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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth, Special Teil 3: Krieg der Legenden
BeitragVerfasst: 27. Mai 2007, 18:53 
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Ein Serafan nach dem anderen fällt durch einen der beiden, aber sie haben sich dabei im Auge und als die Brücke freigeräumt ist, springt Kain von ihm weg. Die Hand von Doran deutet auf das Geländer der Brücke, Risse entstehen im Gestein und Steine beginnen zu schweben, er schleudert sie in Kains Richtung, doch sie erreichen ihr Ziel nicht sondern zerspringen vorher.
"Du bist die letzte Hürde die ich vernichten muss um zu Möbius zu kommen, auch wenn das heißt einen potentiellen Verbündeten zu töten, ihr Vampire habt es nicht geschafft Nosgoth zu retten, eine zweite Chance werdet ihr nicht haben".
"Es gibt Hürden die man nicht überwinden kann, auch du nicht".
"Finden wir es heraus".
In die Luft springend, sammelt er schwarze Energie in seiner Klaue und stürzt sich auf Kain, der Reaver blockiert seinen Angriff, lässt Kain aber zurück taumeln. Ein weiterer Hieb folgt, berührt Kain an der Schulter und gelähmt hängt der Arm des Vampirs von seinen Körper herab, der Reaver schleift erst am Boden entlang und teibt dann einen Schnitt quer über seinen Körper, lodernder Schmerz breitet sich aus.
Er lächelt, breitet seine Schwingen aus und ein wahnsinniges Funkeln tritt deutlich in seinen Blick hervor:"Soll das die Macht des Reavers sein? Die Macht des Hüter dea Gleichgewichts? Ich bin kein kleiner Mensch den du nicht fürchten musst, ich kann dich töten und auch dir sollte bewusst sein, dass mein Bruder nicht das einzige Wesen ist das eine Gefahr für dich darstellt".
"Wenn die Gefahr aber einen nicht erreichen kann, kann sie einem nichts anhaben, meine Kräfte sind gewachsen und damals habe ich den Fehler gemacht, zu glauben das du mich töten willst, ich weiß das du es nicht tun wirst, selbst wenn du die Gelegenheit dazu hast, nein du willst dich nicht an mir rächen".
Eine Druckwelle schleudert Kain gegen die Wand des Turms, eisern umschließt eine Klaue seinen Hals und drückt ihn weiter gegen das Gestein, der Vampir befindet sich viele Meter über dem Boden.
"Der einzige Grund ist das ich dich nicht auslösche, ist der das du noch gebraucht wirst, das Schicksal hat dich in dieses Spiel geworfen wie auch mich und Raziel, sei dankbar dafür". Der Druck lässt nach, über die Brücke laufen Serafanen richten ihre Aufmerksamkeit auf ihn.
"Geh zu Möbius, die Information die ich brauche bekomme ich auch von jemand anders, Raziel gehört zu diesen Krieg wie wir beide, aber erst zu weit entfernt um etwas tun zu können, sprich mit der Schlange und lass dich nicht von ihrem Gift schrecken"....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth, Special Teil 3: Krieg der Legenden
BeitragVerfasst: 28. Mai 2007, 12:41 
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Kain zieht sich zurück, eine Nebelwolke verschwindet in den Tiefen des Turms, die Serafanen rücken greifbar näher. Sie sehen lediglich einen Fremden auf der Brücke stehen, doch als sie noch näher kommen, scheint die Zeit sich zu verändern, wird langsamer und er steht vor ihnen. Nach dieser Veränderung der Geschwindigkeit, normalisiert sie sich wieder und die ersten Serafanen werden in Blut getränkt. Ein Offizier wurde halbiert, geschockt schauen seine Kameraden erst zu den Leichnam und dann zu der Bestie die davor steht, Blut tropft von seiner Klaue und in seinen Gesicht steht etwas animalisches geschrieben, ähnlich wie Wölfe die ihr Rudel verteidigen. Fremde Kräfte heben den Toten zu seinen Mörder herauf, er schlägt seine Zähne in dessen Hals und das Blut am Boden, an der Rüstung der Serafanen und alle kleinen Blutspritzer die sich am Geländer verteilt hatten, schweben in seinen Rachen. Er öffnet seine Kiefer und lässt den Kadaver frei, schmatzend klatscht dieser noch etwas bluttriefend vor seine Kameraden.
"Ich rieche eure Angst, eure Herzen wollten vor mir fliehen und auch steht kurz davor, aber euer Stolz hat euer Schicksal besiegelt, genießt diesen letzten Atemzug, sagt Möbius das der Schatten aus der Vergangenheit wiedergekehrt ist und dankt ihm für dieses kleine Mahl von mir".
Dunkle Kräfte breiten sich rasend schnell aus, schwarze Flügel verdecken die Sicht, wie ein Reflex verdecken sie ihre Augen und als sie sie wieder öffnen, ist er verschwunden.....
Zaghaft öffnet sie ihre Augen, ein schwacher Wind kommt auf, der Schatten unter dem sie liegt bewegt sich, Blätter fallen herab und als sie den Kopf dreht steht er angelehnt an den Baum, die Augen fest verschlossen, ein toter, aber noch warmer Serafan liegt neben ihr und gierig beißt sie in seinen Hals. Sich das Blut vom Mund wischend, schaut sie ihn wieder an, er schläft oder konzentriert sich, sie weiß es nicht. Jemand steht neben ihm, durchsichtig und von einer warmen Kraft umgeben, ein Kind mit seinen Augen. Sie sieht näher hin und der Wind trägt die Erscheinung davon, dann öffnet er seine Augen und schaut zur Festung:"Wir müssen fort von hier, es ist zu gefährlich für dich länger hier zu bleiben, noch sind deine Kräfte nicht voll entwickelt, es gibt da jemanden mit dem ich sprechen muss, aber keine Sorge wir müssen den langen Weg nicht fliegen". Vorsichtig steht sie auf und er legt ihr seine Hand auf die Stirn, ein schwarzes Licht umhüllt beide und schließlich sehen sie nur noch eine verzerrte Welt. Erst als sich die Dunkelheit lichtet, erkennt man ein Schloss, prunkvoll und mit einen schönen Vorhof, auf dem Statuen von der geflügelten Rasse stehen. Unsicher schaut sie sich um, ein leichter Nebel liegt in der Luft, nasse Kälte kriecht die Haut empor und sie zittert.
"Wo sind wir hier, dieser Ort behagt mir nicht, bring mich bitte fort von hier".
"Es wird nicht lange dauern, außerdem wartet dort drinnen ein wärmendes Feuer auf dich und vielleicht auch einige kleine Imbisse, oder wir müssen kämpfen und dir wird dann auf diese Weise warm".
Zitternd nickt sie und folgt ihm, er steuert die Tür des Schloss an und berührt das Holz, die Tür ist verschlossen und etwas kracht laut von einen der Säulen herab, einer der Säulen die eine Statue eines Geflügelten trägt....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth, Special Teil 3: Krieg der Legenden
BeitragVerfasst: 28. Mai 2007, 12:47 
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Der zweite Mephist
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Nebel vermischt mit Staub, macht das Atmen kurz schwerer, schwere Beine bewegen sich und durch den Nebel glühen zwei rote Augen, aus den Rissen der Statue leuchtet ebenfalls rotes Licht, in der einen Hand trägt der Geflügelte ein steinernes Schwert.
"Anscheinend sind wir weniger willkommen als ich angenommen hatte, oder er dies ist nur ein Schutz gegen die Serafanen. Du wolltest dich aufwärmen, nun hast du die Gelegenheit dazu". Ein leichter telekinetischer Schlag treibt sie etwas zu der Statue hin, die Arme um den Körper verschlungen rührt sie sich nicht:"Ehrlich gesagt ist mir etwas zu kalt um diese Steine da zu zertrümmern, aber wenns unbedingt sein muss". Mitten im Schlag erstarrt die Statue, wird zurückgeworfen und das Schwert zerbröckelt zu einen Haufen Stein. Sie zittert nicht mehr, ihre Schwingen schmiegen sich an ihre Schulter, bilden eine kleine Kuppel und als sie die Flügel ausbreitet, geht eine Welle aus geistiger Kraft von ihr aus, sie reißt große Stücke aus der Statue und diese droht zu zerfallen. Ihre Augen sind kalt geworden, zwei kalte Stücken von Eis in einen schönen Gesicht, Schönheit und Kälte, vampirische Eigenschaften die ein dämonisches Wesen tarnen. Den scheinbar zerbrechlichen Arm streckend, nähert sie sich der Statue und sieht mit an wie der Arm der Statue wiederum zersplittert, sie treibt die Splitter in den restlichen steinernen Körper und nachdem ein rotes Leuchten aus den Rissen entfloh, zerbricht der Zauber und hinterlässt nur Staub und normale Steine. Hungrig sinkt sie nieder und setzt sich auf den kalten Stein und schaut hoffnungsvoll durch den Nebel, hofft das die Statue nicht die einzige Wache gewesen ist. Die Tür wird geöffnet und Schritte schallen über den Boden hinweg, der Nebel verzieht sich, instinktiv rollt sie sich zur Seite und ein kleines Feuer zischt knapp an ihr vorbei, aber sie kann keinen Angreifer erkennen. Sie sieht nur ihren Meister, dessen Arm angesenkt ist und von dem schwarzes Blut tropft, sie fühlt seine Schmerzen als wäre sie verletzt und nicht er, eiskalte Schauer verbreiten sich in ihr.
"Bleib dort sitzen, dieser Angriff stammte nicht von dem jenigen den ich hier antreffen wollte, er hat dich noch nicht gesehen und ich spüre das diese Kreatur sehr mächtig ist, wer immer sie auch sein mag". Verkampft versucht sie zu Nicken, aber benahe wäre sie vorher aufgesprungen, als eine Klinge sich durch seine Schulter bohrt und eine kleine Druckwelle ihn Blut-hinterlassend vorwärts schlittern lässt....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth, Special Teil 3: Krieg der Legenden
BeitragVerfasst: 29. Mai 2007, 12:43 
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Verhöhnend lacht jemand, ein Schatten bewegt sich vom Dach des Hauses und fällt hinab, richtet sich auf und zwei schwarze Schwingen, fedrig und schön anzusehen, entfächern sich:"Eigentlich hatte ich erwartet das du gleich tot sein würdest, den letzten Menschen auf den ich traf hatte es vor Freude zerrissen einen der letzten Mephisten zu sehen, wenigstens habe ich so mehr Spaß an der Vernichtung deiner Rasse Menschlein". Er rührt sich nicht, ihr Herz schlägt schneller, sie würde am liebsten aufstehen und sich auf dieses gefiederte Untier, das sich selbst Mephist nennt, stürzen und ihrem Meister beistehen.
"Bitte steht wieder auf, seit nicht tot, steht auf und vernichtet dieses Scheusal".
Vielleicht hört er sie, oder das Wort Mephist hat ihn aus der Starre befreit, denn er steht auf und dreht sich langsam zu dem Gefiederten:"Es gibt keine mehr von deiner angeblichen Rasse, sie sind ausgestorben und wurden von den Menschen ausgelöscht, ich war der letzte Mephist". Der Fremde wird wütend, fliegt in die Lüfte und während er im Sturzflug sich ihm nähert, begleitet ihn ein kleiner Feuerregen, ein schwarzes Schutzschild bewahrt ihn jedoch davor. Zorniger schleudert der Mephist ihm eine kleine Flammenlanze gegen die Schulter, Blut sickert daraus und bildet eine kleine Lache.
"Wag es nocheinmal zu sagen das mein Volk von den Menschen ausgelöscht wurde und ich hülle diesen ganzen Ort in ein Flammenmeer ein! Solange ich noch einen Atemzug habe, bin ich ein Beweis für die Grausamkeit der Menschen und ihr Todesurteil, du bist ein eigenartiger Mensch, niemals zuvor sah ich einen mit schwarzen Blut, trotzdem werde ich dich zerreißen".
"Ich kann deinen Schmerz besser verstehen als du es ahnst, ich weiß wie es ist mit Verachtung aufzuwachsen, so sehr anders zu sein, das man unmenschlich wirkt, selbst mit den Aussehen seines eigentlichen Volkes, ich erinnere mich an jemand der auch dort stand, dort wo alle Kinder hinkamen wenn sie unrein waren, meist elternlos und ohne Hoffnung, zeig mir dein Gesicht und wenn du in das meine siehst, wirst du mich wiederkennen".
"Ich erinnere mich nicht an die Vergangenheit, mein Kopf ist voll mit Leid, mein Herz davon zerfressen, ich glaube dir kein Wort". Damit wirft der Gefiederte einen weiteren feurigen Ball in seine Richtung, doch er hält die Zeit an und sieht das Gesicht des Fremden, die Stimme war zu verzerrt, er hatte keinen Gegner vor sich sondern eine Gegnerin, das gleiche Mädchen das ihn damals vor unendlich langer Zeit anblickte als er in Ketten gelegt an der Mauer hing und auf sein Ende wartete....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth, Special Teil 3: Krieg der Legenden
BeitragVerfasst: 29. Mai 2007, 13:08 
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Erinnerungen
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Seine Klaue umschließt das Feuer und erstickt die Flammen, es bleiben nur schwarze Nebelschwaden übrig. Regen setzt ein, es gewittert und weit entfernt schlägt ein Blitz ein, Donner begleitet sein helles Leuchten. Sein Gegenüber hat braunes Haar, eine zierliche Gestalt und Augen in denen Kälte und Zeit zu lesen sind, sehr viel Zeit, nicht gemessen in Jahre sondern in Äonen, so scheint es. Erst als die Zeit wieder ihren gewohnten Lauf nimmt, hält sie ihre Angriffe zurück.
"Du erinnerst dich nicht, ich kann nicht vergessen, Erinnerungen sind das einzige was noch menschlich an mir sind, meine vampirische Seele und meine Menschlichkeit sind fest eingeschlossen einen Kästchen tief in meinen Herzen, dort wo auch das Gesicht meiner Mutter und meines Vaters aufbewahrt werden, genau wie ich hattest du eine Geflügelte Mutter gehabt, ist es nicht so? Nur sind deine Kräfte weiter entwickelt, mächtiger als meine es damals waren, deswegen hast du überlebt und suchst hier nun Unterschlupf. Willst du mich noch immer töten, oder muss ich dir beweisen wer ich bin". Die Mephistin umklammert eine Halskette, sie scheint zu überlegen dann sieht sie an ihm vorbei, hebt den Arm und sammelt Magie an der Handfläche, eine Feuersäule entsteht und stoppt vor seinen Gesicht:"Von allen, warst du der einzige in dessen Seele man sehen konnte, ich sah hinein und sah deinen Hass, deine Trauer und deine Verzweiflung, aber nun lodert die Flamme der Wut noch heller, du kannst nicht derjenige sein der du vorgibst zu sein, wenn du stirbst weiß ich das du gelogen hast, wenn du überlebst hast du Recht behalten". Heiß und atemnehmend, lodert die Flamme neben ihm und droht ihn zu verbennen, mit dem rechten Arm kontrolliert sie die Flammensäule, mit der anderen wirft sie feurige Kugeln auf ihn. Sein Gesicht ist blutüberströmt, unzählige Brandwunden treiben fast die Tränen in die Augen und immer wieder trifft ihn einer ihrer Angriffe. Schließlich schleudert in ein besonders starker Flammenstoß weit zurück, sein Körper steht in Flammen und unterbindet seine Schattenkräfte. Sie zeigt kein Erbarmen und beschwört eine feurige Lanze, bereit ihm ein Ende zu machen. Er steht auf, sein Blut tropft in eine Pfütze und verfärbt sie zu einen kleinen schwarzen Teich, seine schwarze Schwingen brechen aus dem Rücken heraus, schwarze Blutspritzer kleben ihr nun im Gesicht und brennen wie Säure auf der Haut.
"Warum kannst du noch aufstehen?! Du müsstest tot sein, ein verkohlter Leib ohne Leben"!
"Ich zeige dir was es heißt unmenschlich zu sein, ich weiche mehr von meinem alten Ich ab als du es ahnst".
Lucil fühlt eine Veränderung, die Dunkelheit schleicht heran und wurde stärker, nachdem die schwarzen Schwingen von ihm sichtbar wurden....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth, Special Teil 3: Krieg der Legenden
BeitragVerfasst: 29. Mai 2007, 13:38 
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Der Schatten, der dem Licht die Kraft raubt
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Plötzlich erstickt ihr Feuer, die Flammen verschwinden, etwas verdrängt das Licht und ersetzt die Flammen, aber sie kann nichts erkennen, nur dunkle Schatten, Schatten die von ihm ausgehen. Sie fragt sich ob es ihr Herzschlag ist, der laut in ihren Ohren dröhnt und ob sie wirklich sieht was sie sieht, denn was immer er auch ist, es hat dämonische Züge. Deutlich sieht sie seine Klaue, die zwei Fäuste formen und dunkle Kräfte die ihn umgeben, nein die aus ihm kommen. Fast wie in Trance nimmt sie wahr wie er sich umdreht, in seinen Augen lodert blanker Hass und die Angst verteilt sich in ihrem Körper, das Blut wird kälter und sie will fliehen, aber vor der Dunkelheit kann man nicht davonlaufen:
"Geh weg, geh weg von mir! Lass diesen Alptraum enden, lass mich in Frieden"! Wimmernd hält sie ihre Hände an den Kopf, sein Gesicht, das Gesicht des Jungen, will nicht aus ihrem Kopf heraus, sie haben die gleichen Augen, nur der Blick ist anders....
Sie sieht erst die Geflügelte an, dann ihn und steht auf, sie weiß was er den Serafanen angetan hatte und kennt seine Böse Seite, er wird dieses Mädchen töten, er sieht sie nur noch als Feind und sie darf nicht zulassen das er ein jemanden tötet, die ihm so ähnlich ist, das Gleiche Leid mit sich trägt. Sie läuft schneller, ruft nach ihm, aber er hört sie nicht, seine Klaue hebt sich und hält inne, leise hört sie seine Stimme:"Ich bin anders geworden, niemals mehr werde ich der sein der ich einst war, aber vergessen habe ich niemanden, mein Hass ist stark genug gewesen um meine dunkelsten Kräfte zu befreien, aber er wird sich nie gegen jemanden richten der nicht mein Feind ist, außerdem teilen wir das gleiche Leid". Und so stehen sich beide gegenüber und ein Blitz zeigt das in seinen Augen eine milde Ruhe liegt, der Blick mit dem sich Freunde treffen.
Einen Augenblick ist ein grünliches Leuchten wahrzunehmen, ein Stein wird aufgebrochen und zwei Arme ziehen einen Körper aus einer Gruft heraus, die Kreatur hat Ähnlichkeit mit einem Hylden, hat aber verfaultes Fleisch und abgenagte Knochen. Viele Hände greifen nach seinen Flügeln und zerren daran, sie ziehen sich an ihm hoch, verbeißen sich in seinen Fleisch und schüttelt sie von sich ab. Die Mephist wirft einen Feuerball auf eine der Kreaturen, das Wesen weicht geschickt aus und springt ihr entgegen. Mitten in der Luft, trifft sein Hieb es und schleudert es gen Boden, die Knochen zerbrechen und er stellt sich vor sie:" Diese Wesen sind nicht wie Menschen, sie wissen wir sie mit uns umgehen müssen, ich erkenne wenige Gesichter wieder, verfallen, aber nicht vergessen, dies waren einmal Serafanen aus einer Zeit wo es noch viele Vampire gab".
"Und warum greifen sie uns an, dieses Licht ist eigenartig, es schwächt mich".
"Sie werden nicht lange genug existieren um uns diese Frage zu beantworten". Es werden mehr und mehr, unzählige der Wesen kriechen aus den Boden und es giert ihnen nach frischen Fleisch. Seine Augen schließend, verdunkelt sich der Boden unter ihm, die Wolken bilden eine schwarze Formation....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth, Special Teil 3: Krieg der Legenden
BeitragVerfasst: 30. Mai 2007, 17:00 
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Aus seinen Mund strömen schwarze Energien, die dunkle Kraft umgibt ihn und verdunkelt seine Haut, sie wirkt nun beinahe dunkelgrau. Gelassen stellt er sich den Kreaturen, ihre Zähne treffen nur auf schwarzen Nebel, ihre Hände packen nur einen Schatten, dafür sind seine Klauen umso realer und materieller. Die, die vor ihm stehen, werden von einer Welle schwarzer Macht zurück geschleudert, einige werden halbiert oder ganz und gar zerfetzt. Er lächelt, sein Gesicht ist dämonischer, immer mehr spiegeln sich auf seinem Gesicht diabolische Züge wieder, seine Seele erfreut sich an den zerstörten Wesen:"Die Dunkelheit ist weitaus mehr als nur ein lichtleerer Ort, sie stiehlt einen die Seele in der Nacht und trägt sie zu mir, flieht vor mir und ich jage euch, greift mich an und ich zerschlage euch, denn ich bin euer Tod".
Wind fegt die leblosen Knochen davon, er springt in die Luft und bevor er aufprallt, rammt er seine Klaue tief in den steinigen Boden, eine schwarze Kuppel bildet sich und lässt das grünliche Leuchten in den Augen der Wesen erstarren, die wenigen die nicht genügend Kraft hatten, verlieren ihre Seele und automatisch saugt seine Seele sie auf. Grünes Blut, zum Teil von denen Hylden in den Körpern der Toten, zum Teil verfaultes Blut der Verstorbenen schmückt seine Kleidung, achtlos packt er eines der Wesen und hebt es hinauf:"Ich schicke euch dorthin zurück von wo ihr stammt, es war ein Fehler von euch in diese Welt zurückzukehren". Den Schädel zerdrückend, wendet er sich zu den letzten der Kreaturen, fünf besitzen soetwas wie Flügelansätze und das Licht flackert wild umher, die Seelen der Hylden wehren sich gegen ihn anzutreten. Einer von ihnen kommt näher und deutet mit den verwesten Arm auf ihn:" Wir wissen wer du bist, wir haben dich nicht vergessen, dich nicht und die Vampire, aber wir sind stärker geworden und werden es mit jeder Sekunde, schon bald stehst du einer Armee gegenüber die Nosgoth überrennen wird und du wirst nicht länger existieren".
"Und ich werde da sein um euch aufzuhalten so wie ich es jetzt bin". Nach diesen Worten breiten sich seine Schwingen vollendens aus, die Dunkelheit wird von ihm aufgenommen, bildet eine schützende Aura und alle Wesen springen hinauf zu ihm.
Lucil und die Mephist halten sich die Augen zu, schwarze Blitze durchbohren die Kreaturen und er schwebt vor den letzten Überlebenden. Seine Klaue trifft auf die der Kreatur, ein Kräftemessen das durch grünes Licht und einer schwarzen Energie begleitet wird, doch dann zieht er seinen Arm zu sich heran, packt den Kopf des Wesen, landet mit der Kreatur und nimmt Anlauf. Es versucht sich zu befreien, verkrallt sich in sein Fleisch und reißt tiefe Wunden hinein. Kraftvoll springt er vom Boden, dreht seinen Arm gen Boden und lächelt in die Augen des Wesen:"Selbst wenn ihr noch so viele sein werdet, mein Wille wird ungebrochen bleiben und mein Wille ist es, euch für immer von Nosgoth wegzuhalten und wenn ich dafür sterben muss, so werde ich es tun".....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth, Special Teil 3: Krieg der Legenden
BeitragVerfasst: 30. Mai 2007, 17:14 
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Beide stürzen sie zu Boden, das Wesen spürt das sein Ende naht und überlegt wie es sich befreien kann. Es muss sich befreien, ansonsten wird er es vernichten, es hat ihn unterschätzt und nicht damit gerechnet das seine Kräfte soviel anders sind als die Raziels, ihr Plan ist gescheitert. Mühsam löst die Kreatur den Griff von ihm, konzentriert seine ganze Energie darauf ihn zuerst aufschlagen zu lassen und schleudert in seinen Nacken eine telekinetische Welle, springt von ihm weg und sieht wie es sein ziel erreicht. Schwarze Blutspritzer schweben um ihn herum, eine Säule wird von etwas unsichtbaren getroffen und ein Riss zieht sich quer durch das Gestein. Blut läuft von seinen Gesicht und er greift das Wesen nochmals an, sein Hieb verfehlt sein Ziel und die Kreatur durchbohrt seinen Leib, wieder trifft ihn eine telekinetische Welle und lässt ihn sich überschlagen.
"Wir wissen das wir dich nicht mit materiellen Kräften verletzen können, wohl aber mit unserer geistigen Stärke, jeder Krieger hat eine Schwachstelle und deine ist dein menschliches Herz das noch immer in dir schlägt, egal wie zerfressen es von der Dunkelheit auch ist".
Er kommt näher, nochmal versucht es ihn mit Telekinese zu treffen, aber der Angriff verschwindet, denn er setzt seine geistige Kraft gegen das Wesen ein und biegt dessen Arme hinter den Rücken. Leblos hängen danach die Arme der Kreatur an ihm herab, seine Anstrengungen bleiben vergebens, es schaut sich um, seine Helfer sind bereits gefallen, es ist allein und somit chancenlos.
"Sie sind aus dieser Welt verschwunden....weißt du nun was Angst ist"?
"Wir fürchten dich nicht, keiner von uns, denn der Hüter des Gleichgewichts wird dich töten müssen um sein Schicksal zu erfüllen, mein Tod wird gerächt werden"!
Kalt hält er seine Hand vor die Kreatur, feine schwarze Blitze umgeben seine Finger und Unterarm, wieder das Flackern des grünen Lichts in den Augen der Kreatur. Die Mephist legt ihm ihre Hand auf den Arm und drückt ihn langsam herunter:"Ihn zu töten wäre nicht ehrenhaft, er ist wehrlos, er hat verloren, lass ihn gehen, was immer er oder es auch sein mag".Er bemerkt nicht wie sein Arm plötzlich auf ihr Gesicht deutet, wie seine Muskeln sich spannen und eine Druckwelle sie wegschleudert. Schreiend erwacht Lucil aus ihrer Erstarrung, sie sieht die Veränderung ihres Meisters, in der Schwärze seiner dunklen Kräfte sieht die unzähligen Adern die seinem Gesicht einen Ausdrucks des Wahnsinns geben und seine Flügel vergrößern, der Blutverlust weckt die Bestie in ihm und eine andere Stimme flüstert zu ihr:"Lauf, sieh nicht zurück, er wird sich verändern und niemand kann etwas dagegen tun, das ist der Fluch eines menschlichen Herzens, wenn es umgeben von dämonischen Kräften ist"....

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BeitragVerfasst: 30. Mai 2007, 19:36 
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Dunkler Gott?
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Sein Körper wird größer, nur nicht körperlich, sondern nur sein Schatten wird riesig und ein schwer erkennbares schwarzes Schild, durchschimmernd, umgibt ihn. Haare wachsen in die Länge bis hin zur Brust, schwarze Adern treten hervor und wirken wie ein Fluchmal. Die Kreatur läuft davon, die Realität bekommt andere Farben, alles wirkt düsterer, die Zeit wird von jemand anders kontrolliert und jeder in diesen Radius gehorcht nun seinen Zeitgesetzen. Blitze zucken durch den Himmel, einige rasend schnell, andere im Zeitraffer und andere wiederum schlagen ein und ziehen sich zurück, nur um wieder einzuschlagen. Sie sieht in seinen Geist und erkennt nur Dunkelheit, eisige Kälte und unendliche Finsternis, sie ruft seinen Namen und niemand gibt Antwort und umgeben von schwarzen Ketten hockt ein Kind, die eine Hälfte blau und wie die der Geflügelten, die andere Hälfte menschlich und es schläft. Gerade als sie die Hand nachdem Kind ausstreckt, wird sie von einen Hagel Splitter getroffen, die Kreatur ist zu Staub zerfallen und dort wo sie stand, steht er, die Hand voller Staub und die Mephist beschört feurige Schwerter die ihn angreifen. Er spürt keinen Schmerz, ungefährlich wirken diese feurigen Klingen, wie durch den Rauch eines Feuers gehen sie hindurch ohne Schaden anzurichten und langsam bewegt sich sein Kopf in die Richtung seiner Angreiferin. Ohne sich zu Bewegen, wird sie in den Magen getroffen und geht in die Knie, ihre Muskeln zittern denn eine unerklärliche Kälte geht von ihm aus, sie geht schwer angeschlagen zurück.
"Was ist mit ihm, er ist anders geworden, ich kann seine dunkle Kraft nicht zerschlagen, es als würde ich gegen jemanden kämpfen den es nicht gibt...". Entsetzen lässt sie weiter angreifen, die Lanzen durchstoßen nur Schatten, aber er geht durch sie hindurch und bleibt hinter ihr stehen.
"Ich... werde..gehen....folgt...mir...nicht".
Durch die Ausbreitung seiner Flügel entsteht eine Schattenwelle und ihre Augen können nicht länger mehr sehen, sie schaut zu Boden und zittert vor Kälte am ganzen Körper....
Schatten wachsen, werden länger als Bäume und die Bewohner des kleinen Dorfes blicken verwirrt umher....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth, Special Teil 3: Krieg der Legenden
BeitragVerfasst: 30. Mai 2007, 19:45 
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Etwas schwebt vor der Sonne, ein großer Vogel der einen gewaltigen Schatten wirft, mit ihm kommt ein Gewitter auf und das Häuslein auf dem er landet, altert um Jahrhunderte und wird von Moos und andere Pflanzen überwachsen. Die Leute bemerken zu spät ihren Irrtum, es ist kein Vogel sondern ein junger Mann mit langen schwarzen Haar und zwei schwarzen ledrigen Flügeln, ihnen wird kalt und sie reiben die Hände aneinander.
"Was ist das für ein Teufel der uns da geschickt wurde, unser Ende ist gekommen, ruft die Serafanen"!
Knackend dreht sich der Kopf des sprechenden Menschen zurück zu ihm:"Ruf sie nur....ruf alle Krieger dieser Welt....sie werden meinen Hunger stillen....". Die Leiche wird davon geweht, er springt zwischen die Menschen und sie rennen in panischer Angst davon. Lächelnd konzentriert er sich auf einen der Menschen, telekinetische Kräfte ziehen ihn zu ihm hin und er beißt in dessen Hals. Verkrampft zappelnd wehrt sich der Mann, schlägt auf sein Gesicht ein, er verstärkt seinen Biss und durchtrennt den Hals seines Opfers. Sein Bein befödert die Leiche über ihn und sie landet klatschend auf dem Dach einer kleinen Kathedrale. Das Dorf ist in ein farbloses Licht gehüllt, die Ränder des Lichtes sind wiederum Schatten und die Sonne scheint ein farbloser, kalter Fleck zu sein, sie hebt sich nun kaum vom restlichen Himmel ab. Er kann hören wie viele schreien, weinen oder jammernd sich in ihren Haus verstecken, an jeden Haus geht er vorbei und bricht die Tür auf, die meisten verschont er bis er auf das dortige Serafanenlager trifft. Aufgeschreckt durch die Unruhe, stoßen die Serafanen die Menschenmenge rücksichtslos zurück, Frauen, Kinder und selbst Greise schicken sie willkürlich in den Tod um einen lebenden Schutzwall zu schaffen. Kurz leuchtet er, dann wird die Menschenmenge auseinandergetrieben und die Serafanen sind schutzlos, verwundert schauen ihn die Dorfleute hinterher, er geht an ihnen vorbei und sieht stetig die Serafanen an:"Was interessiert mich das Blut dieser wehrlosen Kreaturen, ich will Kriegerblut schmecken.....".....

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BeitragVerfasst: 1. Juni 2007, 19:41 
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Wände werden durch Kratzer geziert als sein telekinetischer Angriff einen Serafanen gegen eben diese schleudert. Blutig rutscht der Serafan herab und er lacht, das Blut des Menschen wird von seinen Körper aufgenommen, wie Berserker stoßen die restlichen Krieger ihm ihre Lanzen durch den Körper, er lacht unbehelligt weiter, den Körper immer wieder gegen die Mauer rammend und es wird dunkler. Schmerz durchzuckt seinen Kopf, seine Kräfte ruhen und sein Herz hämmert gegen den Brustkorb, die Serafanen werden von etwas weggeschleudert und in ihm kämpfen zwei Kräfte gegeneinander: Der Mensch und der Dämon. Mitleid trifft auf blanken Hass und stumm bleibt er stehen, seine Gesichtsmuskeln zucken und seine Pupillen weiten und verengen sich wieder, seine Augen sehen nun die Farben die er vergessen hatte, geängstigt blicken ihn weiße Gesichter an, die Serafanen wagen es nicht sich ihm zu nähern. Seine Augen zeigen Entsetzen, sein Mund bildet eine dämonisch-hämisch grinsende Grimasse und seine rechte Hälfte will ihren Blick auf die Menschen richten.
"Nein, ich werde nicht länger töten, ich beherrsche die Dunkelheit und nicht die Dunkelheit MICH"!
Seine linke Klaue verkrallt sich in seine rechte Brust, das rechte Augen beobachtet das und geht beruhigt zu den Menschen.
"Aber ich muss deinen Körper erhalten, ich muss UNS am Leben erhalten und solange wie dein Blutdurst so groß wie jetzt ist, habe ich die Kontrolle über uns, du wusstest was du tatest als du den See der Tränen aufgenommen hattest". Pulse von Energie durchströmen seine Adern, verteilen sich in seinen Gehirn, seine dunkle Seite springt einen der Serafanen an, er hält sie zurück und sein Schatten erhebt sich:"Kämpfe nicht gegen dich selbst an, den Menschen in dir gibt es nicht länger, nur uns, nur mich, nur dich, den Dämon den du gerufen hast". Schwarze Ströme schwarzen Blutes fließen zu einem kleinen See und sein linkes Auge zeigt deutlich seine Qual an, seine linke Klaue seinen Kopf und zerdrückt diesen langsam, seine dämonische Seite schlägt auf die linke Seite seines Körpers ein....

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BeitragVerfasst: 6. Juni 2007, 21:00 
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Registriert: 9. April 2005, 20:13
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Gut und Böse, oder Böse und Gut?
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Beide Hälften versuchen sich zu trennen und reißen sich schließlich auseinander, in Blut gebadet stehen sich zwei Dämonen gegenüber, der eine mit einen blauen Amulett um den Hals, der andere ohne Pupillen, zumindest nicht die eines Dämons sondern die einer Bestie, eines Ungeheuers voller Wut und Zerstörungskraft. Doch der Hass lodert in beiden mit der gleichen Macht, gleichzeitig entfächern sie ihre Flügel und verteilen ihr eigenes Blut an den Wänden der Häuser. Synchron konzentrieren sie ihre Kräfte auf einen Punkt, einem Fenster hinter dem jeweils anderen und es zerspringt, spitze Glassplitter durchbohren eine Schattenwand und werden in der Zeit eingefroren. Sie nähern sich, das Amulett beginnt zu glühen und sie hören ihre Herzen laut schlagen, im gleichen Takt und mit dem selben Gedanken: Sieg.
"Eine Niederlage werde ich nicht hinnehmen und du ebenso wenig, aber die Gegenwart siegt über die Vergangenheit, das Kind von damals starb mit dem Menschen der sich geopfert hatte".
"Aber die Vergangenheit schenkt uns Weisheit um die Gegenwart schaffen zu können, du kannst nicht gewinnen".
Sie schweigen und konzentrieren ihre gesamte Macht, ihre Klauen leuchten schwarz und senden kleine Blitze aus, dann prallen sie aufeinander und bekämpfen sich, dabei schweben fliegen sie und beginnen einen Luftkampf. Jedes Mal wenn einer der beiden getroffen wird, leuchtet die Wunde schwärzlich auf, jedoch vergessen sie den Schmerz in den Moment wo er entsteht, schwarzes Blut regnet vom Himmel. Die scheinbare Seite der Vergangenheit von ihm, packt seinen Kopf und stürzt damit gen Boden, krachend schlägt sein Hinterkopf auf den Boden und hinterlässt einen schwarzen Fleck.
"Du hälst dich zurück, zurück vor deinen eigenen Ich und erwartest soetwas wie Gnade? Nicht einmal Kain konnte dich so leicht verletzen, hast du dich selbst endlich aufgegeben und erlaubst mir Nosgoth in ein Schattenreich zu verwandeln, die Bestimmung des Schatten von Nosgoth endlich zu erfüllen"?
Lächelnd steht er auf und reibt sich den Kopf:" Nein ich wollte nur herausfinden wie stark du bist, stärker als jeder Vampir den ich kenne mit Ausnahme von wenigen, aber das allein reicht nicht aus". Er hebt die Hand und der Boden verfinstert sich, kleine Blumen sterben ab, dann geht eine Explosion aus schwarzer Energie von ihm aus, schleudert seine Vergangenheit zurück und er verlangsamt die Zeit...

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth, Special Teil 3: Krieg der Legenden
BeitragVerfasst: 6. Juni 2007, 21:02 
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In Zeitlupe formt er eine schwarze Lanze und erst als die Zeit normale Geschwindigkeiten wieder erhält, wirft er sie in die Richtung seines Feindes und sie durchbohrt seine Vergangenheit, tötet sie aber nicht. Der Blick seines anderen Ichs ist verschleiert, blutige Nebel verdichten sich und nehmen die Sicht, er wischt sich das Blut aus dem Gesicht und versucht zu überlegen.
"Netter Angriff, obwohl du das Herz eines Menschen hast, kämpfst du doch wie ein Dämon, es stellt sich nur die Frage ob ich das Böse in dir bin oder du selbst, ohne das Böse in dir kannst du deine Macht nicht länger kontrollieren, also kannst du mich wirklich gewissenlos auslöschen"?
"Ja und das werde ich auch tun, ich brauche das Böse, aber lasse mich nicht von ihm kontrollieren, deine Selbstständigkeit wird ausgelöscht und nicht ein Teil von mir".
Ein schwarzer Schild bildet sich um seinen Körper, nur seine Schwingen werden davon nicht eingeschlossen, der Rest seines Körpers ist wie in einen schwarzen Käfig gefangen. Wo einst seine Augen waren, sind nun zwei schwarze, kalte Gläser, sein zweites Ich richtet sich ebenfalls auf und beschwört die Schattenklinge, der Platz auf dem sie kämpfen ist frei von Menschen und Serafanen, sie allein sind die einzigen die noch nicht geflohen sind. Das Schutzschild verformt sich, nimmt die Form eines Schwertes und erschafft damit ebenfalls die Schattenklinge, die Wunden seines zweiten Ichs verheilen. Sie stehen auf einen schwarzen See, über grauen Wolken in denen Blitze an ihnen vorüber zucken, synchron heben sie die Klinge über den Kopf und die Schwerter prallen gegeneinander, eine kleine Druckwelle fegt den Staub von ihnen davon, in beiden glüht ein unbändiger Kampfeswillen....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth, Special Teil 3: Krieg der Legenden
BeitragVerfasst: 7. Juni 2007, 21:47 
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Einer schwingt das Schwert von der rechten Seite, der andere es von der linken Seite und wieder treffen sie sich, schwarze Splitter, glühend wie Funken, dort wo die Funken fallen, verglühen sie und hinterlassen nur Asche. Ohne Widerstand durchbrechen die Spitzen ihrer Klingen die Leiber der beiden Krieger, eine Blutspur folgt den Weg, den sie nehmen als sie wieder herausgezogen wurden. Es regnet, schwer entweicht ihnen der Atem und etwas lässt sie wegschauen: Die Menschen die getötet wurden erheben sich, in ihren Augen glüht ein grünes Feuer in Form eines grünen Flackerns, sein anderes Ich geht an ihm vorbei und sein Hass wendet sich zu den Wiedergängern:" Wir haben hier noch etwas zu erledigen, oder reichen deine Kräfte nicht mehr aus um deine Arbeit zu beenden". Doch er hält sein anderes Ich zurück, seine telekinetische Kraft treibt die Wiedergänger hinter ihrem Schlachtfeld. Er gibt dunkle Energien in seinen Arm, kalt durchbohrt er den Körper seines anderen Ichs und nimmt dessen Seele auf:"Du hast das letzte Mal jemanden ein Leid getan, hier stirbt dein eigener Wille und wir werden wieder zu dem werden was wir sind". Kurz vor seinen Ende, lächelt sein anderes Ich und entfächert seine Schwingen, bloß sein Schatten erinnert daran, dass er mehr als eine Seite in sich trug.....
Stolpernd rennt sie durch das Gras, springt über Steine und Baumstümpfe und folgt ihm, sie sieht einen schwarzen Punkt am Horizont und ihren Augen bleiben an diesen Punkt heften. Häuser eines kleinen Dorfes erheben sich in der Ferne, sie sieht wie er dort tiefer fliegt und schließlich landet er. Hoch schwebt sie über die Wiese und landet lautlos auf eines Dächer und er ist umgeben von Wiedergängern. Aber sie wagen es nicht ihn anzugreifen, sie fürchten ihn, jedoch springt sie vom Dach herunter und geht zögernd in seine Nähe:" Bist du verletzt? Was ist passiert, was ist mit dir passiert"?
Sein Wahn hat ihn noch immer fest im Griff....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth, Special Teil 3: Krieg der Legenden
BeitragVerfasst: 9. Juni 2007, 16:25 
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Ungestört durch ihre Anwesenheit greifen die Wiedergänger an, sie wirken wie verzweifelt und attakieren ihn mit allen Kräften die ihnen zur Verfügung stehen. Ihre Klauen zerreißen den Schatten, ihre telekinetischen Projektile treiben ihn nur kaum zurück und sie greift ein. Ein schwarzer Blitz setzt einen der Wiedergänger in Flammen, nun drehen sie sich zur ihr und wissen nicht was sie tun könnten, eine der Bestien gegenüber zu stehen erweckt ihre Furcht, gegen zwei sind sie chancenlos. Trotz der entstehenden Niederlage teilt sich die Gruppe Wiedergänger, die stärksten von ihnen übernehmen ihn, die schwächeren die neue Feindin. Spürbar erwacht in ihr das sylphanische Blut, lässt ihre dämonischen Kräfte frei und erweckt den Dämon in ihr, mit weit ausgebreiteten schwarzen Flügeln stellst sie sich den Angriffstrupp und ihre Augen sind nunmehr zwei dunkle Diamanten, wie sie selbst schön anzusehen, aber mit kalten Gedanken und einer schwarzen Seele. Einer nach den anderen stirbt bevor er sie erreichen kann, Kräfte zerreißen die toten Körper und hüllen alle in eine staubige Wolke, durch den Staub schimmern die Augen der letzten Wiedergänger hindurch. Sein Haupt ist gesenkt, die Kreaturen konzentrieren sich ganz auf ihre neue Gegnerin, sein Kampfeswille ist er loschen.....

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