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 Betreff des Beitrags: Hilfe bei Story !!!
BeitragVerfasst: 24. Oktober 2006, 17:47 
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Hi Leute ich bins.
Brauche mal dringent Hilfe.
Die erste Story die hier aufgelistet is habe ich geschrieben.
Bei der 2. (Dunkle Götter ) hat meine Freundin mich beraten und mir beim Schreiben geholfen.
Da ich die Story abgegen muss ( Schule), bitte ich euch um Rat welche der beiden Story´s am besten ist und was noch verbessert werden kann, also Tipps.
Ich würde mich sehr freuen wenn ihr sie mal lesen bzw. überfliegen würdet. Danke !

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 Betreff des Beitrags: Hilfe bei Story !!!
BeitragVerfasst: 24. Oktober 2006, 17:48 
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Der Herbst kam wieder. Die Nächte wurden, zu unserem Gunsten, länger. Wir hatten wieder mehr Zeit zur Jagd. Doch die Menschen wurden vorsichtiger. Es gingen nur noch wenige nachts aus den Häusern. Daher mussten wir uns manchmal mit Ratten zufrieden geben.
Wir, die mit dem Fluch des Blutes gepeinigt sind. Manche sehen ihn wahrhaftig als Fluch, andere als Segen. Wie ich ihn sehe? Er ist Fluch und Segen zugleich.
Ich bin die Enkelin des einzigsten noch lebenden Altvampiers, des Janos Audren. Meine Mutter, die Tochter jenes Alten, ließ sich mit einem Sterblichen ein. Ich bin etwas, was nicht sein dürfte. Ich bin nur ein Halbvampier.
Marana nannte mich meine Mutter. Jeder geborene, egal ob ein Vollwertiger oder ein Halbvampier, besaß Schwingen. Nur bei mir sind sie nicht zum Fligen, sondern nur zum Gleiten geeignet. Von den Vampieren verstoßen, muss ich unter den Menschen leben. Ich wuchs allein auf, ernährte mich erst nur von Ratten, bis ich einen Vampier bei der Jagd beobachtete.
Der Vampier hatte keine ‚normalen‘ Kleider an, sonder eine Art Rüstung. Er trieb einen Menschen in die Enge. Er setzte seine Krallen auf seine Schultern und biss ihn in die Halsschlagader. Der Mensch wand sich vor Schmerzen unter seinen Krallen. Nun wusste ich wie man tötete. Ich wollte mir gerade ein Opfer suchen und ausbrobieren, was ich gerade gelernt hatte. Doch dazu sollte ich nicht kommen. Der Vampier, den ich eben noch beobachtet hatte, stand jetzt hinter mir.
„Wolltest du etwa deinen Freund retten oder warum hast du mich beobachtet?“
Ich drehte mich zu ihm um.
„Nein, ich hatte Schmatzlaute gehört und wollte nachsehen, was das war.“
„Und das soll ich dir glauben.“ Er schaute mich mit einem Blick an, den ich nicht identifizieren konnte.
„Ich glaube, du würdest einen guten Nachtisch abgeben.“
Ich rannte los. Er sprang auf das Dach eines der Häuser, die uns umgaben. Ich war kuz vor einer offenen Tür, in die ich mich retten konnte. Doch er sprang von einem der Dächer und landete kurz hinter mir. Er erwischte mich noch mit seinen Krallen. Ich fiel nach vorn und brallte auf dem Boden auf. Ich brach mir den Arm und fiel in Bewusstlosigkeit.

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 Betreff des Beitrags: Hilfe bei Story !!!
BeitragVerfasst: 24. Oktober 2006, 17:49 
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„Wo bin ich?“
Als ich ihn sah, erschrack ich.
„Tu mir nichts.“
„Ich werde dir nichts tun. Ich habe mir es anders überlegt. Du bist noch in Provances Umgebung. Doch ich habe dich zu den Säulen gebracht. Ich bin Raziel. Wie ist dein Name?“
„Ich heiße Marana.“
„ Sag mir, Marana, warum hast du mich beobachtet?“
„Ich wollte lernen.“
„Lernen? Was wolltest du lernen?“
„Das töten von Menschen.“
„Das töten von Menschen? Was bist du, das seines Gleichen tötet?“
„Meines Gleichen? Nein, das sind nicht meines Gleichen. Doch ihr seit es genau so wenig.“
„Was bist du nur für ein Wesen?“
Ich wurde wütend und schrie ihn an.
„Was ich bin? Ich bin so etwas, was ihr so leicht Bastard schimpft! Ein Halbvampier, das bin ich!“
Ich fing an zu wimmer und setzte mich an eine der Säulen.
„Du kannst kein Halbvampier sein. Dafürbist du zu menschlich.“
Ich stand auf, nahm meinen Umhang, der meine Flügel verdeckte, ab und drehte meinen Rücken zu ihm. Raziel erschrack.
„Flügel? Aus schwarzen Federn? Nein, das kann nicht sein. Den einzigen den ich kenne, der solch ähnliche Flügel hat, ist Janos Audron.“
Ich setzte mich wieder an eine der Säule.
„Ich weis. Janos ist mein Großvater.“
„Dein Großvater? Es wird ja immer besser!“
Es reichte mir, ich wollte wieder nach Provance. Ich stand auf und wollt gehen.
„Du wirst jetzt nicht gehen.“
Ich drehte mich zu Raziel um.
„Warum nicht?“
„Weil ich es nicht zulasse. Du wirst mit mir kommen.“
„Warum sollte ich das tun?“
„Wenn du nicht mitkommst, zwinge ich dich dazu.“
Er kam auf mich zu, fasste mich an den Handgelenken und riss mich mit.Es schmerzte in dem gebrochenem Arm.
„Na gut, aber wo willst du hin?“
„In mein Gebiet, in die Gegend um Uschtenheim.“
Ich riss mich von ihm los und blieb stehen.
„Wie, in dein Gebiet?“
Er zog seine Rüstung aus und zum Vorschein kam normale Kleidung und ein Tuch, welches ihm über die Schulter hing.
„Jetzt verstehe ich! Du bist einer der Stadthalter.“
„Ja, so ist es.“

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BeitragVerfasst: 24. Oktober 2006, 17:50 
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Wir reisten nach Uschtenheim. Als wir dort ankamen, standen schon eine ganze Menge Jungvampiere am Eingang des Schloßes. Es waren Raziels Schüler. Er unterrichtete in der Schwertkunst. Keiner in Uschtenheim war besser als er, wie ich herrausfinden sollte.
Mir fehlte es bei Raziel an nichts. Ich bekam alles was ich wollte. Kleider, Schmuck, eben alles was mein Herz begehrte. Ich musste nicht einmal mehr selbst auf die Jagd gehen. Meinen gebrochenen Arm pflegte er auch wieder gesund.
Die Jahre vergingen. Wir verstanden uns immer besser.
Irgendwann fragte er mich etwas, worauf ich nicht gefasst war.
„Marana, wir kennen uns nun schon so viele Jahre. Ich möchte dich fragen:
Willst du mich heiraten?“
Ich fand keine Worte. Ich war geschockt. Das einzigste, was ich tat, war zu nicken. Ich fiel ihm um den Hals.
Ich fand nach einiger Zeit wieder Worte.
„Ich möchte aber, bevor ich dich heirate, noch etwas erledigen.“
„Und was, wenn ich fragen darf?“
„Ich möchte ein vollwertiger Vampier werden.“
„Wie willst du das anstellen? Den einzigsten, den ich kenne, der solch eine Macht besitzt ist Janos Audren.“
„Ich weis, des wegen wollte ich ihn ja auch fragen.“
Wir reisten zu ihm. Es war nicht leicht, zu ihm zu kommen. Janos lebte auf einem Felsvorsprung, zu dem man, wenn man keine Flügel hatte, nur sehr mühsam hinaufkam. Wir mussten hoch klettern.
Das Gemäuer, vor dem wir jetzt standen, war in den Fels gehauen. Es sah aus wie ein Tempel. Mit riesigen Staturen neben dem Eingang.
Janos hatte bemerkt, das wir vor dem ‚Tempel‘ standen.
„Marana dich habe ich aber lang nicht mehr gesehen. Ah, Raziel, der Älteste der Stadthalter. Was hat so eine hohe Person bei einem so alten Vampier, wie ich es bin, zu suchen?“
„Ich bin nur hier, weil mich eure Enkelin darum gebeten hat.“
„Warum hast du ihn gebeten mit zu kommen? Du hättest doch auch allein kommen können.“
„Ich weis, aber ich wollte nicht.“
Raziel flüsterte mir etwas ins Ohr.
„Soll ich es ihm sagen oder willst du?“
Janos hatte leider sehr gute Ohren und hörte was Raziel mich fragte.
„Was wollt ihr mir sagen?“
„Ich sage es ihm, Raziel.“
„Wir werden bald heiraten.“
Das brachte Janos aus der Fassung.
„Habe ich mich gerade verhört?“
„Nein, das hast du nicht. Ich wollte dich aber auch noch etwas anderes fragen.“
Janos hatte sich wieder gefangen.
„Und was möchtest du?“
„Ich möchte ein vollwertiger Vampier werden.“
Er war geschockt.
„Wer hat dir denn das schon wieder eingeredet?“
„Kei...“

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BeitragVerfasst: 24. Oktober 2006, 17:51 
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„Ich habe ihr den Vorschlag gemacht, weil sie so nicht mehr weiter leben kann. Oder wie denkt Ihr darüber?“
„Es stimmt, es ist schwer so zu leben.Wenn du es aber wirklich willst, Marana, kann ich dir diesen Wunsch erfüllen.“
„Vielen Dank, Großvater.“
„Du brauchst mir nicht zu danken.“

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BeitragVerfasst: 24. Oktober 2006, 17:53 
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Wir gingen hinein.Wir betraten eine riesige Eingangshalle.Von dieser fürte eine Treppe nach oben. Janos bittete uns ihn zu folgen. Wir gingen in die unteren Kellerräume, in dem er eine Art Labor eingerichtet hatte. Janos bereitete das Ritual vor, mit dessen Hilfe er mich vollwertig machen wolle.Janos suchte nach einem Buch, welches ich in einem Regal fand. Dieses legte er auf ein Pult, das leicht zu einer Seite gekippt war.
„Raziel, Ihr müsst mir aber helfen. Es ist mir verboten das Blut meiner Nachkommenschaft nicht trinken.“
„Ich werde euch gern zur Seite stehen.“
„Ich muss dir aber sagen, Marana, es kann aber auch schief gehen. Du könntest dabei sterben.“
„Ich werde nicht sterben.“

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BeitragVerfasst: 24. Oktober 2006, 17:54 
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Raziel legte mich auf einen Altar. Janos trat an das Buch, das er aufschlug und nach einer bestimmten Seite suchte.
„Ah, da ist sie ja.“
Er sprach eine Zauberformel in einer Sprache, die ich erst nicht verstand. Doch dann erkannte ich sie. Es war die Sprache der Alten.
„Meo ru malekium, su mei nizu re othk Marana.“
(„Lasset die Seele Maranas auferleben und sie befreien.“)
„Raziel, nehmt ihr jetzt den Lebenssaft.“

Er biss mir in die Halsschlagader und spürte, wie das Blut mich verließ. Ich fiel in Bewusstlosigkeit. Janos stand jetzt neben mir und ritzte sich die Ader am Handgelenk an. Sein Blut tropfte auf meine Lippen und rann in meinen Mund. Dadurch erwachte ich aus der Bewusstlosigkeit und merkte erst jetzt, dass ich aus freien Stücken trank.
„Es reicht Marana, du hast genug.“
Ich ließ von ihn ab. Ich spürte ein Brennen in meinem Körper. In mir starb etwas, dass wusste ich. Ich hatte nur Angst das ich völlig sterben könnte.
Janos sprach wieder die Worte.
„Meo ru malekium, su mei nizu re othk Marana.“
Kaum hatte er die letzten Worte gesprochen, blieb mir der Atem stehen.
Janos sprach wieder, doch nun nicht in der Sprache der Alten.
„Wach auf Marana.“
Ich erwachte. Raziel kam zu mir gestürmt. Doch ich baute ein Schutzfeld um mich auf, an dem Raziel abprallte.
Ich erwachte langsam. Das Schutzfeld wurde immer schwäch, bis ich es vollständig aufgab. Raziel stand auf und kam zu mir. Er nahm mich in den Arm. Ich merkte, dass sich meine Flügel verändert hatten. Sie waren nun zum Fliegen geeignet.
Ich war nun eine vollwertige Vampier. Wir blieben noch ein paar Tage bei Janos, da ich noch etwas Ruhe brauchte.
Wir reisten nach dieser Ruhepause nach Meridian. Raziel wollte mich seinem
‚Vater‘ vorstellen. Ich kannte ihn bereits, wusste aber nicht, dass er Raziel und dessen Brüder erschaffen hatte. Ich spreche vom legendären Kain, der vor 500 Jahren den Orden der Vampierjäger vernichtete.
Als wir zu Kains Thronsaal liefen, bemerkte ich 5 Vampiere, die uns nachsahen.
Sie waren mir im Moment egal. Die Wache vor dem Thronsaal ließ uns eintretten.
Wir liefen in die Mitte des Saals und knieten nieder.
„Ah, Raziel, du hast dich aber lang nicht blicken lassen.“
Raziel stand auf.

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BeitragVerfasst: 24. Oktober 2006, 17:55 
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„Es tut mir Leid, Kain, aber ich war verhindert.“
„Und warum, wenn ich fragen darf?“
Raziel erzählte ihm, warum er solange nicht in Meridian war, verschwieg ihm aber das Ritual und das ich ein Halbvampier war. Dann stellte er mich vor.
„Das, Kain, ist meine Braut, Marana.“
Ich stand auf.
„Marana? Warum ein menschlicher Name?“
„Meine Mutter wollte es so, Eure Exelenz.“
„Ich sehe Ihr seit eine Nachkommin des Janos Audren.“
„Ja, Ihr habt Recht. Ich bin eine Nachkommin jenes Alten.“
„Kain, wir sind von der langen Reise müde. Wir würden uns gern etwas ausruhen.“
„Es sei euch gestattet.“
Kain gab eine winkende Handbewegung. Wir verneigten uns vor ihm und gingen dann aus dem Saal.
Raziel hatte in dem alten Schloß, indem wir uns befanden ein großes Gemach.
In ihm standen ein Bett und eine kleine Komode. Außerdem auch noch ein Tisch, um den 6 Stühle standen und ein großer Kleiderschrank.
Raziel zog sich um. Statt seiner Rüstung, zog er jetzt alltäglicherer Kleidung an.
Nun wollte er mich seinen Brüdern vorstellen. Vor mir standen jetzt die 5 Vampiere, die ich gesehen hatte, als wir zu Kain liefen. Zuerst wurde mir Rahab vorgestellt. Ein großer, muskulös gebauter und mit, zu einem Pferdeschwanz gebundenen, hüftlange Haare. Danach folgten Duhma und Turel. Sie sahen sich sehr ähnlich. Man konnte sie nur an ihrer Größe erkennen. Turel war um einen Kopf größer als Duhma. Beide groß, kräftig und mit längeren Haaren, die sie mit einem Lederband zuschnürten. Nun war Melchier an der Reihe. Er war nicht wie die Anderen. Melchier war eher schmächtig und klein. Und er hatte eine Glatze.
Der Letzte war Zephon. Er war ähnlich wie Melchier, nur, dass er einen Kurzen Haarschnitt hatte.
Ich fand sie alle ganz net.

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BeitragVerfasst: 24. Oktober 2006, 17:56 
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„Ich wusste ja schon immer, dass du der Erste von uns sein wirst, der eine Familie gründet.“
„Ja, Zephon hatt vollkommen Recht, wir wussten es schon immer.“
„Danke aber ich denke es wird bei euch auch nicht mehr lange dauern, bis ihr drann seit.“
„Aber eine schönere Braut hättest du dir nicht suchen können.“
„Ich danke dir Turel für das Kompliment. Ich freue mich sehr eure Bekanntschaft gemacht zuhaben.“
Turel antwortete mir.
„Die Freude ist ganz auf unserer Seite.“
Wir verabschiedeten uns von ihnen und gingen wieder zurück in sein Gemach.
„Ich werde mir das Gelände mal etwas genauer ansehen.“
„Ich kann dir auch alles zeigen, wenn du willst.“
„Ja, das wäre ganz toll.“
„Und was bekomme ich als Lohn für die Führung?“
„Wie wäre es mit einer Überraschung?“
Raziel nickte.
„Na gut. Dann mach die Augen zu.“
Raziel schloss die Augen. Ich trat an ihn heran und küsste ihn innig. Dann wollte ich den Kuss lösen, aber Raziel umgriff meine Hüfte und schob mich an sich. Der Schloßrundgang fiel für diesen Abend aus.
Als wir unsere erste Nacht zusammen hatten, umschlung ich ihn mit meinen Flügeln. Er war so weich und zärtlich zu mir.Wir vereinigten uns körperlich, wie auch geistig. Ich genoss es mehr denn je. Aus dieser Nacht sollte eines unserer Kinder hervorgehen.
Am nächsten Abend zeigte mir Raziel das Schloß. Im Innenhof trainierten Jungvampiere, unter der Aufsicht von Raziels Brüdern, ihre Fähigkeiten.
Nach ein paar Tagen in Meridian musste Raziel wider nach Uschtenheim um einen Aufstand nieder zuschlagen. Ich reiste natürlich mit ihm.
Es war kein großer Aufstand, aber die Jungvampiere in und um Uschtenheim konnten ihn nicht niederringen. Raziel löste den Aufstand. Wir blieben ein paar Monate in Uschtenheim. Als ich im fünften Monat schwanger war, reisten wir zu Janos. Er begrüste uns wie immer sehr herzlich.
„Wie ich sehe, seid ihr bald nicht mehr zu zweit.“
„Deswegen bin ich zu dir gekommen. Ich möchte von dir das Schicksal des Ungeborenen wissen.“

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BeitragVerfasst: 24. Oktober 2006, 17:58 
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„Das tu ich doch gern.“
Janos legte die Hände auf meinen Bauch und konzentrierte sich. Diese fingen an zu glühen. Dann nahm er die Hände wieder vom Bauch.
„Es wird ein Mädchen. Sie wird die nächste Hüterin der ‚ Säulen des Gleichgewichts‘. Sie wird sich, wenn sie alt genug ist, entscheiden müssen.“
„Zwichen was muss sie sich entscheiden?“
„Zwischen Leben, damit aber den vollständigen Verfall von Nosgoth oder den Tod und damit den Weiterbestand des Landes.“
„Ein schweres Schiksal also.“

Wir blieben noch ein paar Tage bei Janos. Dann mussten wir los. Kain ließ uns rufen.
„Wir müssen leider wieder los.“
„Ich werde dich und deine Heiterkeit vermissen, Marana.“
„Ich werde dich auch vermissen.“
„Bevor ich es noch vergesse. Ich hab da noch etwas für dich.“
Ich gab ihm eine kleine Schatulle.
„Was ist da drinnen?“
„Das wirst du schon sehen. Öffne es aber erst, wenn ich wieder in Meridian bin. Es ist wichtig, dass du die Truhe nicht schon früher öffnest.“
Raziel trat an Janos herran.
„Helft ihr so gut es geht, Raziel. Sie braucht jetzt mehr Zuwendung als je zuvor.“
„Ich danke Euch für euren Rat. Ich werde ihn befolgen.“

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BeitragVerfasst: 24. Oktober 2006, 17:59 
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Wir reisten wieder nach Meridian. Als wir dort ankamen, öffnete sich die Schatulle. In ihr war ein Talisman und ein Brief.
Trage ihn immer bei dir, er soll uns beschützen. Er ist aus unserem Blut und Wasser gefertigt. Nur du hast die Kraft das Schiksal umzuformen. Es tut mir weh, so etwas zu hören. Ich wünschte es würde anders verlaufen. Manchmal denke ich, es wäre besser gewesen, ich hätte Raziel nie kennen gelernt. Ich danke dir für alles, was du für uns getan hast. Ich werde nicht zurück kommen können, da der Talisman mir meine Kräfte raubt. Deshalb sage ich unter Tränen ‚Auf Wiedersehen, Großvater‘.
Janos flüsterte. „Mir schmerzt es auch sehr. Ich hoffe, dass ich euer Schiksal verändern kann.“

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BeitragVerfasst: 24. Oktober 2006, 18:00 
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Die Zeit verging und ich vergaß die Gedanken an den eventuellen Tod meiner Tochter. Ich stand nun kurz vor der Geburt. Raziel half mir so gut er konnte.
„Warte ich räum das weg. Bleib ruhig sitzen.“
„Entschuldigung, dass ich dir nicht helfen kann.“
„Wenn du dich noch einmal bei mir entschuldigst, gehe ich.“
„Aber nein, unsere Tochter soll mit Vater aufwachsen.“
Wir alberten noch eine ganze Weile herrum. Wir lachten, freuten uns auf unsere Tochter und legten Pausen ein, wenn ich nicht mehr konnte.
In der nächsten Nacht gebar ich sie. Es war ein Mädchen, wie Janos gesagt hatte. Ich hoffte nur so sehr, dass ihr Schidksal nicht eintratt.
Sie war wunderschön. Sie hatte fledermausähnliche Flügel, strahlend grüne Augen und braune Haare.
„Wie sollen wir sie nennen? Was schlägst du vor Marana?“
„Ich würde sie gern Sharana nennen.“
Ich schlief nach der Geburt ein paar Stunden. Raziel berichtete in der Zwischenzeit seinen Brüdern von seiner Tochter.
„Du musst überglücklich sein. Ich freue mich sehr für dich, Raziel.“
„Ich freue mich auch sehr. Danke, Turel.“
„Wenn ihr sie in den Kampfkünsten ausbilden wollt, stehen wir euch immer zur Verfügung.“
„Ich werde euer Angebot bestimmt annehmen. Ich muss aber erst mit Marana darüber reden.“
Raziel kam nach ein paar Stunden wieder. Ich schlief noch. Er weckte mich aber nicht.
Wir gönnten uns noch einige Tage Ruhe.
Kain ließ uns dann widereinmal rufen.
Wir liefen zum Thronsaal. Kain ließ uns eintretten. Wir knieten nieder.
„Wie ich sehe ist es ein Mädchen. Wie ist ihr Name?“
Wir erhoben uns. Als Sharana Kains Stimme vernahm, fing sie lauthals an zu schreien. Ich konnte sie jedoch wieder beruhigen.
„Sie wird Sharana heißen.“

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BeitragVerfasst: 24. Oktober 2006, 18:01 
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„Sharana hieß doch Janos verstorbene Frau.“
„Ja, Ihr habt Recht. Sie war meine Großmutter.“
„Wir würden Euch jetzt genr verlassen, sie braucht jetzt ihren Schlaf.“
„Ich entlasse euch.“
Kain gab eine winkende Handbewegung. Wir verbeugten uns vor ihm und verließen den Thronsaal.
Raziel musste immer wieder nach Uschtenheim zurück. Sharan war aber noch zu klein, um so weit zu reisen. Deshalb blieb ich in Meridian. Ich war meist allein, wenn er nich da war. Doch nach einiger Zeit bekam ich immer ‚Besuch‘. Turel kümmerte sich immer um mich. Wir verstanden uns sehr gut. Irgendwann verstand ich mich mit ihm so gut, dass es keine einfache Freundschaft mehr war. Eines Abends, Raziel war wieder einmal in Uschtenheim und Sharana schlief schon, passierte das, das nie hätte geschehen dürfen. Turel küsste mich so zärtlich. Er trieb mich immer weiter rückwärts zum Bett. Aber ich werte mich nicht dagegen. Ich ließ es geschehen. Er war genauso zärtlich und weich wie Raziel. Ich genoß es in vollen Zügen. Wir spielten immer das gleiche Spiel, wenn Raziel nicht da war. Es hatte aber leider Folgen. Ich wurde wieder schwanger. Raziel merkte nichts von den Nächten mit Turel. Er wunderte sich auch nicht über die Schwangerschaft, da ich auch noch mit Raziel schlief.
Die Monate vergingen. Sharana war inzwischen schon ein Jahr. Ich gebar einen Jungen.
„Du hast diesmal die Ehre ihn zu benennen, Raziel.“

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BeitragVerfasst: 24. Oktober 2006, 18:02 
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„Ich denke, wir werden ihn Pandion nennen.“
Kain gönnte uns einige Tage Ruhe.Dann ließ er uns wieder rufen.
Wir knieten wieder vor ihm nieder.
„Diesmal ein Junge. Wie soll er heißen?“
Wir erhoben uns. Pandion fing genauso zuschreien an, wie Sharana zu dieser Zeit.
„Er wird Pandion heißen.“
„Ihr werdet ihn doch in den Kampfkünsten unterrichten?“
„Wenn Ihr es so wünscht, dann werden wir ihn in den Unterricht geben.“
„Nun das war alles. Ihr könnt euch jetzt entfernen.“
„Wir danken Euch.“
Er tat wieder die winkende Handbewegung und wir verließen den Thronsaal.

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BeitragVerfasst: 24. Oktober 2006, 18:03 
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Sie wuchsen herran, wurden größer, stärker und mächtiger. Sharana und Pandion verstanden sich herlich mir Raziels Brüdern. Jeder hatte seine Aufgabe bei den Beiden. Turel war für die Schwertkunst, Zephon für den Kampf mit Pfeil und Bogen, Rahab für die Strategie, Duhma für die körperliche und Melchier für die geistige Kraft zuständig.
„Wenn du soweiter machst, Pandion, kannst du mir dann noch etwas beibringen.“
„Du lobst mich viel zu hoch, Turel. Ich bin nicht so gut wie ihr sagt. Selbst Sharana lobt ihr in den Himmel.“
„Du hast Recht. In der Schwertkunst und bei der körperlichen Kraft bist du besser als sie. Doch in der Kampfkunst mit Pfeil und Bogen, in Strategie und bei der geistigen Kraft ligst du hinter ihr.“
Turel liebte seinen Sohn. Ich brachte es nicht übers Herz Raziel zu sagen, dass Pandion nicht von ihm sei, sondern von Turel.
„Eure kleinen werden wirklich immer besser. Noch einige Jahe und sie schlagen mich.“
„Danke, Duhma.“
Mit der Zeit wurden sie wirklich immer stärken. Nach ein paar Jahren, waren sie so stark, das sie ihre Lehrer übertrafen.
„Wir können Sharana und Pandion nichts mehr beibringen. Sie sind jetzt um einiges besser als wir.“
Selbst Raziel hatte keine Chance mehr.
„Wollt ihr euren alten Vater nicht auch mal gewinnen lassen?“
„Es tut uns Leid, aber wir sind ehrgeizig.“
„Das will ich auch hoffen.“

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