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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Die Prüfung
BeitragVerfasst: 7. September 2007, 17:24 
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Registriert: 9. April 2005, 20:13
Beiträge: 898
Wohnort: Berlin
Wie die Wurzeln eines alten Baumes bricht der Arm des Alten hervor und wickelt sich um meinen Hals, er versucht mir das Leben zu entziehen, jedoch zerbricht sein Arm und zerfällt zu kleinen eisigen, schwarzen Stücken, Stücke über die ich hinweg schwebe und für eine Moment spüre ich wie der Hass in mir stärker wird, der alte Mann krümmt sich vor Schmerz und in seinen Augen lodert blanker Zorn:"Verdammtes..Monster! Ich bin Ahrakan, Bote des Todes und du wagst es dich mir zu widersetzen....5000 Jahre und immer noch das gleiche Ungeheuer, wenn nicht ich dich töten werde, wird es dein Bruder tun"!
"Du meinst wohl eher es zu versuchen, oder glaubst du wirklich noch an diesen "Gott"? Dann werde ich dir zeigen was auch dein Gott fürchtet, das was er verschlossen hatte, er hat die einzige Gefahr für sich selbst in einen See gesperrt, dabei war die Gefahr dieser See. Was geschieht mit den unzähligen Toten in diesem Land, mit ihren negativen Gefühlen und Gedanken? Sie sammeln sich, ruhelose Geister der Dunkelheit...und nun sind sie meine Seele"! Mein Schatten wächst, der Boden löst sich auf und ein schwarzer See liegt vor mir, kalte Körper von toten Wesen strecken ihre Klauen aus als würden sie versuchen zu fliehen, sie wollen nicht länger gefangen sein und ich schwebe über ihnen, meine Kräfte erzeugen leichte Wellen und ein Teil der Kleidung die meinen Oberkörper schützte, zerbröckelt in und wird vom Wind weggetragen, zwei lange schwarze Strähnen meines Haares hängen über der Stelle wo mein Herz ist und meine Haut wirkt beinahe dunkel-grau, bis sie schließlich fast schwarz ist. Die Zeit ändert sich, Blätter von Bäumen links von mir zerfallen und begrüßen mit ihrem Ende den Winter, rechts von mir erblühen Blumen und eine frühlingshafte Landschaft, gerade erst geboren, erwacht. Dann wird alles in Finsternis getaucht, von meinem Körper geht ein schwarzes Leuchten aus und die Pflanzen verwelken, einige werden zu eisigen Gebilden von vielen und zerbrechen, der alte Mann zittert vor Kälte und nun sehe ich blanke Todesangst in seinen Augen. Die Kälte erreicht ihre volle Stärke, sie schnürt ihm und Lucil die Adern zu, selbst in ihre spüre ich eine gewisse Furcht und die Hände weichen vor mir zurück, sie wollen mich nicht berühren. Doch der Alte beginnt zu lachen, er verändert seine Gestalt und Flügel wachsen aus seinem Körper, seine Haut wird blau und langes schwarzes Haar sowie zwei schwarze Hörner brechen aus seinem Kopf heraus und mehrere silberne Ketten scheinen aus dem Nichts zu entstehen, er versucht nocheinmal mich aufzuhalten, meine Glieder gehen in Flammen auf als die Ketten sich um sie wickeln und der entstandene Gehörnte lacht:" Damals konntest du mich töten, erst als alter Greis und dann in meiner toten Form, nun habe ich aber wieder meine ganze Macht wieder, alles was mir genommen wurde habe ich zurück bekommen"! Mein ganzer Körper steht in Flammen, ich spüre wie meine Kräfte mich verlassen...aber Niederlage würde meinen Tod bedeuten......

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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Die Prüfung
BeitragVerfasst: 12. September 2007, 14:55 
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Registriert: 9. April 2005, 20:13
Beiträge: 898
Wohnort: Berlin
.....
Seine Augen haben keine Pupillen, sie wurden zu zwei roten dämonischen Edelsteinen, die durch die Dunkelheit erstrahlen und ich höre einen leisen Schrei, denn die Ketten reißen mir die Glieder aus dem Leib und das Blut fließt zu einen Strom geformt, direkt vor Lucil. Trotzdem lächele ich, auch während die Ketten meinen Körper durchbohren und Blut nun sogar aus meinen Augen tropft. Lachend packt er meinen Kopf und hebt mich in die Höhe, er hält seine Klaue an mein Gesicht und flüstert:" Der Tod oder das Leben, welchen Weg wählst du? Sogar deine Tochter glaubt an dein Ende, du kannst dem Tod zwar entkommen, nicht aber ihn besiegen. Ich kenne deine Schwächen, Feuer, Licht und reines Silber zerstören deinen Körper und geben deine Seele frei, damit ich sie erhalte"!
"Nur schade das meine Seele so finster ist, das selbst der Tod in dieser Dunkelheit nicht sehen könnte...das ist für Nathael"! Mein Arme und Beine regenerieren sich, die Kette fällt durch mich hindurch....Dann befinden er und ich mich in einer schwarzen Welt, verdorrte Bäume und Flüsse aus Eis scheinen in einer nie enden wollenden Gleichmäßigkeit aufzutauchen. Eine Sonne wirft ein schwarzes Licht und inmitten einer kleinen Wüste aus schwarzen Sand stehe ich, doch diese Variante von Wirklichkeit verblasst und diesmal bin ich es der im Vorteil ist, denn wir beide, er und ich stehen in einer gewaltigen Säule aus Finsternis, der gleiche Angriff mit dem ich auch Nathael getötet hatte...die einzige Möglichkeit einen Unsterblichen zu besiegen. Aus dem gefallenen gehörnten Engel wird gewöhnlicher Geflügelter, er kniet und schaut hinauf in die Sonne, welche nur als dunklen Fleck zu erkennen ist. Trotz der Wolken und dem Gewitter über uns erlaubt die Säule es durch die Wolkendecke hindurch zu sehen. In der Brust des Geflügelten steckt eine Klinge, meine Klinge. Sein Blut tropft zu Boden und sein toter Körper kippt vorne über, nur seine Seele bleibt übrig und schaut mich verwirrt an:" Was... was ist passiert? Wie kann ich leben und gleichzeitig...tot sein?! Wer bist du"?
"Vor Jahrtausenden sagten die Ältesten deines Volkes voraus das jemand kommen würde, der kein Mensch, kein Vampir ist, er kann zu keinem Volk eingeordnet werden bis er dieses Volk selbst erschaffen hat. Er wird gegen Licht kämpfen müssen, denn sonst würde die Sonne alles Leben verbrennen, er wird die Kälte treffen, weil die Hitze alles niederrafft. Die Hüter werden sich gegen ihn stellen und er wird oft sterben, aber nie vergessen werden. Solange noch etwas einen Schatten wirft, solange gibt es den Schatten von Nosgoth, dafür das er verdammt sein wird, können alle anderen erlöst werden.... und nun rate wer ich bin".
Seine Sele zerbröckelt, zerfällt und die Säule ist dabei sich aufzulösen und er kann noch ein Wort aussprechen: "Legende...."......

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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Die Prüfung
BeitragVerfasst: 14. September 2007, 11:09 
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Registriert: 9. April 2005, 20:13
Beiträge: 898
Wohnort: Berlin
......
Durch das Loch in der Wolkendecke scheint die Sonne hindurch, langsam ziehen die Wolken davon und ich sitze angelehnt an mein Schwert und schaue auf die Aschestatue die mein Feind gewesen war, etwas Wind kommt auf und nimmt die Statue mit sich. Zum ersten Mal fühle ich Erleichterung, Wärme umarmt mein Herz und zwei Tränen rutschen meine Wangen hinab, vor meinen geistigen Auge sehe ich die kalten Augen meiner Kinder, der starre Blick meiner Frau. Plötzlich liegt eine Hand auf meiner Schulter, eine kleine Hand, zumindest erscheint es im ersten Moment so, doch dann bemerke ich das diese Hand eine Klaue ist, die Klaue eines Sylphans:"Ich weiß nichts über deine Vergangenheit, ich weiß noch nichteinmal wen du zur Hölle geschickt hast, aber es ist vorbei, wir müssen nie wieder töten, nie wieder kämpfen. Wir haben endlich Frieden".
"Frieden....", ich bedenke meine Worte nicht und auch mein abwesender Blick deutet daraufhin, dass ich das was ich sage eher zu mir selbst sage," es gibt etwas das uns Sylphanen ewig verwehrt bleiben wird, wir können nicht erlöst werden, jedenfalls nicht von jemand anderes und wir werden mit jeden anderen Volk in Konflikt stehen....nein für uns gibt es keinen Frieden, wenn das Licht Nosgoth verlässt und die Sonne dem Mond weicht, wenn eine Macht nach diesen Land greift, werden wir es sein die aus der Finsternis heraustreten und dieses Land verteidigen werden, zusammen mit den Vampiren, oder vielmehr mit DEM Vampir".....
Ich lächle und schaue in die Wolken.....

so das wars von diesem teil, nu isser fertig ^^
ob ich noch ein schreibe, vielleicht, aba da ich mittlerweile mit dieser schatten von nosgoth-reihe ein buch füllen könnte *G*
in diesem sinne....

ENDE

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