konnten sie die Hylden nicht, denn selbst in der Spektralen Ebene hätten sie gefährlich werden können. Der Elder hatte nur ihre Macht gespalten, alle Hylden zusammen in der Geisterebene hätten ihn womöglich vernichten können, doch so waren sie in eine Dämonische Dimension aus Qual und Pein verbannt worden. Jedoch hatte der Elder nicht erreicht, was er sich erwnschte, da es nun einen neuen Wächter gab, zwar unwissend über seine Aufgabe, aber immer noch ein Wächter. Nun war es wichtiger denn jeh Thanatos an seiner Aufgabe zu hindern, denn er hätte den Geflügelten von ihrer Pflicht berichtet und sie wieder zur Wiedergeburt gebracht, worauf alle vom Betrug des Elder erfahren hätten. So stürzten sich die unzähligen gepeinigten Geflügelten in den Freitod, weil ihr „Gott“ sie verlassen hatte. Sie würden auf immer in der Spektralen Ebene gefangen sein, nichts ahnend, wer die Fäden zog.


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 Betreff des Beitrags: Das Rad dreht sich
BeitragVerfasst: 9. August 2006, 15:36 
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Und doch sollte sich das Drama wiederholen, da die Säulen ihre Hüter durch Geburt wählten, wurden nun die einst so schwachen Menschen zu den Hütern der Säulen, um die Hylden auf ewig gebannt zu halten. An diese Menschen gaben die Geflügelten ihre „dunkle“ Gabe weiter und machten diese wiederum zu den Wächtern der Schöpfung ohne es zu ahnen. Mit wütendem Blick berachtete der tentakelarmige Gott das geschehen und konnte nicht fassen, dass alles umsonst sein sollte. So wandte er sich an die Menschen, allen voran deinen Hüter namens Möbius um auch die menschlichen Wächter, genannt Vampire, auszulöschen, deren schwache Seelen er mit leichtigkeit in seinem Reich manipulieren konnte und die somit keine Gefahr darstellten. In diesem Zuge wurde der Heilige Orden der Serafan gegründet. Es dauerte, aber die Vernichtung der Vampiere schien u glücken, doch wurde auch die Bindung der Säulen geschwächt, bis es der 3. Rasse gelang zurück zu kehren.
Die Jahrhunderte in der dämonischen Dimension hatten die edelmütige Rasse verändert. Wie schrien nach Rache ohne Rücksicht auf unschuldige, aber dieses Mal wussten sie, wer ihr Gegner war und ihre Rache sollte grausam sein. Die alten Wächter waren wieder zurückgekehrt und so waren die anderen nicht länger von Nöten, die Vampiere konnten nun ohne Gnade beseitigt werden, jedoch war das nur das Vergnügen, der Hauptsächliche Teil der Rache bestand darin das Rad zu vernichten und so ersannen sie einen Plan das Rad anzuhalten. Alles Sterbliche sollter ausgelöscht werden, allen voran die Menschen, wenn es die Geburt nicht mehr gäbe, dann würde auch der tod nicht mehr existieren. Der Elder würde verhungern und letztendlich sich selbst im Rad drehen und vergehen. Doch das Schicksal nahm einen anderen Weg....


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 Betreff des Beitrags: Das Rad dreht sich
BeitragVerfasst: 9. August 2006, 15:38 
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so das wars erst ma, hoffe dass es sowas noch nicht gibt und dass die rechtschreibfehler sich in grenzen halten [24]


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 Betreff des Beitrags: Das Rad dreht sich
BeitragVerfasst: 12. August 2006, 15:28 
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Registriert: 9. April 2005, 20:13
Beiträge: 898
Wohnort: Berlin
jut jemacht!

also des mit dem RE fehlern, mein gott macht jeda mal *ggg*

ansonsten find ichs sehr gut und gelungen, hoffentlich schreibst du bald weida

_________________
Wo Geld ist, da weicht die Menschlichkeit.


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 Betreff des Beitrags: Das Rad dreht sich
BeitragVerfasst: 17. Oktober 2006, 14:51 
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Registriert: 16. August 2005, 14:30
Beiträge: 282
Wohnort: Irren ist menschlich - doch um wirklich unfreiwillig Mist zu bauen, braucht man ´nen Comp! [url=htt
Man könnt fast meinen, du wölltest ne neue Religion erschaffen... gut gelungen, auch die besonderheit, aus dem Blickwinkel der Hylden anzufangen, war nun doch unerwartet, aber du hast es mit dem Rest der Story überzeugend dargestellt. Echt klasse, weiterso!


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