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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth, Special Teil 3: Krieg der Legenden
BeitragVerfasst: 13. Mai 2007, 19:40 
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Kälte, unerträgliche Kälte und überall die vertraute Dunkelheit, alles erinnerte ihn an das was nach seinem Sieg über seinen "Meister" kam, gefangen zwischen den Welten und dort war Qual, unerträglicher Schmerz, immer wieder wurde sein Körper zerstört und neugeschaffen, jedes Mal für jede Kreatur die starb und geboren wurde.....
Doch dann kam eine Seele zu ihm, von dort geschickt wo die Lebenden existierten, liebevoll umgarnte sie ihn und er verschlang sie, nun wurde die Dunkelheit wieder zu seinem Diener, er konnte entfliehen aber das Wesen in seiner Gegenwart und doch weit entfernt, wurde ebenfalls befreit. Dunkle Arme greifen aus einem schwarzen Loch nach etwas Festem, unerbittlich packen sie Stein und Boden, ziehen ihren Meister aus der Dimension wo er sich einst selbst hinein warf....
Nach dem der Ältere Gott verstummt war, suchte er nach einer Möglichkeit zu Kräften zu kommen, schließlich fand er sich indem er einige Seelen die Raziel Jahre später für ihn brachte, er wuchs und schloss seine Ranken um das Schicksal Nosgoth, seinen Bezwinger hatte er nie vergessen aber verdrängt...ein schwerwiegender Fehler.....
Mortanius Augen weiten sich, aber zum Rückzug ist es zu spät, er hat einen Fehler begangen, sein Vorhaben ist gescheitert und er weiß das er die Dunkelheit, die Bestie die dort aus dem Loch hervor kriecht nicht aufhalten kann und es nicht wird. Seine Jünger haben sich versteckt, die ganze Kathedrale fürchtet sich vor dem was dort noch erweckt wurde, aber Mortanius bleibt ruhig, etwas sagt ihm das er noch Kontrolle über die Gefahr besitzt. Endlich sieht er den Kopf der Kreatur, die schönen schwarzen Schwingen, die starken Klauen und Arme.
Mortanius:" Es ist also wahr, er wurde nicht zerstört, die Beschwörung ist geglückt und nun hat nicht nur ER eine geheime Waffe, ein neuer Spieler aus alter Zeit betritt das Spielfeld um das Blatt zu wenden, meine Mühe hat sich gelohnt".
Schwankend und umgeben von den schwarzen Tentakeln, Armen oder was immer sie sind, steht der Dämon aus vergangener Zeit vor seinem Beschwörer.
Doran:" Gib...mir...Hunger"! Schwingen entfächern sich, lassen das Licht der Fackeln beinahe erlischen, mit der Dunkelheit wurde sein Hass geweckt, er braucht noch mehr Seelen um diese Welt betreten zu können. Gefangene von Mortanius Jüngern verlieren lautlos ihr Leben, still werden ihre Seelen in die Dunkelheit befödert, blaue Flammen bilden einen Kreis, schwebend schieben andere Kräfte den Dämon entgültig aus seinem Gefängnis, in einem anderen Raum plätschert Blut zu Boden, anscheinend wurde noch eine andere Kreatur geweckt, ebenso hungrig wie der Dämon. Sofort scharen sich kuttentragende Menschen um die Bestie, leise singen sie ein Lied in einer fremden Sprache und das Symbol der Sylphanen, ein Kreis umgeben mit Zacken, die eine dunkle Sonne darstellen, zeichnet sich auf der Stirn ihrer Köpfe ab...

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth, Special Teil 3: Krieg der Legenden
BeitragVerfasst: 14. Mai 2007, 18:50 
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......
Doran:" Ich lasse mich nicht gefangen nehmen, niemand beugt meinen Willen und niemand kettet mich an wie einen Hund, aus Dank das du mich aus dieser Ebene befreit hast, darfst du weiterleben, adieu". Wellen aus Schatten und anderen dunklen Energien werfen alle Anwesenden zu Boden, ein gewaltiges Tor öffnet sich und er springt durch dieses, als sein Körper den Torbogen passiert, leuchten die beiden Torhälften schwarz auf und schließen sich wieder.
Mortanius:" Haltet ihn auf und wenn er dabei wieder stirbt, er darf nicht lebendig aus der Kathedrale entkommen, LOS". Dämonenbeschwörer weben ein Netz aus Höllenmagie und Runenzauber, der Dämon wird von seinesgleichen eingeschlossen, große Geschöpfe einige rot wie Feuer mit Hörnern und andere wiederum blau, mit der Macht des Blitzes ausgestattet. Die Beschwörer ziehen sich zurück und zwei der Kreaturen stürzen sich in den Kampf. Telekinetische Kräfte werfen sie zurück, lassen sie schweben und gegen die Mauern dieser Hölle krachen nur um sie dann tot zu Boden sinken zu lassen.
Doran:" Niedere Dämonen, das ist alles was man mir in den Weg stellt, nichteinmal Kain wäre von diesen Wesen sehr beeindruckt, ihr wisst nicht wen ihr dort beschworen hattet, ich bin nicht wie sie, ich brauche keinen Beschwörer der über mich wacht". Blitzschnell verschwindet eine der blauen Bestien, taucht im Sprung fallend vor ihm auf und lässt sich hinabfallen, die scharfen Klauen auf ihn gerichtet. Doch sie durchschneiden nur Schatten und Nebel, während eine Klaue umbarmherzig sich durch das Fleisch wühlt und fest das Herz der Kreatur umschließt, es herausreißt und den toten Körper wegschleudert. Verbliebene Wesen ziehen die Flucht vor, sie wagen es nicht dieser Kreatur näher zu kommen. Dorans Blick heftet an einer Wandmalerei, etwas hält ein flammendes Schwert in der Hand....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth, Special Teil 3: Krieg der Legenden
BeitragVerfasst: 16. Mai 2007, 21:17 
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Schreie in der Dunkelheit
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Fein rieselt Staub von der felsigen Decke, scheinbar wurde sie unter der Kathedrale gegraben, vielleicht eine Art Fluchttunnel. Einsam tropft ein Tropfen Wasser hinab in eine kleine Pfütze, Wellen bilden sich auf der Wasseroberfläche, der kleine See wird in Bewegung gesetzt und als sein Flügel ihn berührt, verfärbt er sich und wird zu einem schwarzen See aus Tränen, die selben Tränen die seiner Seele inne wohnen und sie für alle Zeit in einen eisigen Atem aus Finsternis gefangen halten. Zischend fliegt ein Pfeil an seiner Schulter vorbei, überall kriechen Schützen aus ihren Verstecken und wieder sind einige wenige Dämonen darunter, ein Schrei ertönt aus den Tiefen der Kathedrale und er stammte nicht von einem Menschen. Sein Herz schlägt schneller, etwas in ihm erkennt die Stimme und er merkt nicht wie die Höhle zunehmend dunkler wird. Geräuschlos durchschneiden die scharfen Spitzen der Pfeile seine Haut, doch sie fliegen weiter und reißen Fetzen aus schattigem Nebel mit sich, lediglich nur wenig Blut klebt an den Wänden. Sein Haupt ist gesenkt, laut pocht sein Herz in seinem Ohr, es pumpt immer mehr von dem dämonischen Blut in seine Muskeln, verteilt es solange bis es den Geist verdunkelt. Unbewusst bewegt sich seine Klaue gen Schützen, ein Instinkt sagt den Dämon das sie nicht mehr sicher sind, sie weichen weiter zurück, ob sie Angst haben oder nur ihr Leben in Gefahr sehen. Mitten im Fluge werden die Pfeile abgefangen, wie von Geisterhand drehen sie sich zu den Dämonen und fliegen weiter, graben sich tief ins Fleisch der beschwrenen Monster. Ihr Blut fließt vor seine Füße, ein Schlag seiner Schwingen lässt ihn über die Blutlache fliegen, verblüfft treten die Schützen zurück. Jeder Herzschlag dröhnt auch laut in ihren Ohren, ihre Herzen krampfen sich zusammen, Furcht übernimmt die Kontrolle, lässt sie innerlich Wimmern. Knochen brechen als er an ihnen vorbei schreitet, Brustpanzer werden nach innen gepresst, stark genug um das Herz zu zerquetschen, sein Blick wirkt leer wie ein ungemaltes Bild, außer dem hellen Schein der Wut, aber dieser Schein ist nur der Schatten von der Flamme in seiner Seele und die Flamme will verbrennen, sie will vernichten...

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth, Special Teil 3: Krieg der Legenden
BeitragVerfasst: 16. Mai 2007, 22:42 
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Doran:"Geht.... aus..dem..Weg".
Wenige hören auf ihn und fliehen, im Gegenteil sie stehen auf und ziehen kurze silberne Dolche und Schwerter, einer von ihnen besitzt einen Klauenhandschuh mit fünf Klingenfingern aus Stahl, überzogen mit Silber. Noch bevor die Klingen seine Haut erreichen, biegen sie sich zurück, wieder brechen Knochen und Schmerz treibt den Angreifern den Kampfeswillen aus, einige werden sogar weit weggeworfen, gegen die rauen Wände des Tunnels geschleudert und verlieren das Bewusstsein oder sterben. Achtlos werden die tote Körper weggefegt, eine Handbewegung von ihm reicht um den Pfad zu säubern, er hat kein Mitleid, nicht nach dem Schrei in seinen Ohren. Alte Erinnerungen wecken alte Zeiten wieder auf, das Ende des Tunnels rückt näher und hinter ihm verschwinden die Leichen in der Dunkelheit. Fackeln werfen einen orang-roten Schein auf eine gepeinigte Kreatur, in Ketten gelegt und schwer verletzt, weiße Haare vollgesogen mit Blut, hängen am Rand herab und leise tropft das Blut auf den Stein. Nervös zucken seine Wangen, der Blick wird noch leerer und er legt seine Hand auf das kalte Gesicht des Geopferten.
Doran:"Eine letzte Kriegerin der Vampire, meiner Tochter sehr ähnlich, damit haben sie also den anderen gerufen, du musstest einen hohen Preis dafür zahlen, zu hoch".
Der Lebensfunke schlägt über, ins Herz der Vampirin und sie macht einen langen Atemzug.
Doran:" Und deswegen gebe ich dir die Möglichkeit sich zu rächen, aber noch nicht, warte bis ich dich rufe, dann kannst du deine Rache ausführen".
Türen öffnen sich, Ketten rasseln und eine telekinetische Kraft versucht sich um seinen Hals zu legen, ruhig dreht sich zu der Quelle und sieht in ein altes, grünes Gesicht.
Vorador:"Ich bin nicht hier um zu kämpfen, Gabriel. Sondern um dir zu sagen das dein Vorhaben elendig gescheitert ist, er ist zurück und übt wieder seine Kräfte auf Nosgoth aus, dieses Mal wird er Nosgoth verschlingen und das Schicksal wird von ihm gelenkt, es sei denn die Legende der Helden erfüllt sich. Aber sie müssen geprüft werden, von jemanden der in etwa seine Macht besitzt, du weiß was ich meine. Diese Schlacht wurde von den ersten Vampiren vorhergesehen, nie aber niedergeschrieben, prüfe zuerst Raziel, dein Duell mit ihm wird entscheidener sein"....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth, Special Teil 3: Krieg der Legenden
BeitragVerfasst: 17. Mai 2007, 15:11 
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.....
Doran:" Also ist meine Beschwörung nicht nur Nutzen von Mortanius, allmählich begreife ich....".
Vorador nickt schweigend und seine Gedanken öffnen sich für Doran zum ersten Mal offen:" Geboren um die Finsternis zu ebnen, gestorben um sie freizulassen, wiedergekehrt um die Finsternis zu sein- die Legende des Schatten von Nosgoths".
Magische Kräfte werden freigesetzt und Vorador verschwindet, eingehüllt in Licht und Vampirmagie. Füße taspsen hinter ihm zu ihm, die Vampirin scheint aufgeweckt geworden zu sein, süßlich sticht der Geruch von Blut ihm in die Nase, sein Hunger erwacht von neuem, aber noch kann er sich zurückhalten.
Doran:" Verschwinde von diesem Ort, es ist noch nicht die Zeit für dich, noch bist du du selbst, solange bis wir uns wiedertreffen". Damit verschwindet auch er, Schatten hüllt ihn ein und trägt ihn hinaus vor dem Eingang der Kathedrale, die Sonne geht unter und in der Schwebe, materialisiert er sich und seine schwarzen Schwingen tragen ihn durch die Lüfte. Wie eine Wolke fliegt er weiter, Täler und Felder mit vertrockneten Pflanzen ziehen unter ihm vorbei, ab und zu fliegt er tiefer und berührt mit den Fingerspitzen frisches Gras. Der Mond geht auf und wirft seinen weißen Schein auf zerstörte Häuser, Dörfer die leerstehen und die die Menschen schnell verlassen mussten. In einem dieser Orte landet er, es ist ein kleiner Ort und wirkt wie eine lebendige Stadt, nur das das Leben in ihr fehlt. Blutlachen funkeln im Mondlicht, hier hatte ein Kampf stattgefunden, wer und was ist nicht erkennbar.
Doran:"Jahrtausende vergehen und nichts hat sich verändert, der Tod zieht weiterhin seine Kreise über Nosgoth". Weit entfernt steigt Rauch auf, ein Feuer ist entfacht worden, entweder von den früheren Bewohnern dieses Dorfes oder ihren Mördern. Vorsichtig springt er auf das Dach eines der Häuser, seine Augen betrachten den hellen Punkt, der größer werdend sich als ein munteres Feuer entpuppt. Einige Menschen sitzen um das Feuer, ihre Gesichter sind zum Teil mit Kriegsbemalung verschönert und ihre Kleidung hat die Farbe wie die Umgebung, dunkel-grün. Spitze Schwerter, Äxte und auch Hämmer hängen an ihren Gürteln, sie wirken wie Jäger aber Jäger für kein bekanntes Tier das er je gesehen hat, was immer sie auch jagen, es ist mächtig. Lautlos und im Schatten versteckt steht er an die Mauer gelehnt und beobachtet sie, der Hunger nimmt stetig zu.....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth, Special Teil 3: Krieg der Legenden
BeitragVerfasst: 17. Mai 2007, 15:25 
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Lasils Erbe
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Plötzlich wendet einer von ihnen sich um, der Mensch starrt mitten ins Dunkle, dort wo er steht, eine Wink des Menschen lässt seine Gefährten aufstehen.
Doran:"Ihr könnt mich sehen? Eure Augen sind besser als ich dachte, aber es wäre besser gewesen mich nicht zu bemerken".
Jäger:"Ein Vampir, ich wusste es es leben noch welche, los machen wir dem armen Teufel ein Ende".
Armbrüste werden gespannt, Bolzen eingelegt und er tritt aus der Dunkelheit heraus, die Flügel weit entfächert. Tierische Züge zeichnen sich in seinen Augen ab, unbemerkt zeigt er seine Reißzähne. Sein Arm bewegt sich nach vorn, die Bolzen fallen aus den Armbrüsten. Unberührt durch ihn, beginnen die Bolzen zu schweben, sausen durch die Luft und prallen an den Rüstungen unter der Kleidung der Menschen ab, abgelenkt durch die Geschosse umklammert seine rechte Klaue das Handgelenk eines der Menschen, wahrscheinlich ihr Anführer, da er einige Verzierungen inform von Gold an sich hat. Schmerzslos wird dem Mensch die Seele entzogen, tot fällt er zu Boden und sein Herz verstummt, erschreckt über den Tod ihres Gefährten stürmen die restlichen Menschen mit gezogener Waffe geradewegs in die Verdammnis. Den Augen das Licht genommen, fällt einer nach den anderen leblos in den Staub, sie können nicht fliehen, da sie nicht wissen wo sie sich befinden, die Schatten sind nicht zu durchdringen, die Angst lähmt die restlichen Sinne, verzweifelt laufen die letzten beiden Überlebenden durch die Dunkelheit.
Doran:" Wünscht euch das ich ein Vampir bin, er wird nicht in Erfüllung gehen, an euren Händen klebt das Blut von Menschen und Vampiren und vielen anderen Wesen, wer ist euer Aufftraggeber"?
Mensch:" Lass uns leben, wir sagen dir alles was du willst, nur lass uns leben"!
Doran:"Sprich meine Zeit ist nicht unbegrenzt".
Mensch:" Wir wurden von Möbius ausgesandt die letzten Vampire zu töten, er ist in der früheren Serafanenfestung". Der schwarze Nebel verzieht sich und mit ihm sein Beschwörer.....
Der Mond verschwindet hinter den Berggipfeln, die Täler werden in ein rotes Licht getaucht, Blumen öffnen ihre Blüten und Schmetterlinge umfliegen die saftig-grünen Wiesen. Im Grün glitzert etwas rötliches im ersten Sonnenstrahl, frisches Blut klebt an den Grashalmen, eine zarte Gestalt flüstert fremde Namen und schleppt sich durch das Blütenmeer....
Türme richten sich auf, Mauern werfen ihren Schatten entgegen der Sonne und eine handvoll Serafanen patroullieren vor den Tor der Festung. Sie bleiben stehen und drehen ihre Köpfe zu der Gestalt die sich ihnen nähert, ein Mädchen voller Blut und den Kopf gesenkt, geht einen kleinen Pfad, einen Pfad aus abgestorbenen Pflanzen....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth, Special Teil 3: Krieg der Legenden
BeitragVerfasst: 18. Mai 2007, 18:49 
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Er sieht sie den Pfad entlanggehen, der Hunger treibt sie voran, ihre weißen Hände strecken sich zu den Hälsen der Serafanen und sofort ziehen diese ihre Klingen.
Doran:"Dabei sagte ich ihr sie solle warten, sie musste schreckliches Leid ertragen und ihre Seele schreit nach Rache, ebenso wie die meine".
Seine Schwingen rollen sich zusammen und verschwinden in seinem Rücken, sie hinterlassen zwei feine Narben. Er landet zwischen ihr und den Serafanen, sie ändert ihre Richtung nicht und läuft weiter.
Doran:"Du kannst diese Menschen nicht alleine auslöschen, deine Rache muss warten, ich habe dir nicht eine zweite Chance geschenkt damit du einen Heldentod stirbst". Sie schweigt, ignoriert seine Worte und schenkt ihm keine Beachtung, dafür den Serafanen umso mehr. Doch dann hält sie etwas zurück, das Licht der Sonne verliert an Intensität, sie wartet und bricht zusammen, ihre Kräfte haben sie verlassen und der Hunger fordert den Körper zum ruhen auf, verwirrt blicken die Serafanen auf sie herab. Bevor diese dem Mädchen das Leben aushauchen, fällt ein Schatten auf sie herab und wirft sie zu Boden. Die Tore der Festung öffnen sich, ein kleiner Trupp bewaffneter Soldaten läuft gähnend geradewegs Richtung des Pfades und nach wenigen Metern erkennen sie das ihre Kameraden angegriffen werden. Den Feind un ihre Kameraden umkreisen spannen sie ihre Bögen, die vorderen Serafanen ziehen ihre Klingen aus den Scheiden und halten sie auf ihn gerichtet.
Doran:" Legt die Waffen nieder und ich verschone euch.....".
Serafan:"So nett dein Angebot auch klingt, wir werden dich nicht verschonen, wer und was auch immer du bist, im Namen von Möbius sollst du sterben".
Und er sieht auf, der Hass beginnt in ihm zu erwachen, kraftvoll brechen seine Flügel aus seinem Rücken heraus, sein eigenes Blut fließt in schwarzen Strömen aus der Wunde.
Doran:" Dann ist eure Zeit nun um, der letzte Glockenschlag kündigt vielleicht eure Wiedergeburt an". Kühn treten die ersten Serafanen etwas weiter voran, einer zückt einen Dolch und rammt ihn direkt durch seine Schulter, aber nur zum Schein denn das Metall zerschneidet nur etwas Nebel, eine schwarze Masse aus dem sein Fleisch zu bestehen scheint.....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth, Special Teil 3: Krieg der Legenden
BeitragVerfasst: 18. Mai 2007, 22:49 
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Seine Seele windet sich, wehrt sich noch gegen die Finsternis die sie wieder kontrollieren will, das schwarze Herz pumpt schwarzes Blut durch den Körper, dann schimmern die Rüstungsteile durch die freigesetzten Energien in einem schwarzen Licht, zwei Arme packen zu, brechen den Arm des Serafans der ihn attakiert hatte. Der restliche Arm des Serafans verfärbt sich schwärzlich und scheint abzusterben. Die andere Klaue umfässt den Helm des Serafans, das Metall zerberstet und Blut läuft aus den Rissen heraus, achtlos wirft er den verletzten Serafan gegen zwei seiner Kameraden, seine Schwingen werfen ihre Schatten auf sie. Die Luft zerteilend, fliegt ein ganzer Regen aus Pfeilen von ihren Armbrüsten und Bögen, Schwerter schwingen in seine Richtung, dabei hebt er den Kopf gen Himmel und der Regen bohrt sich durch seine Kleidung tief ins Fleisch.
Doran:"Ihr Menschen wisst nicht was Schmerz ist, ich habe die Hölle gesehen, euere Waffen schrecken mich nicht". Er demateriliasiert sich, aus Haut und Körper wird ein rauchiges, schwarzes Etwas und jeder Pfeil fällt zu Boden, er geht durch die Reihen und Hiebe gehen durch ihn hindurch, solange bis er seine Form wieder annimmt und seine Klauen gegen die Schwerter einsetzt. Kratzer zeichnen sich auf Stahl ab, Klauen zerschlagen die Rüstung der Serafanen und vorsichtig hebt sie ihren Kopf. Sie sieht das die Menschen chancenlos sind, man kann einen Schatten nicht töten, nicht mit gewöhnlichen Stahl.
Mädchen:" Wer... wer ist er und warum können sie ihn nicht verletzen"?
Zu schnell für die menschlichen Augen treffen seine Angriffe, zu stark um sie abzublocken, selbst die stählerne Rüstung kann seinen Klauen nicht lange standhalten. Ein Fausthieb treibt eine Beule in die Rüstung einer der Serafanen, hinter dem Hieb folgt eine Klaue und zerstört die Rüstung vollendens. Schwarzes Blut klebt an der Oberfläche des Metalls, sein Blut hervorgerufen durch die scharfen Kanten der zersplitterten Rüstungen. Am Rande des Gefechts steht ein einzelner Serafan, er hält zwei lange Schwerter in den Händen und an seinen Arm-und Beinschienen sind vier lange und scharfe Zacken, fein geschliffen und reich verziert an goldenen und silbernen Adern.
Serafan:"Ihr könnt ihr nicht mit schlichten Angriffen verletzen, geht zur Seite und ich zeige euch wie man einen Vampir tötet, ich kenne zwar keinen der seinem Clan angehören könnte, aber dann ist er vielleicht der letzte seiner Familie".
Tatsächlich laufen sie zurück, vergessen aber die Pfeile die noch immer am Boden liegen, denn diese heben sich nun in die Luft und fliegen zu ihren Absendern zurück, durchbohren deren Genick und hinterlassen nur ein kleines rotes Loch, aus dem viel Blut sickert. Nur zögernd fallen die Leichen um, er hält seinen Arm auf sie gerichtet und verlangsamt die Zeit um mit einer Bewegung seines anderen Arms die Leichen wegzufegen, knackend schlagen diese auf und bleiben im Gras liegen.
Doran:"Überschätz dich nicht, egal welche Rüstung du auch trägst, es bringt dir nur einen kleinen Vorteil"...

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BeitragVerfasst: 19. Mai 2007, 11:29 
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Lächelnd rammt er seine Klaue in den Boden, eine kleine schwarze Nova entsteht und lässt die Rüstung des Serafans in einem schwarzen Licht erglühen, geblendet dadurch wirft ein Hieb diesen horizontal vom Boden, erst als die Augen des Serafans ihre Kraft wiederlangen, sieht er den Dämon vor sich schweben. Sie verharren in der Schwebe, um dann langsam zu Boden zu gleiten, sanft treffen sie auf das Gras und rollen sich in Zeitlupe ab, sie stehen sich nur wenige Schritte entfernt gegenüber. Grashalme kleben an ihrer Kleidung und segeln hinab, die wenige Hälmchen die seine Haut berühren zerfallen zu Asche.
Doran:" Noch kannst du fliehen, auch wenn du mir nicht entkommen könntest, ich werde einen Teil meiner Macht nicht einsetzen, du kannst mich also verletzen, wenn du mich triffst". Siegessicher überkreuzt der Serafan seine beiden Klingen, ein kriegerisches Funkeln erwacht in seinen Augen. Wie der Wind weht, lässt er sich zu ihm hintreiben, schwingt dabei rasend schnell seine beiden Schwerter und sieht mit etwas Furcht wie er spielend ausweicht, sogar noch die beiden Klingen greift und sie zur Seite biegt.
Doran:" Du hast mich getroffen, aber trotzdem kannst du mir nichts entgegen stellen, denn wenn ich sterbe stirbt sie ebenfalls und noch eine Tochter werde ich nicht aufgeben". Der Serafan lässt den Griff los, schlägt mit beiden Fäusten und den daran befestigten Zacken in seine Richtung, bevor die scharfen Zacken ihr Unheil verrichten können, ist seine Seele bereits absorbiert worden. Tot kipp der Körper des Serafans vorne über, scheppernd bewegen sich die Teile seines Panzers zum letzten Mal, ein Schmetterling landet und ruht zwischen Kopf und Körper. Raschelnd rappelt sie sich auf, verwirrt schaut sie zuerst zu den Menschen und dann ihren "Meister" an, ihr blickt wirkt unschuldig wie der eines Kindes, ein junger weiblicher Vampir der noch nicht viele Opfer hatte, Ekel steigt ihr die Kehle hoch, stumm graben sich ihre Fingernägel in die weiße Haut. Und er wendet sich von seinen Gegner ab, ruhig dreht er sich zur ihr und erstaunlicherweise liegt in seinen Augen kein blanker Hass mehr, eher der Schein von Mitleid für die Menschen:"Wenn ich sie nicht getötet hätte, hätten sie dich gefangen genommen und nocheinmal mitanzusehen wie einer meiner Nachkommen stirbt, damals konnte ich sie nicht davor bewahren, aber nun werde ich alles tun damit niemand mehr durch mich leiden muss, diese Menschen starben schnell, ich sah in ihre Herzen, ich las ihre Gedanken und fühlte das sie voller Schmerz waren, kämpfen ist das einzige was sie noch konnten und es ist seine Schuld"....

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BeitragVerfasst: 21. Mai 2007, 13:15 
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Lucil, Erstgeborene aus den Schatten
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Halb wütend, halb verzweifelt geht sie schnellen Schrittens zu ihm, ein trauerndes Glitzern liegt in ihren Augen verborgen, ein Tautropfen auf einem Grashalm inmitten einer großen Wiese:"Warum hast du mir das Leben zurückgegeben, du kennst mich noch nichteinmal, du bist weder Mensch noch Vampir, was bist du dann? Ein Schlächter? Ein elder Ritter mit schwarzen Fledermausflügeln? Sag mir warum ich existiere und warum ich mich verändere, ich spüre das ich nicht länger nur ein Vampir bin, etwas anderes lebt in mir, eine ruhelose Seele und sie ist der deinen ähnlich"!
Er antwortet nicht sofort, in Gedanken wählt er die richtigen Worte, sie ist ihr sehr ähnlich, beinahe als wäre Lasil wiedergeboren worden, nur in einer anderen Gestalt:"Die Frage unserer Existenz, deiner und meiner, kann nicht beantwortet werden, aber du hast den Tod nicht verdient, nicht heute und nicht irgendwann, es sei denn du wählst ihn für dich aus. Es steht dir frei zu gehen wohin du willst, selbst in die Tiefen der Hölle, aber du wirst von allein wiederkommen, das andere Wesen in dir ist deine Seele, nur mächtiger, mächtiger als jeder noch lebende Vampir und doch so zerbrechlich, die Strahlen der Sonne könnten sie vernichten, für alle Zeit auslöschen. Einst war ich so wie du, bis ich erkannt hatte das das Schicksal einen eine zweite Wahl gibt, einen Weg den man in seinen ersten Leben nicht sieht, erst der Tod öffnet unsere Augen und offenbart ihn uns, sag mir nun was du wünschst, welches ist der Weg den du wählen möchtest"?
Still schaut sie hinauf zur Festung der Serafanen und eine Stimme flüstert ihre Antwort mit einen Windhauch weiter in seine Seele:"Das Gleichgewicht der Kräfte wiederherstellen und sie dafür büßen lassen das sie meine Eltern ausgelöscht haben, das sie meinen Clan ermordet und verbrannt hatten, das ist der Pfad den ich gehe".
"Dann werde ich dich begleiten".....

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BeitragVerfasst: 21. Mai 2007, 13:37 
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Feuertaufe mit den gefallenen Engel
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Lautlos springt er auf die Mauer, sie versteckt sich in den Schatten und wartet darauf das er das Tor öffnen wird. Doch etwas halt ihn auf, denn eine kleine Feder schwebt vom Himmel herab und landet vor ihr, sanft wiegt die Feder auf und ab, der Feder folgen viele andere. Ängstlich wandert ihr Blick zum Himmel, hoch und so scheint es, kurz vor den Wolken schwebt ein großer Vogel mit zwei gefiederten, schneeweißen Flügeln.
"Herr, welche Art von Vogel ist das, er lässt mein Herz gefrieren obwohl er weit entfernt von ihm ist". Aber ihr Herr antwortet nicht, wie gebannt starrt auch in den Himmel, aber er bleibt ruhig.
"Wieder eine Teufelei von Möbius, er hat mich also nicht vergessen und ihn auch nicht, ich erkenne dein Trugbild, nun wird sich zeigen wieviel sie von Lasil wirklich in sich trägt".
"Meister"? Mit etwas ängstlischeren Unterton ruft sie ihn nochmal, dann erwacht ein ihr unbekannter Instink und sie rollt sich zur Seite, dort wo sie vorher stand, steckt ein langes Schwert und der "Vogel" stellt sich als ein Krieger heraus, sein weißes Haar schimmert beinahe silbern im Sonnenlicht, er hat vampirische Züge im Gesicht und strahlt ein schwächendes, kaum zu erkennendes Licht aus, wie als würde er direkt von den ersten Vampiren abstammen, wenn auch weit ferner verwandt. Von den Licht und den Haar abgesehen, sieht er beinahe wie ihr Meister aus, doch seine Augen sind leer, zwei weiße Löcher ohne jegliche Regungen. Geräuschlos saust seine Klaue auf ihren Kopf zielend an ihr vorbei, treibt eine Schramme in die Mauer der Festung und die andere packt den Griff der Klinge. Ihr Herz schlägt schnell und verteilt dabei etwas dunkles in ihren Venen, es ist mehr geistiger Natur, aber es ermutigt sie und lässt ihren Kampfeswillen erwachen, für einen Moment fürchtet sie den Krieger vor sich nicht, nein, eher sollte er sie fürchten. So wie das Gefühl kam, so vergeht es auch wieder, nochmal sieht sie flüchtig dorthin wo ihr Meister war, dann sammelt sie ihre Kräfte. Sich der Gefahr bewusst nähert sie sich dem Krieger, ihr Schatten läuft neben ihr anstatt hinter ihr zu sein und er ist größer, zu groß um normale Ursprünge zu haben. Eine andere Seite in ihr lächelt, breitet ihre schwarzen Schwingen aus und setzt alle schwarzen Energien frei dir ihr inne wohnen. Noch ist diese Seite verschlossen, nicht in der Lage ins Geschehen einzugreifen. Unbewusst bewegt sich ihre Hand zu der Mauer, ihre Klauen lassen den Stein zerbrechen und ziehen fünf feine Kratzer mit sich....

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BeitragVerfasst: 21. Mai 2007, 14:05 
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Der Krieger beobachtet sie, zeigt aber keinerlei Reaktion, außer das er sein Schwert schwingt und eine Strähne ihres Haars zu Boden schwebt, sie sieht der Strähne nach und eine Kugel aus blauen Flammen umspielt ihr Handgelenk, diabolisch lächelt sie und wirft ihm das feurige Geschenk ins Gesicht. Die Hand noch halb in Feuer gehüllt, schließt sich der Kugel an und drückt sie weiter in seine Gesicht, schleudert ihn zurück und sie bewegt sich halb in Nebel, halb in normaler Gestalt wie ein Blatt im Wind, unvorhersehbar dem Krieger hinterher. Sie hört ihr eigenes Herz in ihrer Brust laut schlagen, sie verändert sich aber wehrt sich nicht dagegen, das schwarze Ding in ihr verscheucht die Angst, sie weiß das dieser Mann sie töten wird wenn sie es nicht tut und sie will ihre Kräfte einsetzen, nie zuvor verspürte sie den Drang zu kämpfen aber nun ist das anders. Zwei feurige Kugeln, entsprungen aus ihren Handflächen, treffen den Krieger und setzen in ihn Flammen, kein Blut läuft aus einer Wunde, er scheint nicht verletzt zu sein, doch seine Kräfte lassen nach. Sie merkt das ihr Meister sie genau beobachtet und fühlt sich noch mehr zum Kämpfen verleitet, so sehr das sie dem Krieger noch näher kommt. Ihr ganzer Körper steht in blauen Flammen, Flammen die gefrieren wie auch verbrennen können und nicht gelöscht werden, es sei denn man tötet ihren Beschwörer.
"Seht ihr mich, habt ihr diesen Krieger hergerufen um mich zu testen, oder ist Besorgnis der Grund? Ich beweise euch das ihr nicht der einzige brauchbare Krieger in Nosgoth seht, das Geschlecht der Vampire ist dem euren ebenbürtig". Sie flüstert diese Worte, im Geiste als auch mündlich aus sich heraus, aber die Worte stammten von einer anderen Seite, einem dunklen Ufer an dem ein Mädchen sitzt und den Arm ins schwarze Wasser pendeln lässt, solange bis ihre Augen ebenfalls leer und schwarz werden. Es sind ihre Augen, identisch mit denen von der Vampirin und die Augen sind denen von dem Mädchen gleich......

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth, Special Teil 3: Krieg der Legenden
BeitragVerfasst: 23. Mai 2007, 20:56 
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Auch sie lässt die Hände pendeln, ihre zarten Handflächen berühren den kalten Boden und Wind kommt auf, sie fühlt wie Emotionen absterben, innere Stimmen verstummen, das Gewissen setzt aus und kaltes Blut pulsiert in ihren Ohren. So rasch wie die Kräfte kamen, vergehen sie wieder und hinterlassen eine leere Hülle, sie ist nun kein richtiger Vampir mehr, Gedanken aus der Vergangenheit quälen sie, lassen sie in einen Alptraum versinken und stumm rollen zwei kalte Tränen von den Augen in den Sand.....
Ein Schatten steht neben ihr und scheint aus den See zu kommen, er bewegt sich ruhig als würde das Wasser ihn nicht stören, scheinbar weicht es ihm sogar aus und er steht vor ihr:" Die letzte Hirde, das letzte Siegel deiner Seele ist gebrochen, ich kann es rückgänig machen, oder dich zu dem machen was du sein kannst, mächtig und kalt, gefühllos und doch voller Emotionen. Nimmst du an"? Ihre leeren Augen schauen in seine und sie nickt, instinktiv packt sie seinen Arm und beißt hinein, schwarzes Blut rinnt ihr Kinn hinab. Gierig frisst sich das Blut in ihr eigenes, infiziert ihr Herz, ihr Gehirn und jeden noch so kleinen Teil ihres Körpers. Ihren Gegner hat sie vergessen, leer blickt sie ins Leere, die Dunkelheit hat ihre Seele ersetzt und ihre Haut verfärbte sich in ein leichtes grau, wird dann wieder wie einst nur ihre Haare bleiben schneeweiß. Auf ihren Rücken entstehen zwei Risse, rot und blutig, ihre Flügel brechen heraus und entfächern sich. Wogen aus Schatten, Nebel und dunkler Energie umwabern ihren Körper, eine angenehme Wärme wird durch ihr Blut in jede Pore getragen, jeglicher Schmerz und vergangene Erinnerungen werden fortgespült, sie fühlt sich stärker als jemals zuvor und gleichzeitig völlig anders. Sie ist verwirrt und doch weiser geworden, sie sucht ihren Meister und sieht ihn, an einen Baum gelehnt versteckt im Schatten:"Nun stehst du unter meinem Schutz, es fließt noch immer vampirisches Blut durch deine Adern, aber der Körper ist der eines Sylphans, wir beiden sind die letzten unseres Volkes, zeige mir deine Macht". Nickend wendet sie ihren Blick von ihm ab, sie hebt ihre Klaue zu den Krieger und er wird in die Luft gehoben, zwei Bäume werden entwurzelt, durch ihre gedanklichen Kräfte wird der Krieger immer wieder gegen die beiden geschleudert, schließlich lässt sie den Schwerverletzten auf den Boden fallen. In ihrer Hand bildet sich eine schwarze Kugel, ein Blitz schießt aus dieser heraus und löscht das Leben des Kriegers aus, dieser erstrahlt in einen grellen Licht und verschwindet....
Die Flügel rollen sich zusammen, verschwinden in ihren Rücken und sie sitzt kauernd am Boden, die Arme um den Körper geschlungen und zitternd...

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth, Special Teil 3: Krieg der Legenden
BeitragVerfasst: 25. Mai 2007, 23:00 
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Blätter lösen sich vom Baum, verfangen sich in ihren Haaren und sie schließt die Augen, ihr Herz schlägt ruhig in gleichen Takt wie seines, müde fällt sie vorne über und er fängt sie ab, hebt sie hoch und legt sie an den Baum in den Schatten."Wir beide sind die letzten und ich werde dich nicht sterben lassen, nur noch eine Prüfung dann kann alles von neuem beginnen, ein neuer Anfang mit anderen Ende".
Schlafend lässt er sie zurück, nur kurz flammt Lasil vor ihm auf, blutgetränkt und zerfetzt, die Wände und das Wasser blutig verfärbt, er konnte ihren Herzschlag spüren, den letzten den sie tat bevor sie entgültig starb, getötet von dem den er am meisten vertraut hatte....
Still klettert er die Mauer empor, der Schmerz der sich in seine Seele gefressen hatte, wurde verdrängt. Nocheinmal wendet er sich zur ihr, breitet seine Schwingen aus und wirft ihren Schatten auf sie, er merkt nicht wie Wolken aufkommen und den Himmel verdunkeln, wie die Sonnenstrahlen an Kraft verlieren.
"Zwei Herzen die im selben Takt schlagen und beide werden niemals aufhören zu pochen, selbst wenn ich Raziel und Kain vernichten muss und diesen schleimigen Hund mitsamt seinen Dienern". Sich fallen lassend stürzt er die Mauer hinab, dreht sich kurz vor dem Aufprall und landet geräuschlos auf den Steinen. Leiser als ein Blatt das vom Baum fällt, schwebt er in seiner Schattenform an den serafanischen Wachen vorbei, bei der Berührung mit ihm fallen sie in einen dunklen Schlaf. Sein Ziel ist der Turm, aber er weiß nicht das jemand anders das gleiche Ziel hat wie er, doch dieser jemand ist vampirisch und der Hüter des Gleichgewichtes.....
Wütend steht Mortanius vor der Grube wo nun die andere "Kreatur" haust, er weiß was geschehen wird wenn der Schatten nicht aufgehalten wird, er sah Möbius als er auf ihn traf, die Kälte die in seinen Augen stand und die blanke Todesangst. Möbius und er hatten vor langer Zeit den Aufstand gegen die Vampire geplant und geleitet, das er gerufen wurde aber entkommt war nicht geplant und wenn er sich mit Kain verbündet, würden die Plänte von "ihm" scheitern, "er" braucht einen mächtigen Wirt, einen seelenlosen Körper ohne Willen und keinen Dämon aus alter Zeit, ein Wesen das dem Soul Reaver trotzen konnte. Gedanken schwirren durch seinen Kopf, einerseits gute und andererseits schlechte, noch besteht ein Gleichgewicht, vielleicht wird er Kain auch versuchen zu töten? Diese Vampirin ist mit ihm gegangen, er könnte versuchen sein schwarzes Blut an ihr weiterzugeben....

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 Betreff des Beitrags: Der Schatten von Nosgoth, Special Teil 3: Krieg der Legenden
BeitragVerfasst: 27. Mai 2007, 18:52 
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Köpfe wenden sich zu ihm, sehen aber nur einen Schatten, ein Trugbild ihrer Augen und ignorieren ihn und auch der Tatsache das er sich den Turm nähert wo der Anfänger der Serafanen lebt: Möbius. Auch haben sie ein größeres und realeres Problem, ein Vampir ist in die Festung eingedrungen und dezimiert die Serafanen, sie dachten es gäbe keine Vampire mehr, das sie, die Serafanen, endlich Nosgoth beherrschen würden. Dem war nicht so und sie wussten das, würde dieser Vampir neue seiner Art schaffen könnte Nosgoth in ein dunkles Land voller Untoter verwandelt werden, die ältere Rasse ward längst vergessen, aber nicht von Möbius. Er rechnet fest mit Kain, aber eben nur mit Kain. Noch näher kommt der Schatten Möbius Turm, doch dann spürt er die Anwesenheit eines nicht-menschlichen Wesens, die Präsenz ist alt und mächtig, viel zu mächtig für Möbius.
"Anscheinend bin ich nicht die einzige Geißel die noch immer auf Nosgoth wandelt, doch was suchst du hier frage ich mich, Möbius ist zwar dein Feind, aber ihn zu töten wäre eine Zeitverschwendung, es sei denn dieser Wurm hat noch mehr Macht erhalten". Er dematerialisiert sich und läuft die Brücke, der einzige Weg zum Turm, entlang und ein Serafan fliegt an ihm vorbei, hinunter von der Brücke und zerschellt unten an den rauen Felsen. Langsam dreht er sich und weicht einen telekinetischen Angriff aus. Er sieht Kains Gesicht das ihm entgegen lächelt:" Anscheinend bin ich wirklich nicht der einzige der diesen Menschenvieh zu schaffen macht, die paar vor dem Tor waren dir scheinbar im Weg oder dieses Mädchen hat sie getötet, keine Sorge ich habe ihr kein Haar gekrümmt, auch wenn es mich überrascht dich nocheinmal zu sehen".
"Du wirst mich nicht lange genug sehen können, ich habe ein kleines Gespräch mit Möbius geplant und ich hasse es meine Pläne zu verwerfen, auch wenn du den selben haben solltest wie ich, oder warum gehst du in das Heiligtum deiner Feinde? Wohl kaum um einen Friedenvertrag zu unterschreiben".
"Nein, aber leider wird Möbius warten müssen, denn wenn du auf ihn triffst gibt es ihn nicht mehr lange genug, oder in einen Zustand wo keiner mehr mit ihm sprechen kann. Damals bist du dem Reaver entkommen, doch heute bin ich mächtiger als je zuvor, mächtiger als eine alte verstaubte Legende".
Den Reaver hervor ziehend, nähert sich Kain, springt aber zurück und rammt die Klinge tief in einen Serafan der hinter ihm herkam. Bevor er sie herausgezogen hat, sieht er einen Schatten über sich und etwas Dunkles rammt zwei der Ritter und schleudert sie von der Brücke. Sofort schwingt Kain den Reaver in seine Richtung, aber etwas tiefer sodass er über diesen herüber springt und einen Serafanen erwischt, kurz nachdem die Klinge den Panzer zerstörte, trifft seine Klaue auf dessen Brustkorb, drückt ihn zu Boden und eine telekinetische Kraft zerquetscht das Herz des Ritters.....

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