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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 3. Februar 2007, 20:54 
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Der Körper Nathaels verändert sich, schrumpft und wird wieder zu einer eher menschlichen Form. Der Hass in seinen Augen nimmt jedoch zu und er streckt seine rechte Klaue aus. Silberne Klauen am Ende seiner Hand schmücken diese und er beginnt zu lächeln,ein wahnsinniges Lächeln. Etwas Dunkelheit sammelt sich in seiner Klaue und er stürmt wie ein Tier auf seinen Vater zu. Seine Hieben verfehlen den Dämonen und den letzten und fünften Schlag blockt er ab. Doran schwebt etwas über den Boden und hebt, seine Klaue an Nathaels Arm packend, seinen Sohn in die Luft und rammt ihm das Knie in den Brustkorb und lässt ihn los. Nathael landet ohne jegliche Verletzung oder Anspannung auf den Beinen und geht langsam auf den Dämon zu.
Nathael:" Vater....". Es beginnt zu Regnen, graue Wolken ziehen an den Kämpfenden herüber und es wird etwas kälter. Doran landet auf den Boden, seine geistige Kraft hat das Limit erreicht, noch etwas länger und wäre Nathael schutzlos ausgeliefert. Silberne Zähne und gewaltige rote Augen starren ihn plötzlich an und eine Pranke packt ihn. Jedoch der Dämon lächelt und rammt seine Klaue in die der Bestie. Beide schauen sich an und in den Augen der Bestie entflammt etwas, zu dem sie eigentlich nicht fähig wäre: Angst. Dorans Klaue umschließt ein Amulett und nimmt es ab.
Doran:"Wenn ich dich nicht mit meiner jetzigen Macht besiegen kann, muss ich mein vampirirsches Blut erwachen lassen. Ich schicke dich zurück in die Hölle aus der du kamst"! Das Ungeheuer weicht zurück, mehr als zwei Meter von dem Dämon weg und öffnet das Maul. Er legt seinen Mantel ab und hält das Amulett an sein Herz und stößt es sich dann in die Brust. Schwarzes Blut fließt in Strömen aus der Wunde und vergiftet den Boden, ungeheure Schmerzen durchzucken seinen Körper aber er drückt das Amulett weiter in das Fleisch und zum Schluss geradewegs in sein Herz. Nicht bemerkend das er in die Knie geht, nicht fühlend wie der kalte Regen auf seinen bloßen Körper niederprasselt vergeht ein Augenblick. Blaues, gleißendes Licht umhüllt den Körper des Dämons und seine Hand wird bläulicher. Schwarze, federnde Schwingen brechen aus seinen Rücken hervor, seine Haare werden pechschwarz und länger bis sie die Mitte seines Rückens erreichen. Haarsträhnen hängen seitlich an seinem Gesicht herunter. Sie flattern etwas im Wind und purer Hass lodert zerstörerisch in den Augen eines Wahnsinnigen. Ein schwarzer Blitz blendet Nathael und über ihm schwebt sein Vater, welcher seine Klaue zurückzieht und sich auf ihn stürzt....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 9. Februar 2007, 23:49 
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Ungeheuer gegen schwarzen Engel
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Die Bestie weicht aus, verliert das monströse Aussehen und Nathaels Blick ruht auf das gefiederte Etwas, dessen Unterarm tief im steinernen Boden steckt. Was sein Vater gewesen war, zieht den Arm aus den Stein und kleine Gesteinsbrocken schweben um ihn herum. Die Geschosse richten ihre Flugbahn auf Nathael, er wehrt sie ab und wieder blendet ihn dieser Blitz. Jemand atmet ruhig hinter ihm und er wagt es nicht sich umzudrehen.
Doran:" Ja, das ist Angst Nathael, dieses Gefühl ist dir fremd nicht wahr? Aber es ist die gleiche Empfindung die deine Schwester spürte bevor du sie zerfleischt hattest, fällt es dir so schwer sich daran zu erinnern? Ich sehe all das Blut noch immer vor meinen Augen, die leeren Augen in dessen ich einst Leben eingehaucht hatte"! Kalt bohrt sich ein blauer Arm durch die linke Seite von Nathaels Körper, Blut fließt zu Boden und strömt wie ein kleiner Fluss aus der Wunde, als der Dämon seine Klaue wieder zurück zieht. Nathael bricht zusammen, geht in die Knie und Blut läuft aus seinem Mund, seiner Nase und aus der tiefen Verletzung.
Doran:" Sie war mein eigen Fleisch und Blut, dein eigen Fleisch und Blut, du hast sie schon immer verachtet und nun räche ich sie".
Noch während Nathael sich aufrichtet fühlt er die Bodenvibration und sieht einen gewaltigen Gesteinsbrocken aus dem Boden gerissen, welcher nun auf ihn zu fliegt. Knapp springt er zur Seite, doch steht die Kreatur wieder hinter ihm und packt ihn am Hals.
Doran:" Lauf ruhig davon, es gibt kein Ort wo du dich verstecken könntest"!
Dorans Klaue fasst durch Schatten und Rauch hindurch und als sein Blick sich gen Boden richtet, zieht Nathaels Klaue an seinem Bauch entlang. Fünf tiefe Kratzer graben sich in sein Fleisch, rotes Blut tropft daraus und der Schmerz raubt ihm für einen Augenblick die Sinne. Aber vampirische Wunden schließen sich in dem Momemt wo sie entstehen. Nathael registriert das auch sein Leben gefährdet ist und sein sylphanischer Stolz druchströmt seinen Körper, lässt seinen Schmerz vergessen.
Nathael:" Die geflügelte Rasse nannte dich eine Legende und nun bist du selbst einer von ihnen, deine Macht über die Dunkelheit hast du gegen diese Fähigkeiten eingetauscht, dabei weißt du selbst das kein Vampir im Kampf mit uns Sylphanen überleben kann, wie auch kein Sylphan im Kauf mit den Vampiren überleben würde". Schatten breiten sich aus, der Boden verfärbt sich dunkler und beide Kreaturen bekämpfen sich inmitten der voranschreitenden Finsternis. Immer wieder sieht man einen schwarzen Blitz, Klauen die sich in blaues Fleisch graben und Klauen die Nathaels Körper immer wieder neue Wunden zufügen. Der Schatten weicht und die Wände der Häuser sind voller Blutspritzer und gewaltigen Krallenkratzern. Und über dieses Blutbad huscht eine Gestalt durch die Gassen, rennt an dem blauen Vampir vorbei und springt geradwegs auf Nathael. Der Sylphan sieht den Schatten auf sich zu fliegen und nimmt seine bestialische Form an, ein Klauenhieb schleudert die Gestalt zurück, welche von Doran in der Luft aufgefangen wird.
Doran:" Wieder eines deiner Opfer und ich schwöre dir, es war das Letzte".
Knurrend stellt sich das Untier auf die Hinterläufe, Blut und Speichel tropfen aus seinem Maul, an seinen Fell klebt Blut. Doran legt die Gestalt auf den Boden und zieht aus seiner Brust das Amulett. Sein Körper wird wieder wie früher, nur das seine Haare schwarz bleiben.
Doran:" Beenden wir dieses Schauspiel aus Blut und Schmerz, ich hab genügend Kraft gesammelt um dich entgültig aus dieser Welt zu verbannen, die Tore zur Hölle stehen offen und warten auf deine Rückkehr". Gewaltige Pranken schießen nach vorne, Krallen blitzen auf und werden von blutigen Zähnen begleitet. Aus dem Dämon brechen zwei ledrige schwarze Schwingen hervor, eine kaum sichtbare dunkle Aura schimmert um ihn herum und das Amulett glüht weiterhin bläulich.
Doran:" Und weißt du auch warum ich dich töten kann, weil die Verbindung zu meinem vampirischen Erbe nicht vollständig unterbrochen worde"! Eine Pranke durchstößt eine Wand aus Schatten und wird von einer anderen, kleineren Klaue aufgehalten. Ein stechender Schmerz entflammt in dem Auge der Bestie, Blut sprudelt hervor und sie weicht zurück, hält sich das verletzte Auge und vor dessen, von Blut verschleierten Blick, schwebt eine Kreatur mit pechschwarzen Schwingen und erbarmungslosen Augen....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 10. Februar 2007, 00:14 
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(gewidmet an meine tochter lucil ^^)
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Schlürfend und von einem metallenen Geräusch begleitet kommen sie näher, ihre Körper sind verfault, ihr Geist seit Ewigkeiten von einer dämonischen Rasse unterworfen, nur das grüne Leuchen in den fleischlosen Augenhöhlen deutet auf Leben hin....
Eine Klinge, geschmiedet aus Hass, Dunkelheit und einer schwarzen Seele durchbohrt das Herz von Nathael und als sein Vater sie herauszieht, entweicht das letzte Fünkchen Leben aus Nathaels Körper. Bevor dieser auf den Boden aufschlägt, ist er bereits zu Asche zerfallen.
Doran:" Du wirst wieder kommen, immer wieder, solange bis du mich vernichtet hast, aber ich werde mächtiger, du dagegen bleibst das was du bist". Erinnerungen kommen auf, wie Wellen die gegen die Brandung schlagen, erscheinen sie und ziehen sich wieder zurück, Erinnerungen an ein altes Reich. Und an seine Aufgabe die er beinahe vergessen hätte. Flüchtig sieht er zu der Gestalt die sich in den Kampf eingemischt hatte, der Geruch des Todes geht von ihr aus, ein Vampir und scheinbar ein weiblicher.
Behutsam hebt er sie auf, nur das nahe Licht eines Hauses lässt seinen Willen und seine Kräfte nicht schwinden, es wurde bereits zuviel Blut durch ihn und seine Brut vergossen, mit dieser Vampirin würde auch der letzte Rest Klarheit seines Geistes verschmutzt werden.....
Knarrend öffnet sich die hölzerne Tür, wie in Hypnose trägt er sie zu einer hölzernen, alten Bank und legt sie dort ab. Kerzenlicht flackert als er an vorbei geht und als es erlischt, fällt er zu Boden und sein Haar verändert sich in ein schneeweißes Geflecht aus Strähnen....
Unmenschlicher Körper, begleitet von den Rascheln vieler Federn und mit Augen, in deren nur noch der Vergeltung zu lesen ist und Kälte, unschätzbare tiefe Kälte.
Michael:" Meridian, wieder ein Ort der perfekt dafür geeignet ist meine Art von Paradis zu verwirklichen, wenn die Qual der Menschen endet, beginnt eine neue Ära, meine Ära". Behutsam legt er einen seiner Flügel auf seine Begleiterin, er fühlt den müden Herzschlag der Wachen die sich ihm nähern und das eine Herz, welches das dunkle Blut durch die Venen eines Dämons pumpt....
Schreie lassen die Augen sich öffnen, Schreie aus einer längst vergessenen Zeit. Fauliger Geruch, die Luft ist erfüllt mit diesem Gestank und vor ihm liegen die toten Körper seiner Familie.
Doran:" Sogar in meinen Träumen verfolgen sie mich, selbst wenn ich schlafe bin ich nicht erlöst von diesen Schmerz". Nicht bemerkend das er in die Knie geht, hält er seine Klauen an seinen Kopf, die beiden Flügel brechen hervor und beflecken ihn mit dunklem Blut. Tränen laufen an seinen Wangen hinab, ohne den trauernden Blick seiner Augen, sie bleiben starr und kalt, gefühlslose Kristalle. Lediglich Entsetzen kann man erkennen, Entsetzen und ein Schmerz die niemals enden wird.
Doran:" Das ist die Strafe die mich für alle Ewigkeit verfolgen wird und seine Seele wird wird wiedergeboren, genau wie die meine. Ich hab diesen Teufelskreislauf in Gang gesetzt, ich war nie das Rad, ich war der Erbauer".
Jemand steht vor den Leichnamen und sieht auf die geflügelte Kreatur herab, mit jedem Schritt des Wesen, sterben einige Pflanzen ab und es werden wieder neue geboren.
Wesen:" Ja, aber es liegt auch in deiner Hand dies alles zu beenden, ihre Seelen werden nicht wiederkehren können wenn dein Meister sie nicht gehen lässt, du bist die Dunkelheit die Tag für Tag die Sonne verschlingt und dem Mond erwachen lassen kann, du bist der Schatten den jede Kreatur wirft, den jede Kreatur in sich hat". Zarte, blaue Hände streichen durch das Haar des Dämons, zwei engelshafte Schwingen werfen ein wärmendes Licht auf ihn.
Wesen:" Es liegt allein an dir, einen Gott kann man nicht töten, weil es keinen gibt. Mein und dein Volk hatten einen Puppenspieler angebetet, ihm Macht geschenkt, nur damit er sie auslöschen konnte.Rette die Seele deines Bruders und die deiner Familie, das ist die einzge Gnade die dir bleibt".
Das Wesen verschwindet und vor ihm kauert ein weißhaariger Junge mit schattenhaften Flügeln, dessen Augen durch die Tränen rot geworden sind und an dessen Händen Blut klebt. Der Dämon erhebt sich und schaut auf das Kind hinab. Ihre Herzen schlagen im selben Takt und als etwas von der Düsternis weicht, steht seine Familie neben dem Kind, so nah und doch unerreichbar. Er entfächert seine Flügel und der Junge tut es ihm nach:" Ich habe als Kind nicht aufgegeben, das Schicksal konnte mich damals nicht in die Knie zwingen und dieses Mal wird es das auch nicht tun". Der Junge nickt und beginnt zu wachsen, wird zu einem Mann mit weißen Haar und die beiden sehen beinahe gleich aus....
Die Tür wird aus den Angeln gerissen....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 20. Februar 2007, 22:49 
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Verdorbenes Blut, wiedererweckte Instinkte
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Splitter fliegen durch die Luft, bohren sich in das Bett, aber prallen kurz vor der Haut der schlafenden Vampirin ab. Metallisches Schaben begleitet die wandelnden Toten als sie das Haus betreten, in ihren Augen lodert ein grünes Licht und bei einigen haben sich aus den verfaulten Fleisch am Rücken Flügel gebildet. Einer der Kreaturen trägt eine Sichel mit sich herum und schwingt diese auf das Gesicht des aufrechtsitzenden Dämons zu, aber eine dämonische Klaue stoppt die Klinge bevor sie ihr Ziel erreichen kann. Verrottetes Blut befleckt den Türrahmen und der Dämon hält den Schädel einer der Wiedergekommenden in den der Klaue. Seine Augen haben sich nach dem Traum geändert, denn das Gift das Nathael in seinen Fängen und Klauen hatte, hat sich in Dorans Blut ausgebreitet, seine dunkelste Seite wurde geweckt, die Bestie jeder in sich trägt, nur darauf wartend das sie geweckt wird. Tefulisch lächelnd zieht er seine Klaue an der Wand entlang und kratzt tiefe Furchen in das Holz. Die Toten weichen etwas zurück und als er durch die Tür schreitet stellen sie sich in kreisförmiger Anordnung um ihn herum. Sie zögern, schauen immer wieder auf den Schädel ihres Anführers in seiner Hand und es scheint dunkler geworden zu sein, selbst der Schein des Mondes weicht von seiner Haut zurück, die Tür schließt sich und eine dunkle Wolke legt sich auf die Türklinge nieder.
Doran:" Was auch immer ihr seid, ihr seid von einer anderen Kreatur wieder zum Leben erweckt worden und diese glühenden Augen lassen mich an etwas erinnern". Klatschend schlägt der abgetrennte Schädel auf den steinernden Boden, rollte etwas zur Seite und ein Fuß zertrümmert ihn, Fleisch und Knochensplitter verteilen sich, ein fauliger Gestank liegt in der Luft. Einer der Kreaturen streckt seinen Arm zu dem Dämon und das Flackern in dessen Augenhöhle wird stärker:" Vor sehr langer Zeit hast du dich in einen Kampf eingemischt und mitgeholfen uns zu verbannen, aber nun herrscht einer unseren über Nosgoth, die Vampire sind beinahe ausgestorben, die einzige Gefahr bleiben du und deine schwarze Seele".
Bedrohlich und schwarz brechen zwei dämonische Schwingen aus seinem Rücken hervor, seine Klauen spannen sich und der Untote weicht, dann laufen drei der Wiedergekehrten von drei Seiten auf ihr Opfer zu und schlagen ihre Waffen in seinen Körper. Schwarzer Nebel umhüllt die Klingen, zwei Klauen packen zwei von ihnen und schleudern sie zurück, etwas Dunkles springt hinter den zurückweichenden Wiedergehrten und der Dämon rammt seine Zähne in das verfaulte Fleisch. Sofort erlischt das grüne Glühen, ruscht seine Kehle hinab und erlischt vollkommen. Der Körper des Untoten zerfällt zu Staub und weißes Haar weht im Wind und zwischen Staub und Haarsträhnen leuchten zwei dämonische, grüne Augen mit Pupillen zu Schlitzen verengt. Er läuft durch die Toten hindurch, ihre Waffen schlagen durch schwarzen Nebel und der Hass in ihm steigert sich immer mehr. Dorans Klaue umschließt einen verfaulten Arm, hebt dessen Körper in die Höhe und hält das Gesicht des Wiedergekehrten einen Handbreit vor das Gesicht des Dämons....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 21. Februar 2007, 14:30 
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Doran:"Ich werde jeden einzelnen von euch töten und eure Seelen aufnehmen, ihr werdet aufhören zu existieren und nur du wirst übrig bleiben, sag das deinem Meister, sag ihm das jemand ihn jagt und das Kain nicht der einzige alte Krieger ist der Nosgoth wiederherstellen kann".
Die Klaue löst ihren Griff von den Arm des Toten und der Dämon streckt seine Klaue rasch zu einen der Toten, eine telekinetische Druckwelle schleudert diesen zurück, drei Untote stürzen sich auf die Bestie. Ihre Hiebe verfehlen ihn, er duckt sich und rammt seine beiden Klauen durch die fauligen Bäuche, das grüne Glühen erlischt und scheint sich durch seine Venen direkt zu seinem Herz zu bewegen. Das Glas eines der Fenster von der Hütte zerspringt, die Splitter schweben zu dem Dämon, er hebt einen auf und wirft ihn in den Schädel des vorletzten Toten. Sein Mund öffnet sich, die Seele des Hylden versucht sich irgendwo festzuhalten, jedoch ist der Sog zu stark und er nimmt auch diese Seele auf. Viele Strähne die vorher weiß waren, sind nun pechschwarz bis auf zwei. Der letzte der Untoten beginnt zu schweben, eine dunkle Welle geht von den Dämon aus und raubt dem Hylden die Seele, als die Dunkelheit zu ihm zurück kommt leuchten seine Augen kurz grün auf.
Doran:" Meine Macht kehrt zurück, auch wenn der Blutverlust meine körperlichen Kräften schwächt, hab ich dennoch noch meine geistigen Mächte behalten. Und nun zu dir". Todesmutig nimmt der übrig gebliebende Wiedergekehrte eine kleine Sichel auf und rammt sie tief in das Fleisch des Dämons. Doch dann wird das grüne Leuchten in den Augenhöhlen größer, der Untote lässt die Sichel los und beginnt zu grinsen:" Wie ich sehe hast du meine Brüder vernichtet, bis auf diesen einen hier. Ich kann weder deine Gedanken lesen, noch deine Stärke einschätzen oder versuchen dich zu unterwerfen. Etwas an dir ist anders als bei den Vampiren und doch ist dort eine kleine Flamme, eine kleine blaue Flamme in der die dunkle Gabe eines Vampirs schlummert. Beschützt wird dieses Feuer von unglaublichen Schmerz, Leid, Qual, jenseits aller menschlichen Vorstellungskraft. Nur warum kämpft ein Dämon gegen seine Brüder? Wir sind dir ähnlich, ähnlicher als die Vampire und trotzdem hasst du uns genauso wie du die Vampire hast. Ich biete dir einen Vorschlag an, wenn du es schaffst in meine Festung zu kommen und wieder deine ganze Macht besitzt, schenke ich dir die Wahl ob du für mich kämpfst und mir hilft die dämonische Dimension zu öffnen oder gegen mich antrittst. Kain wird ebenfalls anwesend sein, davon bin ich überzeugt und ja, vielleicht trifft du auch auf weitere Kreaturen. Ich betrachte das hier als ein Spiel, der Gewinn ist Nosgoth und ich, du und Kain zählen zu den Spielern. Also, was sagst du"?
Doran:"Ich werde dich vor die Wahl stellen wie du sterben möchtetst, es gibt nur drei Kreaturen die mich töten könnten, drei Todfeinde und nur diese interessieren mich. Das Schicksal hat für Kain jedoch ein anderes Schicksal ausgesucht". Wieder lächelt der Untote und das Glühen verschwindet, der Körper zerfällt zu Staub und Gebein....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 22. Februar 2007, 23:32 
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doran ich unterbrech deine geschichte hier zwar ungern
aber hast die story auch so komplett als datei
bin zu faul hier zu lesen


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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 23. Februar 2007, 21:03 
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nope zur zeit noch nich, aba ich werd sie beizeiten auf meinen compi ziehen und dann wird es sie als datei geben ^^

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 25. Februar 2007, 19:58 
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Unruhig dröhnt der Puls in den Ohren des Hylden, Gedanken überschlagen sich und sein leerer Blick richtet sich auf das eiserne Tor. Die Tore werden geöffnet und ein alter Mann, gestützt auf einen Stab,geht direkt auf den Hylden zu. Als er ihn erreicht, erwacht der Hylde aus seinen Gedanken und schaut hinab zu dem Alten. Der alte Mann wirkt bedrückt, ein Glitzern das etwas von seiner Angst verrät, schimmert in seinen Augen.
Hylde:" Was willst du Möbius? Ich dachte ich hätte dir befohlen dich um die Vampire zu kümmern, es leben noch immer welche und nur einer allein ist schon zu viel".
Möbius:" Die Vampire sind nicht mehr länger unser Hauptproblem...".
Hylde:"Sag endlich worauf du hinaus willst, meine Geduld währt nicht ewig".
Möbius:" Du weißt noch immer nicht warum dieser Teufel hier ist oder? Als ich dich zum ersten Mal traf, hatte ich dir etwas erklärt, diese Bestie in meinen Träumen, die ich irgendwoher aus einem anderen Leben zu kennen scheine, ist wieder hier und frei".
Kurz flackert das Licht der Fackeln die, die Halle der Festung erhleuchten und der Blick des Hylden verfinstert sich....
Die ersten Sonnenstrahlen berühren die Stadt Meridian, das Leben nimmt wieder Einzug in die Straßen und jemand lehnt sich an die Mauer eines Hauses, neben ihm kauert ein Mädchen mit ungewöhnlich blasser Haut und blonden Haaren. Passanten gehen einen weiten Bogen um ihn herum und der Schatten den das Haus wirft, scheint sich dagegen zu wehren auf den Fremden zu treffen....
Neben der Tür sitzend, weg von den Sonnenstrahlen schläft eine weißhaarige Gestalt, die Vampirin blickt unruhig zu ihm und zu der Tür. Sie rutscht etwas weg von der Sonne und zieht lautlos einen kleinen Dolch hervor. Ihr Herz pocht schneller, ihre Muskeln spannen sich und sie rammt den Dolch in Richtung des Halses von dem Weißhaarigen. Eine Klaue packt ihren Arm, dreht ihn zu Seite und der Dolch fällt zu Boden.
Doran:" Ist das der Dank dafür das ich dich gerettet habe? Wenn du gehen willst dann geh, ich werde dich nicht aufhalten, aber lass mich in Frieden ruhen, auch meine Kräfte müssen sich irgendwann einmal erholen"....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 16. März 2007, 23:03 
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Dreams out of Hell
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Möbius Hand beginnt zu zittern, er starrt mit leeren Augen in einen Apparat der ihm die Zukunft zeigt, seine Gedanken kreisen um den Auftrag des Lordes:"Ich konnte in sein Herz sehen, er wird dich jagen, solange bis der dich findet, aber dazu muss er hier her kommen, du wirst der Köder meines Planes werden, mit seinem Hass können wir den Anführer der Cabal auslöschen und wir können die neueste Magie der Runen an ihm testen, sorg dafür das er weiß wo du bist".
Möbius sieht zu dem Gang wo die Serafanen hindurch liefen, mit dem Auftrag den Dämon direkt hier zu führen, er hatte ihnen nicht gesagt das nur einer von ihnen überleben wird, wenn überhaupt....
Ein Schatten huscht an dem Fenster vorbei, Doran schweigt und schaut seitlich zur Tür. Noch bevor die Türklinke völlig herunter gedrückt ist, steht die Vampirin mit gebleckten Zähnen und dem Dolch bewaffnet vor dem Bett, bereit den störenden Besucher zu töten....
Die Hände lassen den Stab fallen, die Beine geben nach und lassen Möbius in die Knie fallen. Bilder tauchen vor seinem Auge auf, eine weißhaarige Gestalt, in einem schwarzen Mantel gekleidet, an dessen Stirn und Armen Ketten mit magischen, roten Steinen befestigt wurden. Als das Ding Möbius sieht, breitet sich rasend schnell Dunkelheit aus, die Kerzen erlischen, die Ketten explodieren und eine pulsartige Druckwelle geht von der Bestie aus. Zwei schwarze ledernde Schwingen entfächern sich, die Haare saugen die Dunkelheit auf und werden pechschwarz, Strähne für Strähne wird aus reinem Weiß, tiefes Schwarz. Und als ein Tropfen einer Träne eines kleinen, weißhaarigen Kindes auf das schwarze Wasser fällt, über dem die Bestie schwebt, endet die Vision....
Die Tür öffnet sich, aber niemand tritt heraus, der Dämon schaut aus dem Schatten hervor hinaus und erblickt eine Schar Bürger, begleitet von Serafanen.
Vampirin:" Ich, ich kann nicht gegen all diese Ritter ankommen, das wird unser Ende sein, danke das du mich gerettet hast".
Offizier:"Ein junger Vampir,ein weißhaariger Mörder, ihr werdet beide nicht lange leide, keine Sorge".
Die Vampirin springt gen Serafan, rammt ihn bis zum Griff den Dolch ins Herz und ein stählerner Fausthieb der umstehenden Serafanen, schlägt sie zu Boden. Der Weißhaarige erhebt sich, verbleibt jedoch im Schatten und spricht mit ruhiger Stimme:" Nein, ihr Menschen werdet nicht lange leiden, ich bin zur Zeit nicht euer Problem, sondern der wahnsinnige Vampir und dessen Begleiterin, ich fühle ihren Herzschlag, seine Anwesenheit, dessen Antlitz dem meinen gleicht". Eine einzige, schneeweiße Feder schwebt zu Boden und als der Serafan zum Dach hinauf blickt, packt eine fallende Klaue seinen Kopf und rammt ihn gegen den steinernden Boden. Metall knirscht, Funken sprüchen und Knochen brechen, jedoch bevor einer der Gefährten des Serafanen reagieren können, wird einer von ihnen von hinten erdolcht. Ein kindliches, weißes Gesicht bohrt sich tief in dessen Hals und saugt genussvoll das Blut aus den Adern. Die letzten beiden Serafanen weichen zurück, der Vampir erhebt seine freie Klaue und einer der Serafanen wird in das Haus geschleudert. Die Klaue des Weißhaarigen fängt den Serafanen ab, sein Genick wird dabei gebrochen und das Blut schwebt ihm in den Mund. Der Körper des Serafan verändert sich, wird trocken und verstaubt und zum Schluss geht dessen Seele in die des Dämonen über. Aus den Schatten herausgehend, wischt er sich noch eine schwarze Strähne aus dem Gesicht....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 30. März 2007, 22:24 
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I hate everything about you, Light and Dark are Brothers
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Das Gesicht der kindlichen Vampirfrau schaut den schwarzhaarigen Ebenbild ihres Meister neugierig an, sie wirkt fast unschuldig, was ihre Kaltblütigkeit in den Hintergrund drängt.
Michael:"Endlich, nach all den Jahrhunderten, kann ich dir für die nette, brüderliche Geste danken, dank dir durfte ich lange Zeit den Qualen der Hölle trotzen, ich habe mein Reich verloren und meine Anhänger".
Eine Handbewegung Dorans fegt die Leichen von der Straße, hin zu den letzten Überlebenden der Serafanen.
Doran:"Und dieses Mal werde ich dich töten, entgültig, es hat schon gereicht was du bisher getan hast". Die Vampirin lässt von den toten Serafan ab, zieht ihren Dolch und bewegt sich so schnell, das sie plötzlich vor dem Dämonen steht und ihm den Dolch an die Kehle hält.
Vampirin:" Ich mag es nicht wenn das Spielzeug meinen Meister beleidigt, entschuldige dich oder ich muss dich bestrafen". Sie lächelt und hält den Dolch etwas dichter an die Hand. Brutal packt eine dämonische Klaue ihr Handgelenk und mehrere schwarze Blitze reißen ihre Haut auf und schleudern sie von dem Dämon weg. Sie fängt sich, rollt sich am Boden ab und sieht etwas beängstigt und wütend zu ihrem Peiniger. Fauchend geht sie, den linken Arm festhaltend, zu ihrem Meister und setzt sich hinter ihm an die Mauer des Hauses. Dorans Blick hebt sich etwas und der Blick seines Bruders trifft den seinen.
Michael:" Einst warst du mein Bruder, ich war der Besondere unter uns beiden, der, der mit Engelsflügeln geboren wurde, aber nun hasse ich dich, ich bedaure es in der selben Krippe gelegen zu haben, ich bedaure es das ich dich nicht schon damals ausgelöscht hatte".
Doran:" Vampir und Dämon, Hüter des Lichtes und der Dunkelheit, das Schicksal hat uns zu Feinden gemacht, unabhängig davon ob wir dies nun wollten oder nicht,aber nur einer von uns wird dieses Duell überleben, du sprichst nicht mit deinem Bruder, sondern mit dem was aus ihm geworden ist". Pulsartig flackern einige aurische Wellen aus Dunkelheit und Licht um die beiden Kontrahenten, als sie sich berühren ballen beide die Hände zu Fäusten und stürmen gleichzeitig aufeinander zu. Beide Fäuste treffen sich, der andere Arm schnellt hervor und verletzen den jeweils anderen an der Brust. Doran hebt wortlos seinen Arm, ein Gewitter zieht auf und es beginnt zu regnen, schwarze Blitze durchzucken den Himmel. Er hält den Arm seitlich von sich, der Boden wird zu einem schwarzen See aus einer unbekannten Flüssigkeit und seine Flügel entfächern sich. Michael entsendet ein grelles Licht, das die Dunkelheit weichen lässt und auch seine Flügel entfächern sich.
Doran:" Kämpfe oder stirb, ich werde dich nicht schonen, du bist nicht die Seele die ich begehre, nicht mein gejagtes Opfer, aber ein Hindernis das ich genauso auslöschen werde". Einen Handbreit über den Boden schwebend, blicken sich die Brüder nochmals an, dann schlägt ein Blitz ein und sie treffen aufeinander...

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 30. März 2007, 23:14 
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Klauenhiebe treffe aufeinander, Druckwelle treiben den anderen immer wieder zurück, aber immer wieder treffen beide aufeinander. Michael bewegt sich mit der Geschwindigkeit des Lichtes, aber bevor sein Hieb das Herz seines Bruders durchbohren kann, weicht dieser mithilfe der Zeit-Macht aus. Nach diesem Moment stehen die Brüder voreinander, Doran etwas seitlich und den Arm gehoben, Michael schaut ihn hasserfüllt an und seine Adern treten als goldene Risse hervor. Schwarze Strähnen wehen im Wind, vor das Gesicht, vor zwei blaue Augen, welche gelb werden und dann wieder in ein dunkles Blau wandeln.
Doran:" Alle, jedes Lebewesen wird sterben, Nosgoth zerfällt und ich lass es nicht zu das ihre Seelen mit es sterben". Eine Druckwelle schleudert Michael rückwärts davon, aber er fängt sich mitten in der Luft und schleudert einen leuchtenden Speer aus Licht auf seinen Bruder. Dieser packt den Speer an der Spitze, seine Haut beginnt zu leuchten, aber die Dunkelheit besiegt das Licht und der Speer löst sich auf. Zwei Flügelschläge lassen ihn fliegen und dann stürzt Michael herab, die Klaue an das Herz seines Bruders, fliegt mit ihm hinab zu Boden und rammt ihn in den Stein. Seine Klaue gleitet durch nebligen Schatten hindurch und ein Tritt lässt ihn zurück springen. Michael packt das Bein was nach ihm tritt und zerrt daran. Der Schattenschutz verblasst und sein Bruder steht vor ihm. Immer wieder schlägt ein schwarzer Blitz ein, Michael wird von einem leuchtenden Kraft umgeben und sein Bruder ist von kleinen, feinen Blitzen umgeben, jeder Schritt des Dämons verdunkelt den Boden zusehends. Michael lächelt und seine Hand beginnt in einen gleißenden Licht zu erstrahlen, eine silberne Klinge mit einem Griff aus Licht schwebt vor seiner Hand und er packt sie.
Michael:" Was ist? Der Soul Reaver hatte dich einst auch verletzt, du kannst ebenfalls eine Klinge beschwören, ich habe nicht ewig Zeit darauf zu warten das du dich wehrst". Wortlos berührt Doran eine feine Narbe unter seiner Kleidung, er streckt die Klaue ebenfalls aus, aber auf Michael gerichtet und von schwarzen Nebel umgeben, erscheint eine Klinge, welche identisch mit der von Michael ist, nur das der Griff aus einer schwarzen Energie gemacht wurde. Regen prasselt auf die beiden nieder, langsam gehen sie aufeinander zu, sie werden schneller bis sie schließlich rennen. Klingen kreuzen sich, Funken sprühen, eine Schattensäule trifft auf eine Lichtsäule, bilden eine Kuppel aus Licht und Finsternis und inmitten dieses Kraftfeldes kämpfen die beiden erbittert miteinander. Zwei kleine Kugeln aus Schatten und Licht treffen in der Kuppel aufeinander, zwei Klingen aus Licht und Schatten, länger als die gewaltige Kuppel selbst, treffen aufeinander und kreuzen sich. Sie schrumpfen und die Brüder stehen mit gekreuzten, glühenden Klingen inmitten von diesem Chaos. Michael stößt Doran von sich davon, die Zeit läuft langsamer und Doran weicht dem Hieb aus, Dampf steigt auf durch den erhitzten Regen und kühlt die Klinge ab. Die freie Klaue des Dämons zieht die gesamte Dunkelheit an, die Welt wirkt für einen Moment farblos, dann heller als jemals zuvor und er drückt die Dunkelheit in sein Fleisch. Sie wandert weiter, hinein in die Klinge und stärkt diese zusätzlich....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 30. März 2007, 23:20 
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Perfect Vampire, nobody is perfect...
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Doran:" Ich beziehe meine Macht nicht aus meinen Hass, das war dein erster Fehler, dein zweiter war es zu glauben das ich eine menschliche Seele besitze, meine Seele ist mein Kraftpotential, in ihr schlummert die Dunkelheit, im Gegenzug wurde ich zu ihrem Wächter".
Michael:"Und tief in meinen Herzen, weiß ich das ich dich auslöschen muss"....
Er fliegt mit kaum sichtbaren Bewegungen auf seinen Bruder geradewegs zu, die Klinge ist rechts von ihm und bildet wieder die gewaltige Lichtklinge. Doran hält lediglich seine Waffe vor sich, Licht prallt wieder auf Finsternis und wieder gibt es ein unentschieden. Blind vor Wut schwingt Michael seine Klinge von neuem, versucht immer wieder seinen Bruder zu töten, aber dieser wehrt seine Angriffe ab. Wieder kreuzen sich die Klingen und die Amulette der beiden hängen von ihren Hälsen hinab.
Michael:" Vielleicht ist das der einzige Weg, eins werden mit meinem vampirischen Blut, ein vollkommener Vampir werden...Ja, so wollte es die Prophzeiung, diese Macht kannst du nicht abwehren"!.Lichtstrahlen durchbrechen die Schatten, rotes, leuchtendes Blut fließt aus der Wunde, dort wo Michael das Amulett sich tief ins Herz rammt. Ein Impuls, ausgehend von Dorans Herz, wandelt sein Blut in das eines Dämons um, seine Kleidung beginnt zu zerfallen und sich gleichzeitig wieder neu zu manifestieren, hinter ihm ist nur Dunkelheit. Einzig das leuchtende Wesen, dessen Haut blau wird und weiße Flügel schmiegen sich sanft an den neugeborenen Vampir. Michaels Augen sind nunmehr zwei hellblaue, leuchtende Diamanten udn die seines Bruders zwei dunkelblaue, blau schimmernde Opale. Ausdruckslos richtet Michael seine Klaue auf einen Felsen, dieser wird in die Luft gehoben und fliegt direkt auf seinen Bruder zu, Staubwolken werden durch die hohe Geschwindigkeit aufgewirbelt, aber der Fels erreicht sein Ziel nicht, er fällt zu Boden, als Michael seine telekinetische Kraft von ihm abziehen lässt.
Michael (doppelte Stimme):" Ich kann nun die ganze Welt formen wie es mir gefällt, ich bin mehr als ein dunkler Gott, ich bin ein Gott und du solltest dich vor mir in den Dreck werfen". Schweigend nähert sich der Dämon dem Vampir, die Dunkelheit lässt den Boden gefrieren, ein völliger, lichtloser Raum wird binnen von Sekunden zu einem eisigen, dunklen Gefängnis. Auch Michaels Lichtstrahlen können diese Barriere nicht durchbrechen. Rasch packt eine von schattenumhüllte Klaue Michaels Hals, schwarze Blitze treiben diesen zurück und ein Hieb befördert ihn in die Luft.In der Schwebe, schleudert Michael immer wieder leuchtende Blitze auf seinen Bruder, aber bevor diese seine Haut berühren können, werden sie von einem schwarzen Schild aufgehalten.
Doran:" Auch als Vampir mit der Gabe unserer Mutter, kannst du mich nichteinmal verletzen, wir sind identisch mächtig, du bist weder ein Gott, noch der mächtigste deiner Art. Aber ich besitze etwas was mir den Sieg bringen wird, einen Grund mein Leben, meine Vergangenheit und mein Schicksal, meine ganze Existenz zu geben um die Seelen zu retten, die ich retten muss". Michael landet vor seinem Bruder, er packt dessen Kopf und Doran packt den seinen. Beide jagen Licht und Dunkelheit durch den Körper des anderen, Blut fließt aus unzähligen kleinen Wunden, aber sie schließen sich kurz nachdem sie geschlagen wurden. Voller Zorn schleudert Michael sein Gegenüber von sich weg, den auf den Boden aufprallenden Dämon trifft eine klauenförmige Welle aus Licht und treibt tiefe Furchen in den Boden.
Michael:" Wehr dich endlich, ich will keinen Sieg gegen einen Wurm, sondern gegen dich"!
Langsam richtet sich der Dämon auf, sein Gesicht blutet aus einer Schnittwunde an der Wange, aber diese schließt sich wieder. Vor seinem geistigen Auge sieht er sich selbst, ein Kind mit weißen Haaren, inmitten anderer Mephisten und daneben seinen Bruder, mit zwei weißen Schwingen, ein Engel und ein Mensch. Er steht wieder, beinahe wankend, aber schweigend den Blick auf sich selbst gerichtet. Sein jüngeres Ich schaut erst zu ihm, dann zu seinem Bruder und als er nickt, fallen rote Tränen in den Sand, gleichzeitig fallen schwarze Tränen in den Staub und Doran hebt seinen Arm zu seinem Bruder.
Doran:" Ich hatte unsere Mutter getroffen, ich weiß das sie bereits auf uns wartet, sag ihr das ich...niemals zu ihr kommen kann".....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 31. März 2007, 12:18 
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And in the end....
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Klinge der Dunkelheit und Licht treffen aufeinander, eine Druckwelle fegt einige Steine vom Schlachtfeld. Michael stößt seinen Bruder zurück, hebt die Klinge und rammt sie durch dessen Brust. Nur Zentimeter verfehlen das Herz und er sieht vor sich eine Klaue.
Doran:" Adieu, ich hoffe das du eines Tages deinen Frieden findest". Michaels Augen weiten sich, dann hebt sich die Klaue in den Himmel und eine gewaltige Säule bricht daraus hervor, durchstößt die Wolken und hüllt beide in tiefe Dunkelheit. Inmitten dieser Säule rammt Doran seine Klinge durch den Magen seines Bruders, Michael beginnt sich aufzulösen und bevor er zu Boden gefallen ist, ist er vollständig verschwunden, dort wo er lag, liegt ein Amulett, das einzige was an ihn erinnert. Der Blick des Dämons haftet an dem Amulett, behutsam nimmt er sein eigenes in die Klaue und lässt es auf dem von Michael fallen, für einen Moment scheint die Zeit stillzustehen, dann treffen die Amulette aufeinander, Regen fällt auf sie herab. Ledrige Flügel verschwinden im Rücken des Dämons, seine rechte Klaue verkrampft sich und seine Finger bohren sich ins Fleisch.
Doran:"Selbst die, die aus dem Rad des Schicksals befreit wurden, unterliegen immernoch ihrer eigenen Existenz, ohne die Möglichkeit sie ändern zu können".
Wind zieht an ihm vorbei, seine Haare wehen nordwärts im Winde, dort wo er und sein Bruder gekämpft hatten, sind die Mauern der Häuser zum Teil zerstört und inmitten dieser Trümmer steht eine Vampirin und ein Serafan. Stumm schaut die Michaels Gefährtin und Tochter zu dem Alptraum, der ihren Meister besiegt hat. Sie merkt nicht wie sie langsam den Dolch hebt, aber etwas hält sie zurück, es ist Angst, sie sah in die Seele dieser Bestie, welche schwärzer ist als die jedes Vampirs.
Doran:" Ich verfluche das Schicksal dafür, sogar den letzten aus meiner Familie musste ich auslöschen, meinen eigenen Sohn sollte ich vernichten, dafür wird er büßen, ich weiß das es dich gibt, du allein kannst mein Schicksal drehen und wenden, selbst wenn du nichteinmal ahnst das es mich gibt"!
Der Wind stoppt abrupt, es ist als würde er den Dämon meiden, der Boden wird immer schwärzer, selbst der Regen wird zu einer teerartigen Masse und aus den Augen des Dämons steigen schwarze neblige Wolken auf, gemischt mit einem dunklen Glühen....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 5. April 2007, 22:33 
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Verzweifelt und mit Tränen in den Augen greift sie das Monstrum immer wieder an, jedoch treffen die Hiebe die dahinter stehenden Gegegnstände anstatt das eigentliche Ziel. Der Serafan geht schweigend an der Vampirin vorbei, zieht eine silberne, reich verziertes Schwert und stellt sich vor das dunkle Wesen.
Serafan:" Du hast meine Kameraden getötet, als wären sie wehrlose Kinder, ich werde es dir nicht so leicht machen". Bevor der Dämon reagieren kann, zuckt die silberne Klinge hervor und bohrt sich tief in seinen Arm, er geht in Flammen auf und ein Schrei, begleitet mit Blut, entflieht aus dem Munde des Dämons. Unter Qual und Pein krümmt er sich zusammen, seine Flügel biegen sich von ihm weg, Knochen brechen und sein Arm wird von glühenden Rissen durchzogen, wie die Adern eines Vulkans. Der Dämon wagt es nicht die Klinge zu berühren, sie würde seine Hand augenblicklich in Feuer und Rauch aufgehen lassen. Wankend steht er auf, der Serafan weicht einige Schritte zurück. Etwas springt über ihn hinweg und ein schneller Hieb von diesem Schatten rammt die Klinge noch tiefer in den Arm des Dämons. Schwarzes Blut tropft zu Boden und wird entflammt, Schleier legen sich auf den Blick des Dämon und scheinbar wird alles in einem Nebel gehüllt. Als sein Blick klarer wird, sieht er wie die Vampirin ihre Klaue auf seinen Arm legt und die Klinge immer tiefer ins Fleisch treibt, sie lächelt dabei und der lodernde Schmerz erreicht ein Stadium, das es ihm fast die Sinne raubt. Seine linke Klaue, mit dem unverletzten Arm, ballt sich zu einer Faust und rasch zieht die Vampirin ihre Klaue zurück. In diesen Augenblick der Unachtsamkeit, holt der Serafan aus, in seiner Hand ruht ein Stein der nun hart und schnell auf den Hinterkopf der Vampirin trifft, sie schwankt nach vorn und er tritt ihr die Beinde weg. Auf die Beine springend, wird sie von einen eisernen Pfahl durchbohrt, ihre Klaue versuchen sich ins Fleisch ihres Mörders zu graben, aber sie erreichen ihr Ziel nicht, ihre Anstrengungen bleiben vergebens und der Hauch des Lebens verlässt ihren Körper.
Serafan:" Und nun zu dir, du wirst dafür bezahlen das du meine Kameraden getötet hast und für all die anderen Leben die du ausgelöscht hast".
Das Gewitter zieht weiter, der Boden verliert seine dunkle Vergiftung, der Zauber verblasst erst und verschwindet vollendens. Kalt zieht der Serafan das silberne Schwert aus den Arm des Dämons, um mit der stumpfen Fläche der einschneidigen Klinge, dem Dämon entgültig in die Bewusstlosigkeit zu bringen. Rüstungen klappern, viele Schritte einer kleinen Kompanie nähern sich dem Schlachtfeld und zwei Serafanen packen jeweils zwei Arme...

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth: Special Teil 2, Kampf der Brüder
BeitragVerfasst: 9. April 2007, 16:44 
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Gezähmte Bestie
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Der warme Schein der Kerze erlischt, aber Möbius bemerkt dies nicht, zitternd umklammern seine weißen Hände seinen Stab, alles Blut ist aus ihnen gewichen und er scheint gealtert zu sein. Es klopft, die Tür wird geöffnet und ein Serafan tritt herein:" Wir haben ihn, er ist jetzt in der Haupthalle und der Lord wartet auf das "Geschenk" das wir für ihn vorbereitet haben"....
Zu jeder Zeit konnte er und sein Volk sich behaupten,aber als er die Augen wieder öffnen konnte, fühlte er nur Leere, weniger noch als die Finsternis die sein Herz gefangen hält und es schützt. Der Atem schafft es nur schleppend aus seinen Lungen heraus, der Blick wirkt wie verschleiert, wie seiner Sehkraft beraubt und doch, ist da etwas das er noch sieht, tief in all den Unklaren. Der Boden auf dem er kniet fülht sich eisig an, Kälte, das einzige das selbst die Toten spüren und ein schwaches Licht erwärmt nur schwach seine linke Gesichtshälfte. Doch als jemand, jemand altes diese Halle betritt, sticht ihm ein alter Geruch von Faulnis und Moder in die Nase, der Tod den er einst fürchtete, fürchtet nun ihn: endlich findet er die Beute die er gesucht hatte. Seine Klaue schnellt unbewusst hervor, wird aber von einer Ansammlung von Edelsteinen und eines goldenen Armreifs aufgehalten. Verwirrt und mit hasserfüllten Pupillen blickt er auf seine "Fesseln".
Lord:" Ja, es wirkt, er kann dich nicht verletzen Möbius, es sei denn ich erlaube es ihm". Schritte nähern ihm sich, Stiefel eines gewaltigen Kriegers und eine grüne Hand packt ihn und hebt ihn empor. Er wird auf den Boden geschleudert und sein Peiniger lächelt dabei:" Niemanden wirst du mehr verletzen können, es sei denn ich will das es passiert! Aber keine sorge, ich habe dafür gesorgt das du Jagd auf einen unserer Feinde machst, einem Vampir mit viel Macht und Einfluss. Es wird dir schwer fallen ihn zu jagen, besser gesagt dich dazu zu bringen aber Schmwerz wird deinen Geist lockern, bringt ihn weg von hier"!.Starke Arme packen die seinen und wollen ihn aus der Halle bringen, doch dann halten sie inne und der Lord schaut verblüfft hinab auf ihn.
Lord:" Selbst im Angesicht des Feindes und deiner Niederlage wehrst du dich weiter, nun gut ich gebe dir die Chance freiwillig das zutun was ich von dir verlange, besiege meine Soldaten und unterwirf dich mir, ich kontrolliere deine Macht und ich kann sie dir geben oder nehmen". Ruhig und langsam hebt er den Kopf und blickt auf seinen "Beherrscher" und dann packt seine recht Klaue den Soldaten rechts von ihm, er fühlt die Angst des Mannes aber auch die aufkeimende Furcht des Lordes.
Doran:" Niemals beuge ich mich einer anderen Kreatur außer mir selbst, deine Lakaien und auch dieser Ketten werden mich nicht aufhalten, ich habe meine Beute gefunden und wenn du versucht mich von ihr fernzuhalten, reiß ich dich in Stücke". Blut spritzt in das Gesicht des Lords als der Dämon zudrück, der tote Körper wirft ihn zu Boden und sofort richtet sich der Blick der Bestie auf Möbius.
Doran:" Tausende von Jahre....ich kann nicht länger warten... werde nicht länger warten...". Augenblicklich wird es dunkler, die Fackeln verlieren ihre Kraft, Kälte breitet sich in den Herzen der Anwesenden und in den Raum aus, gelassen setzt der Dämon sich in Bewegung, direkt hin zu Möbius. Türenw erden aufgestoßen, Serafanen stürmen herbei und richten ihre Armbrüste auf den Dämonen. Die Fackeln erlischen....

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