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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Die Prüfung
BeitragVerfasst: 10. August 2007, 22:43 
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Ich lächle, denn meine Aufgabe ist erfüllt, endlich erhalte ich die Erlösung die mir zusteht, auf die ich seit Jahrtausenden warte....
Schemen kämpfen gegeneinander, ich höre meinen Meister wütend rufen, doch die Wut schwindet in seinen Worten und wechselt zu Verzweiflung. Kain, Hüter des Gleichgewichts, trägt nun den legendären Soul Reaver mit sich, Raziel wurde zu dem was er eigentlich immer gewesen ist, Kains rechte Hand, sein Schwert, seine ultimative Waffe. Sluaghs scharen sich um mich, aber ich bleibe bewusst liegen, denn ich warte, warte darauf das meine Seele all die Dunkelheit abstößt und mich sterben lässt.
"Trotzdem wirst du Erlösung niemals erhalten, ebenso wie ich niemals sterben kann, ich bin das Rad des Schicksals und du mein Todesengel, der, der allen den Tod bringt"!
Es ist mein Meister der zu mir spricht, aber ich weiß das er lügt, es muss einfach so sein....
"Du kannst erst sterben wenn der geboren wird, der einen Unsterblichen zu töten vermag, Kain kann dich vernichten, aber nicht entgültig auslöschen und ehrlich gesagt wird niemand es jemals schaffen. Als der Reaver dich vor Jahrtausenden berührte, riss deine Seele in inzwei und erschuf den Dunklen Reaver, die Klinge die Raziels fand und von der er dachte sie wäre nur eine der unzähligen elementaren Formen des Schwertes. Der Dunkle Reaver hat ebenso wie du die Gabe der Verdunklung, durch dein Blut hast du das Rad genährt, mich genährt und zum Schluss werde ich den Dunklen Reaver nochmals dazu bringen sich zu manifestieren, ja Raziel wusste nicht das ich es war der diese Klinge rief, immer wenn er sie benutzte und damit eine Seele auslöschte, nahm ich diese Seele auf. Kains eigene Waffe wird sich gegen seinen Träger widersetzen und den töten der den Soul Reaver trägt. Egal wie das Rad sich dreht, ich gewinne immer"...
Ich öffne meine Augen und eine schwarze Welle reißt das Leben aus den Sluaghs, andere Seelenfresser attakieren mich mit einen lila farbenen Strahl, dieser wird zu ihnen zurückgeworfen und gibt mir ihre Kraft.
"Der letzte Zug entscheidet darüber wer gewinnt und verliert, Kain weiß nicht welche Figur er vorwärts rücken lassen kann, ich habe dich schoneinmal aufgehalten, ich kann es wieder tun, aber diesmal unwiderruflich".
Tentakeln wollen sich um meinen Körpern schlängeln, darunter einige bewaffnet mit langen Dornen, wagen es aber nicht mich zu berühren, niocht solange die Finsternis in mir lauert....

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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Die Prüfung
BeitragVerfasst: 11. August 2007, 20:55 
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.....
"Aber zusehen wie du gewinnst werde ich nicht, auch wenn Kain alles andere als ein Freund für mich ist, allein um dich vielleicht töten zu können würde ich mich mit ihm verbünden".
Dann schweigt mein Meister, lediglich die leisen Schreie und das Schluchzen längst verstorbener Kreaturen dringt an mein Ohr, leise scharen sich immer mehr seiner "Diener" um mich herum und er antwortet endlich: "Verräter...elender Verräter! Du wirst nicht weit genug kommen um Kain auch nur sehen zu können, sie fürchten dich nicht länger, du wurdest vergessen und das in jeglichen Dimensionen"!
"Und du glaubst das was du sagst auch noch", amüsiert recke ich meine rechte Schwinge in Richtung einer Sluagh-Gruppe und diese ergreifen die Flucht. Nicht so die Dämonen, die scheinbar nur für mich in diese Welt gerufen wurden. Riesige, mit Hörnern bewaffnete Ungeheuer starren mich mit ihren Augen an und ich höre wie ihre Herzen laut schlagen,Herzen die den Körper mit einen bösen Leben erfüllen.
"So sieht also die Rasse der Dämonen aus, widerwärtige Geschöpfe, irregeleitet und bemitleidenswert".
"Aber treue Anhänger derer, die mächtiger als sie sind. Für jeden den töten wirst, werden 3 weitere erscheinen".
"Zumindest wird mir so nie langweilig, aber da ich diese Welt jetzt verlasse werde ich nicht die Zeit haben mich um deine Spielkameraden zu kümmern".
Aus meinen Körper sprießen schwarze Tentakeln und zerren an den Armen der Dämonen, einer nach den anderen wird somit gefesselt und bewegungsunfähig, langsam öffnet sich das Tor zur materiellen Ebene und mein Körper ist dabei sich aufzulösen.
"In der materiellen Ebene werden sie gegen mich kämpfen aber dort besitze ich alle meine Kräfte, adieu Vater und bete dafür das ich nicht so schnell wiederkehre"....
Scheinbar warten sie schon auf mich, doch sind es diesmal mehr Dämonen die sich mir in den Weg stellen, jedoch wurden sie von Menschenhand beschworen.
"Diese Welt wird mehr und mehr zu der eisigen Hölle in den Schatten der Sonne, ich hoffe ich komme nicht zu spät".
Ein "Priester" gibt den Dämonen den Befehl sich auf mich zu stürzen, ein Wesen mit langen Klauen und erfüllt mit der Macht des Blitzes will mich packen...
Lächelnd erschaffe ich einen schwarzen Schild und als der Dämon seine Klauen nach mir ausstreckt und das Schild durchdringt, reißen die Schatten seine Seele aus ihm. Achtlos ergreife ich den Kopf des Dämonen und schleudere die Bestie zurück zu seinem Beschwörer, durch die Wucht des Aufpralls stirbt der Priester sofort, nicht aber seine Geschöpfe. Anstatt mich anzugreifen, sehen sie mich stattdessen an und ich lese in ihnen Angst, jeder Faser ihres Körper schreit vor Angst aber wegen ihres Stolzes wollen sie nicht fliehen.....

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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Die Prüfung
BeitragVerfasst: 12. August 2007, 23:21 
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....
Das Ungeheuer in mir spricht zu mir, es will kämpfen, es will das ich meine Kräfte entfessel und jegliches Leben auslösche, das ich ganze Existenzen beende. Pfeile hageln nieder, prallen an Boden und Wand ab und fliegen durch meinen schattenhaften Körper, eine einfache Handbewegung von mir lässt die Pfeile um mich herum schweben, eine zweite schleudert sie zu den Serafanen zurück und tötet die Bogenschützen....
Türen werden aufgebrochen, vom Wahn gebeutelte Serafanen, bewaffnet mit zwei Doppelklingen-Handschuhen an den Oberarmen stürmen auf mich zu und umkreisen mich, an ihren Klingen klebt Blut und doch sehe ich in ihren Herzen, das sie niemanden töten wollten, man zwang sie dazu, ebenso wie jetzt. Heißer Atem entflieht ihren Mündern, erschreckend stellen sie fest wie der Boden unter ihren Fußen allmählich pechschwarz wird.
"Die Mächte eures Gottes haben in meiner Gegenwart keine Bedeutung mehr....zu welchen ihr auch immer betet".
Ihr Anführer, ein besonders schmuckvoll gepanzerter Krieger mit goldenen Klingen, macht einen Schritt zu mir und sieht mir in den Augen:" Mein Gott hat mich schon lange verlassen, wir dienen jemand anders in der Hoffnung wieder nach Hause zu unseren Frauen und Kindern reisen zu dürfen, wenn du dich gefangen nehmen lässt wird man dir nichts tun, weigerst du dich werden wir dich töten".
Kalt und schnell umschließen meine Klauen seinen Hals und heben ihn in die Luft, kurz darauf verliert der stolze Krieger sein Bewusstsein, ich löse meinen Griff und die Serafanen weichen vor mir zurück. Dann greifen sie an, alle setzen gleichzeitig eine fremdartige Macht ihrer magischen Rüstungen frei und mutieren zu Berserkern, ihre Klingen glühen rot wie Blut und ihre Zähne gleichen mehr denen eines Wolfes als eines Menschen. Ich rieche ihre Wut und lese in ihnen den blanken Todeswillen, sie werden ihr Leben opfern wenn es notwendig ist...

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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Die Prüfung
BeitragVerfasst: 15. August 2007, 19:27 
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Lucil, der Schatten im Schatten
.....
Armlange Klingen zerschneiden die Luft neben mir, nachdem ich dem ersten Angriff der Serafanen auswich. Nebenmir streckt mir einer von ihnen seine stahlbewehrte Faust entgegen und ich brauche ihn nicht anzusehen umd zu wissen das die Kraft des Zaubers kurz verschwindet, denn die Klingen durchbohren zwar meinen Körper, aber ohne einen Tropfen Blut zu hinterlassen.
"Euer Stahl durchbohrt nur das was ich einst war, aber die Finsternis kann man nicht verletzen, allerhöchsten vertreiben".
Meine Klaue umfasst die Faust des Serafanen und Knochen zerbersten als ich schlagartig meinen Griff verstärke. Doch die Verletzung des Kriegers wird verheilen, nicht jeden gebührt der Tod.
"Ihr könnt mich nicht aufhalten, sucht euer Heil in der Flucht und macht euch davon, oder der Schmerz wird euch fortjagen".
Rüstungsteile zersplittern, während meine Klaue sich quer über den Kürass von einem der Serafanen ziehen, plötzlich hält jemand einen kleinen Dolch an meinen Hals und zwei schwarze Schwingen biegen sich mit den Flügelspitzen bis zu meinen Wangen:" Du solltest dich nicht bewegen, oder willst du das ich die neue Königin unserer Rasse werde"?
"Leider hatte ich dich schon gehört als durch eines dieser Fenster geschwebt bist, aber den Gefallen meinen Thron abzugeben, werde ich dir sicherlich nicht tun, herzallerliebste Tochter".
Ich lasse mich zu ihr sinken und schwebe in meiner Schattenform durch sie hindurch, dann entfalte ich ebenfalls meine Flügel. In einer fließenden Bewegung dreht sie sich zu mir....

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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Die Prüfung
BeitragVerfasst: 17. August 2007, 16:30 
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......
Schwarzes, schulterlanges Haar, zwischen den Strähnen erstrahlen zwei hellblaue Opale und das Haar verdeckt ein klein wenig ihre makellosen Gesichtszüge, nicht aber den Blick eines Raubtiers der mich zu durchdringen scheint und auch nicht ihre Pupillen die den Serafan hinter mir verfolgen. Ihre Bewegung ist zu schnell als das der Krieger sie hätte auch nur erahnen können, bevor er bemerkt das sie hinter ihm steht hat er bereits seine Seele verloren.
"Niemand hatte dir befohlen nicht zu essen, ich wollte lediglich das du auf mich wartest".
Ruhig drehe ich zu ihr und sehe zu wie das Raubtier in ihr mit jedem Tropfen Blut und mit jedem Augenblick, wo ihre Seele die des Serafans verschlingt, schwächer wird. Mit blutverschmierten Mund schaut sie auf:" Einem Menschen etwas Blut zu stehlen um zu überleben, ist die eine Sache. Ihn aus jeglicher Existenz zu reißen und dafür zu sorgen das er niemals wiedergeboren werden kann, nur um selber zu überleben, ist....eine teuflische Art zu essen, es ist unheiliger als jeder Vampir auf dieser Welt"!
"Und mir meine Kinder zu nehmen, meine Frau zu ermorden, ist gerecht?! Ich habe kein Mitleid mit diesen Tieren, außerdem werden ihre Seele irgendwann von dir freigelassen, denn wir stehen in ständiger Verbindung mit der spektralen Welt".
"Aber wieviele Jahrtausende müssen verstreichen bis dieser Zeitpunkt eintritt Vater....".
Daraufhin schweige ich, denn diese Frage hatte ich mir auch einmal gestellt, doch bisher ist dieser Zeitpunkt nie eingetreten. Vielleicht wird er das auch nie....
Mein Schweigen deutet sie genauso wie es gedacht war, als ein Ausdruck für Ratlosigkeit und zum ersten Mal spüre ich das sich ihr Hass gegen mich zu stellen beginnt, sie ist ihrem Bruder Nathael ähnlicher als ich gehofft hatte und vollkommen anders als er, jedoch nicht minder mächtiger. Augenblicke verstreichen und eine dunkler Nebel legt sich über ihre Haut, erst glaube ich das dieser Effekt ein Ausbruch ihres Hasses ist, dann bemerke ich, dass sie den Nebel kontrolliert, sie hat die Fähigkeit erlangt ihr sylphanisches Blut perfekt einsetzen zu können.
Nochmal erwacht das Raubtier in ihr, es zögert noch, denn es spürt die Gefahr die von mir ausgeht, welch Ironie das selbst die meinen mich fürchten. Für einen Moment schaut sie hinauf zu Decke des Gebäudes:" Dir ist immer noch nicht bewusst geworden das ich bin als nur deine Tochter, ich war schon vor meiner Sylphanenwerdung sehr mächtig, beinahe so mächtig wie Kain. Du hast mich verändert, mich aus meinen Leben, meinen Schlaf gerissen und nun glaubst du ich danke dir dafür? Aber eines steht fest, nämlich das ich genau wie du nach Macht strebe....und die teile ich nicht...".
Ein liebevolles Lächeln ziert ihr Gesicht, zarte und schöne, mädchenhafte Züge verdecken die Dunkelheit ihrer Seele und ihre Hand streckt sich zu meiner Wange, scharfe Klauen bohren sich in mein Fleisch und sie lächelt unbehelligt weiter.
"Du würdest niemals deiner kleiner Tochter etwas antun, nein dafür ist dein Herz zu weich und das der Unterschied zwischen dir und mir".
"Bist du dir da so sehr sicher"?
Ihr Lächeln stirbt noch bevor es erst richtig zu sehen war, dafür sehe ich pure Todesangst in ihren Augen aufflackern....

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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Die Prüfung
BeitragVerfasst: 17. August 2007, 17:05 
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Beiträge: 282
Wohnort: Irren ist menschlich - doch um wirklich unfreiwillig Mist zu bauen, braucht man ´nen Comp! [url=htt
Ich habe diesen Abteil deiner Storyrheie gelesen (die anderen durchzulesen, da war ich mir zu faul zu...) und wollte dich eines fragen:

Wie kannst du so viel schreiben???


Aber ansonsten Respkt, du hast schon soviel gepostet, dass man umfalln könnte. Und da dieshier deine letzte (bisher) Kreation ist, und du immernoch gut schreibst, muss ich dich für deinen Schreibstil einfach loben. Weiter so!


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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Die Prüfung
BeitragVerfasst: 18. August 2007, 20:30 
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öhm um ehrlich zu sein hab ich keinen blassen dunst wieviel ich bisjetzt genau an seiten bzw leseZEIT gepostet hab ^^'

aba das warum, naja ich kanns ned erklären, wenn ich gradö ne zeit hab wo ich mit ideen nur so um mich schmeißen könnte, tu ich das auch ^^

(aba wenn das so weiter geht erschaff ich am ende noch ne vollkommene buchreihe *ggg*)
wobei ich sagen muss das du auch schon ne menge hast asra ^^
und das is verdammich gut geschrieben, au wenn ich bis jetzt noch ned alles durchgelesen hab (war au a bissl zu faul, sry )
das lob geb ich damit an dich zurück ^^

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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Die Prüfung
BeitragVerfasst: 18. August 2007, 22:31 
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Die Dunkelheit war immer da, wird immer da sein, auch wenn jegliches Licht erloschen wird...
Schwarze Arme packen sie und schleudern sie weit von mir weg, nach einem Atemzug wabern schwarze Energien hinter mir und verdunkeln alles bis zu Unkenntlichkeit. Ihr Atem wird immer schneller und schneller, sie kriecht rückwärts vor den schwarzen Tentakeln und Fangarmen davon, solange bis ihr Kopf auf die Wand hinter ihr trifft. Eine Stimme in ihr signalisiert ihr Gefahr, aber diese Gefahr kommt nicht von ihm.
"Ich lebe jetzt seit Jahrtausenden und allmählich habe ich keine Lust mehr einen Helden zu miemen den es nicht gibt, vielleicht hat er recht und ich bin der Tod und für nichts anderes wurde ich geboren, vielleicht nahm mir deshalb jegliche Liebe, ich hatte die wunderbare Aufgabe meinen Bruder, meinen Sohn, meine Mutter und mich selbst zu töten...", meine Hände ballen sich zu Fäusten, "und als Belohnung dafür werde ich gejagt, gefoltert, getötet und hintergangen. Diese Welt hat den wahren Sinn von Angst noch niemals kennengelernt, die Menschen zerstören was man ihnen schenkt....das hat nun ein Ende"...
Ich merke nicht wie meine Flügel sich ausbreiten, wie die eiserne Tür vor mir in Stücke gerissen wird und eine kleine Armee schwerbewaffneter Serafanen hineinläuft. Zwölf schwarze Schattenarme brechen aus meinen Rücken heraus, die Serafanen machen halt und als ich meine Kopf wieder hebe, geht eine schwarze Schockwelle von mir aus die ihre Rüstung schwarz verfärbt und schmelzen lässt, ihre Waffen schwinden zu kleinen kalten stählernen Klumpen zusammen, wimmernd liegen viele der stolzen Krieger an die Wand gelehnt und stammeln unverständliche Worte, ihre Augen huschen von einer Stelle zur nächsten stetig hin und her. In meinen Augen reichert sich das schwarze Blut der Sylphanen an, dadurch werden sie dunkel und leer. Durch meine freigesetzten Kräfte der Zeit zerfällt ein kleiner Teil meiner Kleidung, jeder Muskel, jeder Nerv scheint durch das Blut zu explodieren. Mein Körper trägt mich aus der Zitadelle, meine Flügel führen mich in ein Lager der Menschen und zum ersten fühle ich mich wohl, Pfeile durchbohren mein Fleisch, die Wunde verheilt binnen von Augenblicken, danach fliegen die Geschosse gefahrlos durch mich und ich lasse es zu das meine Tentakeln damit beginnen die ersten Seelen herauszureißen. Mein Atem bläst Fackeln und Kerzen aus, ich hebe meine Hand und die Toten erheben sich, aus ihren Augen tropft Dunkelheit in flüssiger Form, eine alte Frau steht inmitten des Chaos und stellt sich mir in den Weg:" Mir kannst du nichts anhaben Vampir! Dein schwarzer Donner trifft mich nicht, deine Zähne können meine Haut nicht durchdringen, scher dich fort von hier"!....
Auf ihrer Stirn leuchtet das Zeichen der Sylphanen und sie kniet vor mir nieder, kalte Tränen rollen ihre faltigen Wangen herab...
Selbst der Regen versucht meine dunkle Flamme zu löschen, vergebens peitscht der Wind gegen mein Gesicht, ein Gewitter zieht auf...

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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Die Prüfung
BeitragVerfasst: 18. August 2007, 22:37 
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....
Rauschend tragen meine Schwingen mich herauf zur Wolkendecke, ich durchstoße die schwarze Wolkenfront und ab und zu streift mich ein Blitz. Endlich erreiche ich den Mond, ich bin zu weit weg um die dunklen Alpträume länger in die Köpfe der Menschen zu projezieren, aber das kümmert mich nicht länger...
Das Licht des Mondes berührt sacht meinen Körper, der Wind bewegt mein Haar, ich fühle wie er zwischen meinen Fingern weiter seiner Wege geht. Und als ein Blitz mich trifft und mein Körper in Flammen aufgeht, hoffe ich das mein Leben endet, doch meine Wunden heilen, die Flammen verlieren an Stärke...Für einen kurzen Moment sehe ich meine Kinder lächelnd auf der andere Seites des Todes stehen....ich falle herab und schwebe über die verwirrten Menschen. Noch immer zündeln blaue Blitze haarscharf an meinem Gesicht vorbei, Gedanken längst vergangener Zeitpunkte ziehen an meinem geistigen Auge hinweg und ich nähere mich einen kleinen Berg mit eisiger Spitze. Schneeflocken versuchen mich hinunter zu drücken, Winde scheitern damit mich fort zu wehen, meine Augen sind geschlossen und ich höre mein dämonisches Herz, jeder Schlag bedeutet den Verlust eines Lebens, jeder Einsatz meiner Kräfte könnte mich verzehren. Vielleicht sollte ich versuchen genau das zu erreichen...den Freitod wählen um meine Familie wieder in die Arme schließen zu können...
Ohne das ich es bemerke verfärbt sich der Schnee langsam schwarz, es scheint Asche vom Himmel zu regnen und auch der Schnee auf der Spitze des Berges wird von dieser dunklen Energie eingehüllt. Einzig mein Amulett, erstrahlt in einen leuchtenden Blau, heller als jeder Stern am Firmament. Plötzlich hält die Zeit an, der Schneesturm unterbricht seine kälte- bringende Arbeit und ich entfessle meine Kräfte, eine gewaltige schwarze Kugel geht von mir aus und taucht alles im Inneren der Kugel in ewige Finsternis.... als die Dunkelheit verschwindet, liege ich auf der Spitze des Berges und bin bedeckt mit Schnee, der Stein unter mir glüht noch immer düster vor sich hin.
Das was ich nun erlebe würden die Menschen als Schlaf bezeichnen, für mich ist es eine nie enden-wollende Qual, denn ich muss mit ansehen wie Häuser zu brennen beginnen, wie Menschen aus diesen Häusern fliehen und inmitten von all dem Leid steht er und erfreut sich daran, er geleitet von meinem einstigen Meister und sein erster Diener. Ich sehe die riesige Kathedrale, das rote Leuchten des Feuers an der Decke und dort die Kreuze aus Silber, ich erinnere mich an all das Blut das von den Kreuzen herunter tropfte und ich kann mein Haupt nicht heben, ich blicke herab auf meiner Hände mit denen ich das Blut meiner Frau irgendwie versuche festzuhalten, der Hass beginnt zu wachsen und ich verstehe den Sinn, den wahren Sinn meiner Existenz.....

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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Die Prüfung
BeitragVerfasst: 21. August 2007, 22:10 
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.....
Ein röchelndes Fauchen entgleitet meinem schlafenden Körper, nochmals werde ich im Traum von meinen eigenen Schwert durchbohrt...die Schattenklinge erscheint in meiner rechten Hand und ich begrüße sie mit schwarzen Funken die meinen Leib umgeben. Keuchend richte ich mich auf, die Kälte hat sich bereits tief in mein Herz verkrochen und peinigt mich mit eisigen, spitzen Nadeln. Die Legende, meine eigene Geschichte, über den Schatten von Nosgoth wurde vom Schatten selbst falsch gedeutet, ich bin nicht dazu bestimmt das Licht zu bekämpfen, sondern dafür geboren, Nosgoth zu dem zu machen was es einst war.
"Kain kann ihn nicht alleine aufhalten, niemand vermag etwas zu töten was sich soweit in Nosgoths Herz gefressen hat, er ist ein Parasit und mit seiner Niederlage würde Frieden einkehren....mein Frieden...und wenn ich dafür eine ganze Armee besiegen muss, dies wird mein letzter Weg sein den ich jemals gehe".
Der Wind zieht pfeifend an meinen Kopf vorbei, mein Haar weht in Richtung der alten Ruinen der Säulen und in meinen Augen leuchtet ein unsichtbares Feuer, eine schwarze Wolkendecke bildet sich über mir und verdunkelt die Sonne, aus den Schnee greifen schattige Hände gen Himmel und merkwürdige, dunkle Kreaturen aus den Schatten erheben sich und stellen sich neben mir auf.
"Ich weiß das du mich sehen kannst, sag Kain das ich auf ihn warte....ich komme um deine Seele zu holen du widerwärtiger Wurm eines Tintenfischs, du wolltest das ich mein Ziel vergesse, du wolltest meine Macht haben um dieses Land zu unterwerfen und wusstest nicht einmal was du geschaffen hast, du hast die Dunkelheit manifestiert und ihr eine Form gegeben....das wird dein Ende sein".....
Kain erwacht aus einen unruhigen Schlaf, als er aus dem Fenster blickt, sieht er wie eine gewaltige schwarze Wolkendecke den Himmel verdunkelt, merkwürdigerweise geht von dem Soul Reaver ein lilanes Funkeln aus, es erinnert an den Reaver den einst Raziel trug und spürt eine unbekannte Kälte die durch seine Adern hindurch fließt.
"Was geschieht dort draußen....wer vermag es den Himmel zu verdunkeln und mir Angst einzujagen, nein, du bist tot! Ich sah dich fallen, ich sah dich sterben, kurz bevor ich mein Bewusstsein verlor...es darf nicht wahr sein, diese Legende darf sich niemals erfüllen"!...

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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Die Prüfung
BeitragVerfasst: 24. August 2007, 21:45 
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.....
Immer mehr nimmt das Unwetter zu, ob ich es selbst erschaffen habe, oder es nur eine Laune der Natur ist weiß ich nicht, aber es unterstreicht die Gefühle in mir, den zerstörerischen Hass der mit den sylphanischen Blut durch mich durch fließt und das tat gut, ein wunderbares Gefühl der Kälte streicht über meine Haut, vor meinen Augen sehe ich meine Mutter die zu tausenden Splittern aus Eis zerbricht, meine Kinder die sterben mussten weil ein falscher Gott meinen Hass brauchte....ich stelle mir die Frage, ob Kains Tod vielleicht Nosgoth verändern würden...schaden wird er jedenfalls nicht.
Ich breite meine Schwingen aus, der Wind trägt mich hoch und stürze mich den Berg hinab, die Kreaturen aus Finsternis rennen neben mir her, sie sind so schnell das sie mit mir mühelos mithalten können aber dann verschwinden sie, ich brauche ihre Hilfe nicht, egal was ich auch tun werde. Kain tritt so nahe an das Fenster seiner neuen Behausung, das er den ganzen Himmel vor sich überblicken kann, täuscht er sich oder kommen die Wolken immer näher und zieht sie etwas zu ihm her?
Die Menschen ducken sich vor meinem Schatten, ihre Angst erfreut mich, besonders deswegen weil ich keinen dieser nutzlosen Dörflern etwas antun würde, ich mag hasserfüllt und kalt sein, aber ich verschwende keine Zeit. Weit entfernt sehe ich eine Art Turm, er reicht bis hoch in den Himmel und scheint von Menschenhand erbaut worden zu sein, aber der Vampir der dort am Fenster steht, ist alles andere als menschlich:"Kain! Ich weiß das du mich hören kannst! Komm heraus und stell dich mir, wenn du überlebst wirst du mein Verbündeter, wenn du versagst lösche ich dich mit deiner Rasse aus"!.....
Kain versteht nicht was geschieht, aber das Fenster vor ihm bekommt Risse und berstet, ich schwebe näher zu Kains Behausung und bin mit ihm auf Augenhöhe, hinter mir blitzt und donnert es, ein Sturm zieht auf und bläst die Vorhänge davon, Kain starrt mir ins Antlitz und ich sehe Angst in seinen Augen, aber auch Kampfeswillen:"Um mich auszulöschen bedarf es mehr als einen Dämon, ich werde es dir nicht leicht machen, warum auch immer du mich angreifst".
"Weil ich es muss"....
Der hölzerne Fensterrahmen zersplittert als ich mit seitlich ausgestreckten Klaue durch das Fenster fliege, Kain weicht meinen ersten Hieb aus und zückt den Soul Reaver, in meiner Hand leuchtet die Schattenklinge auf....

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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Die Prüfung
BeitragVerfasst: 26. August 2007, 18:15 
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"Ich wusste schon immer das du wahnsinnig bist, aber auch lebensmüde noch dazu so dumm mich anzugreifen, nur warum du noch immer lebst verstehe ich nicht".
"Man kann die Finsternis nicht vernichten, ebenso wie das Licht und dein Reaver macht mir keine Angst, im Gegensatz zu dir war und kam ich aus der Hölle"!
Ich fühle wie Kain unsicher wird, er weiß nicht was ich als nächstes tun werde, aber er weißt wozu ich fähig bin und das ich dieses Gebäude in einen Trümmerhaufen verwandeln könnte und das es mir egal wäre selbst dabei Schaden zu nehmen. Ich strecke meine Arme etwas von mir aus, schwebe über den Boden und der Boden verdunkelt sich, meine Haut wird grau und meine Augen zu zwei schwarzen Perlen, in meinen Kopf sehe ich immer wieder meine Familie sterben, die Gesichter deren die mir etwas bedeutet haben, die einzigen die in meinen Herzen überleben konnten. Kain hebt den Soul Reaver, ich sehe wie sein untotes Herz schneller schlägt. Er hebt seine mächtige Klinge, wie damals trifft Schattenklinge auf Soul Reaver, doch diesmal werden wir beide weggeschleudert, feine Glassplitter begleiten mich, als ich in die Tiefe falle und er springt mir hinterher, belustigt sehe ich wie Kain seinen Turm hinabläuft und den Reaver genau auf mein Herz richtet, er stößt sich von der Mauer ab und ich verharre in der Schwebe, Soul Reaver und Schattenklinge prallen gegeneinander und ein Machtkampf zwischen mir und ihm entsteht. Rotes Blut strömt aus einer klaffenden Wunde von seinem Brustkorb, quer über meiner Schulter ist ein tiefer Schnitt, aber ich spüre den Schmerz nicht, ich drehe meinen Körper und lande, Kain geht in die Knie als er den Boden berührt, sein Atem ist schwer und blutig.
"Elender...Dämon...ist dir nie der Gedanke gekommen das mein Tod der Sieg von diesem Wurm bedeutet"?!
"Und wenn diese Welt untergeht, gehe ich mit ihr unter, wir beide dürfen nicht leben und tun es doch, wir beide töteten unsere Söhne und wurden dafür bestraft, nur das meine Strafe, ein Segen war".
"Du bist wahnsinnig, wir sind die Schmiede unserer Schicksale aber du weigerst dich das deine zu akzeptieren".
Schwarze Arme packen den Vampir, wickeln sich um seine Arme und Beine, ich hebe die Schattenklinge und halt sie vor Kains Herz:" Wehr dich, ich werde dich nicht verschonen, warum sollte ich Vergeben, wenn man mir Vergebung immer verwehrt hat? Ändern wird sich nun nichts mehr, es ist vorbei, Nosgoth geht unter und wir mit ihm"...

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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Die Prüfung
BeitragVerfasst: 30. August 2007, 19:55 
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Der Vampir sprengt seine Fesseln, vor meinen Augen verschwinden die Schattenarme und ich beginne nachzudenken, vielleicht jage ich den falschen Gegner, hasserfüllt schleudere ich Kain mit meiner Telekinese davon, der Soul Reaver landet im Gras und ich gehe ihm hinter her. "Ich beneide dich um deine Existenz, Kain. Du wolltest zwar wie ich den Weg der Wiedergeburt wählen, aber meiner war vorher bestimmt..nichtmal als Kind blieb mir der Hass erspart, ja ich will das die Menschen untergehen, ich will das diese Welt vernichtet wird um ihre Korruption und ihre Gier entgültig zu stillen, fahr zur Hölle mit der Welt die du beherrschst"! Doch Kain steht auf, er hat nicht aufgegeben und wird es auch nicht, wieder beginne ich mich selbst zu fragen ob er mein wirklicher Feind ist. Plötzlich steht Kain vor mir, seine Klaue umschließt meinen Hals und drückt mir die Luft ab, gleichzeitig hebe ich meine Klaue und drücke seine Hand zur Seite, er hat vorher nichts getrunken haben, denn er ist erstaunlich schwach. Ein Hieb meiner Faust lässt ihn in die Knie gehen, langsam hebe ich meine freie Klaue und ziele auf seinen Hals, ein gerader Hieb würde ihm den Schädel vom Rumpf abreißen, doch etwas hält mich zurück, meine Klaue sinkt und ich gehe von ihm etwas weg. "Niemand wird sich an deinen Namen erinnern, wir werden vergessen werden, werden vergessen für jeden Kampf den wir bestritten hatten, selbst meine Legende ist ausgestorben, aber um die Kinder dieses Landes Willen, wir müssen noch etwas tun, besser gesagt ich. Ich denke das ich nie wieder zurückkehren werden...".
So verschwinde ich, doch diesmal durch eine einfache Teleportation, als Ziel wähle ich die Energie eines bestimmten Lebewesens, das einzige das so ist wie ich. Sie scheint schon auf mich gewartet haben, denn sie steht angelehnt an einem Baum und trägt eine Klinge mit sich. "Ich dachte eigentlich das du nicht wiederkehrst, schade, dein Thron bleibt dir weiterhin vorbehalten. Werden wir jetzt endlich diesen Wurm aus dieser Welt befreien"? Ich überlege nur kurz bevor ich antworte:" Nein, du wirst hier bleiben, der Wurm ist noch nicht mein eigentliches Ziel, sondern jemand der die ganze Zeit Nosgoth ins Verderben gelenkt hat und niemand wusste das es ihn noch gibt, es ist an der Zeit den letzten Rest meiner Vergangenheit auszulöschen"....

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BeitragVerfasst: 5. September 2007, 19:01 
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Registriert: 9. April 2005, 20:13
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.....
"Aber dann werde ich mit dir gehen...du hast mich 200 Jahre im Stich gelassen und dadurch wurde ich stärker, stärker als jeder andere deiner Nachkommen, in Nosgoth nennt man mich seither den Engel der Nacht und ich bin bereits im Gedächtnis der alten Leute eingebrannt, jeder der meine Raubzüge miterleben musste....werden diese Angst nie wieder vergessen"!
Ich wende mich schweigend von ihr ab, doch dann spüre ich einen stechenden Schmerz in meiner Brust und sehe dort eine Klaue herausragen, sie hat mich angegriffen ohne das ich es gehört habe. Schwarzes Blut tropft zu Boden, ich lächle und sie zieht ihre Klaue zurück, dann springt sie über mich herüber, sie lehnt die Hände an die Hüfte und grinst mir entgegen, es ist ein herausforderndes Grinsen und ich erwidere es.
"Das kleine Mädchen will also kämpfen, glaubst du wirklich es mit mir aufnehmen zu können? Geh fort und tu was du willst aber störe die Erwachsenen nicht wenn sie Kriege führen müssen".
"Erwachsene? Und was bin ich, eine dumme Göre? Du solltest nicht vergessen mit wem du sprichst...mit WAS du sprichst".
"Jeder von uns trägt etwas von mir in sich, das verbindet uns, holt unsere Seelen aus der Hölle und so können wir nicht sterben, selbst wenn ich zur Hölle fahre, du würdest weiter leben".
"Ich sah deinen Bruder wieder auferstehen, er hätte tot sein müssen...und ich sah einen alten Mann, der alles in eine Woge des Todes vernichtet, er kämpfe gegen den Alten und was danach geschah konnte ich nicht erkennen, wer auch immer der alte Mann auch war, er war ein Gesandter des Todes selbst, ein Seelenjäger wie wir".
"Und wir werden ihm zeigen was geschieht wenn er sich gegen uns stellt, wir sind die Finsternis und niemand konnte uns auslöschen, nichteinmal die, die Gestalt von Engeln hatten". Allmählich falle ich zurück, ich lächle noch immer, auch als sie die Hand nach mir ausstreckt und von meiner Macht mitgerissen wird, ich und sie fallen durch das Schattentor und wir befinden uns für wenige Augenblicke in einer anderen Welt, einer kalten Welt ohne Licht, ohne Leben, ohne Schmerz und dann holt die Realität mich ein und zerstört meinen Zauber, nein meine Illusion von einer Welt frei von Zerstörung. Ich stehe inmitten einer abgestorbenen Wiese, über mir tobt ein Gewitter und es beginnt zu regnen, gelassen wische ich mir einige Haarsträhnen aus dem Gesicht, sie wagt es nicht zu sprechen, ihre Augen schauen erschrocken hinab und erblicken all die toten Pflanzen, Tiere und auch einige kleine Spinnen, die leblos am Boden liegen....

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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Die Prüfung
BeitragVerfasst: 6. September 2007, 22:34 
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Ein Geruch von Tod und Verwesung weht über die abgestorbene Wiese, eine alte Erinnerung wird in mir wach und erweckt den Hass in mir von neuem, ich brauche nicht hinzusehen, ich fühle das der alte Mann sich mir nähert, das er eine Narbe trägt und ein vertrocknetes Herz um den Hals trägt, ich wusste das ich ihn damals nicht hätte töten können und endlich höre ich das kehlige Lachen des Alten in meinen Ohren, um meine Handgelenke sind wieder Ketten befestigt, aber diesmal habe ich mehr Macht als ich brauche....
Mein Arm schnellt nach vorn, die erste Kette zerreißt und der alte Mann stellt sein Lachen ein, die Mauer die er erschuf zerbricht und ich lächle, meine schwarzen Schwingen spenden einen eiskalten Schatten und ich sehe wieder diese Angst in den Augen des Alten, die gleiche Angst wie damals. Und genau wie damals hat er mich unterschätzt, er vergaß meinen Hass und die Finsternis die in mir lodert, eine eiskalte Flamme aus der Unterwelt. Jeder meiner Schritte gibt der toten Wiese etwas mehr Leben wieder, die Blumen werden wieder grün und erblühen, die Insekten schweben davon und dann entlade ich die Mächte der Zeit, eine durchsichtige Welle die das Leben wieder zurück bringt das der Alte nahm und danach folgen die Schatten, welche mit schwarzen Klauen die Seelen der Pflanzen mit sich nehmen und zu mir bringen, die Angst in den Augen des Alten wird größer, oder aber der Wahnsinn der sich seiner Seele bemächtigt, Lucil steht neben mir und beobachtet den Himmel, die Blitze kommen näher und schlagen über mir in die Wolken ein, laut erhebt sich der Donner. Meine Haut wird dunkler, meine Augen zwei schwarze Perlen und mein Atem gleicht eher einer dunklen Wolke als gewöhnlicher Atemluft, der Boden unter mir ist gefroren und es knistert während ich mich dem alten Mann nähere, doch dieser wirft seinen Stab davon und sein Gesicht ähnelt einer dämonischen Grimasse als er spricht:" Du hast seine Gabe verweigert, du hast ihn verleugnet und nun glaubst du mich töten zu können?! Ich habe dich damals laufen lassen, du warst noch ein Kind und niemand wusste von der alten Legende die diese Dümmköpfe voraussahen, ich bin nicht wie Möbius...ich lasse das Leben nicht nehmen...ICH NEHME ES SELBST"!
"Ja und du hast noch immer die Seelen meiner Familie...ich dachte das es dir eine Lehre gewesen wäre...aber anscheinend muss ich dich wirklich entgültig auslöschen, das Schicksal Nosgoths liegt nicht länger in meiner Hand, aber das meine schon".
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