Vampirgesindeltreffpunkt
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Knabenblut
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Autor:  Doran [ 12. November 2009, 21:26 ]
Betreff des Beitrags:  Knabenblut

Wer kann in Gottes Hause wandeln,
mit frischen Blut an seinen Händen
und sich ergötzen an Kindestränen
und diese Tat vor Gott verbergen?

Einst der Jungfrau treuer Ritter,
bis sie als Hexe ward benannt'
und durch's Feuer ihr Ende fand,
da fiel seine Seele hernieder...

Rasch verschließ' deiner Kinder Gemach!
Bevor er sie entdeckt,
und sie zu sich holt in dieser Nacht,
und sich zu ihnen legt!

Viele Mütter mussten bangen,
wegen,
den Kindestränen an den Wangen,
das Knabenblut, das stetig floss,
und er schelmisch und verwegen,
davon kam mit Morden und der Folterei,
ist der Märchenritter Blaubart
ist Frankenreichs Teufel,
GILLE DE RAIS!

PS: Erklärungen zum Inhalt, Interpretation und auch Verbesserungen werden folgen!

Kurz: Es geht um Gille de Rais, der seinerzeit, was bekannt war, 140 Kinder misshandelte, folterte, vergewaltigte und in den Wahn und zum Tode peinigte.
Teilweise soll dies den Irrsinn unserer Rasse zeigen, das ein Mann von Adel, mit Leichtigkeit (auch noch heute, hier aber Politiker) die Herrschenden und die Kirche hinters Licht führt, das außerdem bei einem Mann seines Standes KAUM ein Verdacht geäußert wird oder teilweise sogar toleriert wurde.

Autor:  Aron [ 13. November 2009, 19:07 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Knabenblut

*schluck*
schlimmes thema...

Autor:  Doran [ 15. November 2009, 02:57 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Knabenblut

Ja und doch heutzutage aktueller, denn je.
Gille de Rais war nur ein Beispiel (ich hätte den Namen auch ändern können, denn die Tat bleibt die gleiche, lediglich Ausmaß und Täter ändern sich stetig), aber ironischerweise eben DAS Beispiel, für Missbrauch um höchsten Maße und Verhöhnung der Menschlichkeit.
Das Gedicht beruht auf Fakten, die genaue Opferzahl des ehemaligen Kampfgefährten der heiligen Johanna und Volksheldin Frankreichs, ist unbekannt wird aber auf 140 !!! Kinder geschätzt. Ob seine Bediensteten damals ebenfalls solche Neigungen hatten, ist nicht bekannt, aber wahrscheinlich und trotz (siehe Zeile eins) der strengen Kirche, trotz der bekannten vermissten Kindern, unternahm lange Zeit niemand etwas. Erst als Rai (siehe Zeile 2, jedoch versteckt) die Anbetung Satans nachgesagt worden war, wurde die Kirche aktiv und schließlich wurde er hingerichtet.
Doch spielt es wirklich eine Rolle WARUM er seine Taten begangen hatte?

Autor:  Adora [ 18. November 2009, 21:34 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Knabenblut

die kirche hatte genug eigenen Dreck am Stecken, außer der Ketzerei haben sie gemordet vergewaltigt usw, warscheinlich hat deshalb niemand etwas gesagt, es wurde vieles totgeschwiegen aus angst selbst verbrannt oder gehängt zu werden

Autor:  Aron [ 19. November 2009, 04:39 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Knabenblut

ja, dunkles kapitel der menschheit.... eines der vielen.

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