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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Das Ende des Schicksals
BeitragVerfasst: 30. November 2007, 16:16 
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Staub rieselt von dem alten Buch herab, jedes Mal wenn ich eine weitere Seite umblättere, erhalte ich nicht nur ein wenig mehr Wissen, sondern das Buch scheint an Existenz zu verlieren....ein Wunder das es nicht schon völlig zerfallen ist. Der warme Schein im Kamin spendet nur kümmerliches, orange-rotes Licht und ich lausche dem Prasseln des Feuers. "Irgendwo muss es doch stehen, es kann nicht verschwunden sein, nein dafür waren sie einfach zu penibel, als dass sie die Grundlage ihres Kultes einfach so verschwinden ließen. Und mir läuft die Zeit davon....". Trotz meiner Ruhe, meiner Augen die unablässig von Wort zu Wort huschen, dabei ab und zu eine Zeichnung betrachten, bin ich voller Sorge, rascher schlägt mein Herz mit jeder verstreichenden Minute. Und endlich finde ich was ich gesucht habe: Die vergessene Beschwörungsformel der Anbeter eines dunklen Kultes, einer Religion die an den Alten Gott glaubte und darauf hoffte, dass die Vampire eines Tages wiederkehren. Nur die wenigstens wussten, dass die Vampire überlebten und das es sie tatsächlich gab, dass es sie noch immer gibt. Aber nicht nur von jenen Geflügelten war in dem Buch die Rede, nein mich interessierte nur eine Sache, ein Volk das einfach verschwand und selbst die Macht der Hylden bei weitem übertraf, das wahrscheinlich bösartigste Volk von dem ich je gelesen hatte. Es müssen mittlerweile 50 Jahre her sein, kaum einer wollte sich an die Vampire erinnern und noch weniger, an die Prophezeiung der Helden. Und schon spürte ich den dumpfen Schlag gegen das eiserne Tor, ich wusste, es wird mich nicht schützen können. Die Serafanen hatten sich neu formiert, haben eine neue Armee aufgebaut und die beiden Helden waren vergessen worden, aber einer würde niemals vergessen werden, solange die Sonne auch nur einen Schatten wirft, kann ich ihn rufen und er war der erste, der die Reinheit von Leben und Tod in Frage stellte, weder Mensch, noch Vampir, noch Hylde und auch kein Ungeheuer aus einer anderen Welt.
Nach dem letzten Hieb, warf ich das Buch auf den Boden, direkt vor den Altar, auf dessen Seiten die unheiligen Runen der Hylden eingeritzt worden sind, ich brauchte nur noch ein Opfer....
"Beeil dich Menschlein, es wird nicht mehr lange dauern und diese fanatischen Spinner werden diese kleine Tür einschlagen, auch ich kann dir dann nicht mehr helfen".
Sie hatte eine kalte Stimme, böse, hasserfüllt und ihre Geduld neigte sich dem Ende zu, was mein Leben in Gefahr brachte und es ließ meine Hände zittern, kalter Schweiß lief meine Haut hinab und tropfte auf den Stein, ich sah wie die Fackeln an Leuchtkraft verloren und eine Hand, so zierlich und zerbrechlich, wie der Stängel einer Rose, zerquetscht langsam meine Schulter und drohte meine Knochen zu zersplittern. "Ich...ich weiß, die Zeit...wir haben nicht mehr viel davon, bitte...ich werde meine Aufgabe erfüllen"!
Die Hand gab mir einen Stoß in Richtung des Altars, ich hatte noch immer kein Opfer, es würde misslingen und meinen Tod bedeuten, aber er würde meinen Ruf folgen, er würde mir helfen, selbst wenn ich tot bin, zumindest sagte ich mir das. Krachend zerbrach die Tür und im gleichen Moment erloschen die Fackeln, eine undurchdringliche Finsternis hülllte uns ein, dunkler, als ein Schatten in der Nacht. Und ich konnte ihn sehen, er schlief und hatte sich bereits regeneriert, ich hatte befürchtet, dieses Mal hätte man den Unsterblichen ausgelöscht. Ich erkenne meine Chance...jetzt oder nie...
"Ich bete dafür, meine Seele behalten zu dürfen"..., schnell steige ich auf den Altar.
Ich stand nun auf dem Altar und schrie, ich hörte wie die Serafanen ihre Armbrüste spannten. "Und niemals will ich außerhalb des Raumes sein, in all dem Bösen, niemals will ich mich der Zeit ergeben, in der unendlichen dunklen Leere"...
Schwerter wurden gezogen, ich wusste, sie würden mich gleich angreifen.
"Und nun....weiche vor dem Tod...ich akzeptiere den Herrn der Finsternis als meinen Beschützer, steh auf und werfe die Fesseln davon, die das Böse dir gaben, ich akzeptiere dich als meinen Beschützer....Schatten von Nosgoth"!
Und ich höre ihr Lachen, sehe ihre Reißzähne, ihr Mund der sich zu einer dämonischer Grimasse verzog, aber ich ahnte, dass ich mein Ziel erreicht hatte.
Die Bolzen kamen zischend näher, doch jeder der mich hätte töten sollen, wurde von etwas aufgehalten und ich fühlte die Angst dieser fanatischen Ritter, mit diesem Gegner, konnten sie nicht fertig werden.
Dann kniete sie nieder, Angst und Hass, aber auch Liebe, empfand sie für die Kreatur die gelassen auf dem Altar saß, sein schwarzes Haar hing ihm noch etwas bis über die Brust herab, von allen Sylphanen, war er der einzige mit blauen Augen und schwarzem Haar, er war ihr Stammvater und die Geißel der Vampire, solange bis er lieber Hylden jagte, anstatt die Vampire. Voller Euphorie, bemerkte ich nicht das seine Augen zu mir blickten und als er sprach, klang es beinahe beiläufig....

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Zuletzt geändert von Doran am 26. Juni 2009, 19:02, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Das Ende des Schicksals
BeitragVerfasst: 6. Dezember 2007, 18:22 
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.....
"Wo bleibt mein Opfer....? Normalerweise sollte hier eine junge Frau liegen und ich ihre Seele erhalten, du hast da wohl etwas vergessen Menschlein".
"Ich flehe dich an...hilf mir, sei mein Beschützer, dein Opfer...nimm meine Seele, aber rette meine Familie. Mein Name ist Margenius, Priester der Serafan und Magier".
Er lächelt, schaut zu den Serafan und schwingt sich von dem Altar, wie ein Vater, legt der die Hand auf den Kopf der weißhaarigen Frau und ihr kaltes Lächeln erstirbt und ist ihrer Freude gewichen. "Du bist wieder zurück...endlich, ich dachte, man hätte dich dieses Mal wirklich getötet. Aber es scheint war zu sein, du bist aus dem Rad ausgeschlossen worden...".
"Götter sind unsterblich, meine Seele wird nur nicht wiedergeboren, das ist der Unterschied. Du bist eine Lasilim, oder"?
"Nein, Lucilim, deine Tochter hatte mich erschaffen kurz bevor sie ihr eigenes Reich erschuf, es ist viel Zeit vergangen, Kain wartet bereits sehnsüchtig auf seine Revanche".
Ich war verwundert, aber nicht verwundert genug, um die Serafanen zu vergessen, denn diese griffen nun an, sie rammten mich einfach aus dem Weg und stießen ihre Lanzen durch seinen Körper, als er sich umdrehte, schleuderte er die Träger dieser Waffen gegen die Wand. "Ich mag es nicht sonderlich bei einem Gespräch gestört zu werden, aber wenn ihr es unbedingt so haben wollt...ich habe Hunger...und ihr werdet diesen Hunger stillen"....
Mühelos packt er die Lanzen und trieb sie mit dem Griff durch den Hals der Serafanen, dort war keine Rüstung, kein Schutz und es kostete ihn nicht viel Kraft. Die nächste Welle von Serafanen kam hinein gestürmt, zumindest war dies ihr Plan, aber die Leichen ihrer Vorgänger, hatten auf eine Art ihr Leben verloren, die einen Durchgang unmöglich machte. Erst nachdem er gegen diese Reihe aufgespießter Krieger einen Hieb tat, konnten sie herein stürmen, aber der Anblick ließ sie sofort stoppen. Das Blut floss direkt zu ihm und sein Körper saugte es auf wie ein Schwamm, das Wimmern der vor kurzem aufgenommen Seelen hallte von den Rüstungen wieder, dann betrat jemand den Raum, mit der nicht gerechnet hatte: Mortanius.
"Ich sehe, du bist wieder zurück, hat es dir in der Unterwelt gefallen"?, Mortanius grinste ihm höhnisch ins Antlitz.
"Denkst du, dass es klug ist, einem Verdammten zu verspotten"? Sie sprach und in ihren Augen glitzerte der Tod, wäre er nicht anwesend gewesen, hätte sie Mortanus getötet. Statt jedoch ihren Zorn freien Lauf zu lassen, setzte sie sich auf die Kante des Altars und schlug die Beine übereinander, sie war mehr als doppelt so alt als ich und trotzdem so schön wie eine Göttin.
"Ein Verdammter? Eine eigenartige Beschreibung, ich bin nicht weniger verdammt als diese untoten Ungeheuer die Nosgoth terrorisieren, sind sie dein Werk, Mortanius"?

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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Das Ende des Schicksals
BeitragVerfasst: 7. Dezember 2007, 20:20 
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......
"Nein, aber was glaubst du, warum ER dich am Leben gelassen hat? ER hätte dich vernichten können, aber verschonte dich und nun hast du ein Problem".
Und das Problem, waren die Serafanen, sie standen wieder und in ihren Augen war kein Leben mehr, dafür aber eine unbekannte Macht, ein rotes Leuchten ging von ihren Augen aus und warf bizarre Schatten gegen die Wände, ich erschauderte bei diesem Anblick. Statt ebenfalls auch nur Anzeichen für Angst zu zeigen, setzte er seine Kräfte frei und die toten Serafanen zerfielen zu Staub, er hatte die Zeit von ihnen vorgespult und sie dadurch altern lassen, bis von ihnen nur noch Staub übrig blieb. Übriggebliebene Serafanen ergriffen die Flucht und liefen schreiend davon, dann fühlte ich wie zwei Reißzähne sich in meinen Hals bohrten, meine Seele wurde von meinem Körper getrennt und schwarzes Blut tropfte aus meinen Augen wie Tränen, ich schrie vor Argonie, vergeblich.
"Du wirst schon sehr bald anfangen dich zu verändern, du wirst Flügel bekommen und dein Körper wird sich...wandeln , bei uns gibt es keine Magier, nur Krieger. Deine Muskeln werden zu denen eines Kriegers werden, du wirst ein Sammaelim werden, körperlich den andere Sylphanen überlegen", sie lachte und küsst mir auf die Stirn, er hatte mich zu einem Sylphanen gemacht, ich würde sterben und wiedergeborenen werden...ich sollte meine Rache selbst vollenden, er brauchte es nicht zu sagen, ich wusste was ich zutun hatte. Und ich spürte den Schmerz, mehrere Tausend heiße Schwerter die sich durch mein Herz bohrten, schwarzes Blut ersetzte mein eigenes und tropfte mir wie Tränen aus den Augen, trotzdem schaute ich ihn an und fasste einen Entschluss, ich werde sein Geschenk annehmen, ich werde selbst Rache verüben.
"Merke dir meinen Namen, denn wenn du deine Aufgabe erledigt hast, wirst du mich suchen und mich töten wollen, vielleicht gelingt dir etwas, was niemanden zuvor gelangt. Doran, meines Zeichens Schatten von Nosgoth und Verräter eines Gottes...viel Vegnügen mein Kind".
Ich sah nur eine Welle aus schwarzer Energie und die beiden waren verschwunden, aber die untoten Serafanen waren noch immer hier und irgendwie erfreute dies mich. Ihre verfaulten Zähne und Hände gruben sich in meine Haut und ich lachte, denn nun hatte ich nichts mehr zu fürchten, ich bin aus dem Kreis ausgeschlossen und ich habe mehr Macht, als irgendein Mensch je besitzen wird. Schädel zerbersten unter meinen Hieben, manche reiße ich einfach auseinander und ich bin voll mit ihrem Blut, eine schwarze Aura wirft einen dunklen Schein gegen die Wände, schwarzes Licht, unmöglich, unheilig, die Macht eines Sylphans. Mortanius beobachtete mich, ich konnte Angst in seinen Augen sehen und wie seine erbärmliche Seele sich in ihrem Körper windet. Ohne die Leichen auch nur anzusehen, ging ich über sie hinweg, noch hatte ich den Körper eines Menschen, aber schon bald, habe ich die Macht die ich brauche, die Macht eines Schattens....

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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Das Ende des Schicksals
BeitragVerfasst: 17. Dezember 2007, 21:07 
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......
Kalter Wind schnitt unsichtbar in meine Haut, weiß war mein Atem und ich schloss das Fenster, schemenhaft erkenne ich die toten Bewohner meiner Hütte, einfältige fanatische Ritter, wertlos, schwach, aber sie konnten mein Durst ein wenig löschen. Ich musste noch kein Blut trinken und auch keine Seelen verschlingen, trotzdem war da etwas in mir, eine Gier nach Zerstörung, nach Chaos und nach...Hass. War dies, sein Geschenk, seine besondere Gabe? Ich dachte darüber fiel und oft nach, über meine Rache an den Serafanen und das ich einmal so sein wollte wie sie, was nun vorbei ist, ich bin mehr als ich jemals sein werde. Und ich machte Gebrauch von dieser Kraft, mühelos zerschlug ich die hölzerne Eichentür und zog mir einen Splitter aus dem Arm, mein Blut ist merklich dunkler und auch meine blonden Haaren, verfärben sich allmählich weiß. Mein Fleisch wurde stärker, stärker als jeder Menschenarm und ich konnte meine Feinde zerreißen, die Zeiten, dass ich die Beute war, sind vorbei und ich begann dieses Gefühl der Macht zu lieben. Eine verschneite Welt eines Berggebietes erstreckte sich vor meinen Augen und ich fühlte mich wohl, denn jegliche Angst wurde zu Hass gewandelt, Blut und Seele ersetzten Speis und Trank, meine Haut war merklich dunkler geworden und meine Haare mittlerweile fast so weiß wie der Schnee, nur Flügel erhielt ich noch nicht. Knackend und nur schwer erhebten die getöteten Serafanen ihre toten Körper, doch ich wusste das dies geschehen würde, genießerisch zoh ich die eiskalte Luft ein und sprang in die Luft. Sie torkelten heraus, schnüffelten und suchten mich und sie bemerkten mich erst, nachdem ich mit dem Knie den Schädel ihres ehemaligen Generals zertrümmerte und zwei weitere der Untoten in den Schnee stieß. Ihr vermodertes Blut besudelte den reinen Neuschnee, ich sah in ihren toten Augen die Lust zu töten und ich lächelte, als die letzten der Serafanen, drei an der Zahl, ihre fauligen Zähne in mein Fleisch schlugen. Und jene Zähne brauchen aus, während ich aufstand und die zwei Untoten links und rechts von mir packte, ich hob sie hoch und sah in ihre Augen, eine unsichtbare Macht zerfetzte die Untoten und ich wurde mit fauligem Blut bedeckt, Blut das an meinem Körper sofort gefror. Einen Moment lang konzentriert ich meine geistige Kraft und das Blut zerbrach, fiel von mir ab und ich lächelte dem Schneesturm entgegen. "Ich bin mehr als ich jemals werden könnte, ich bin stark, schnell und mächtiger geworden, mächtiger als die Serafanen. Sie hatte Recht, das war kein Fluch, nein ein Segen und ausnahmsweise, war es kein Gott der ihn mir schenkte." Ich war wiedergeboren und gehörte nun zu den Kriegern des Sammael, jüngster der Drei und Sohn vom ersten Sylphan: Doran. Mein Meister gab mir neue Macht, dafür schrumpfte meine Intelligenz und mein Wille für Frieden und Ruhe .....
Unsichtbare Wunden peinigten mich, jedoch hatte Schmerz nicht länger die gleiche Bedeutung wie einst gehabt, eigentlich hatte er gar keine. Hohe Türme eines alten Tempels ragten in den Himmel, Schnee bedeckte deren Dächer und ich kletterte die felsige Mauer hinauf und als ich vor dem gewaltigen eisernen Tor stand, wurde mir bewusst, welche Macht ich nun besaß. Ich konnte einen Vampir auseinandereißen wie Papier, eine kleine Armee bekämpfen und es gab wahrscheinlich keinen Krieger, der mir gewachsen wäre, bis auf einen.

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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Das Ende des Schicksals
BeitragVerfasst: 28. Januar 2008, 21:46 
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Das Eisen zerbrach, Splitter verteilten sich im Raum und ich trat ein, überall war das Symbol von Turel und ein alter Vampir mit grünlicher Haut und einer merkwürdigen Klinge, geformt ähnlich wie ein Blitz und seine langen, spitzen Ohren verleihten ihm ein animalisches Aussehen. "Du kommst zu spät, sie haben sich bereits in die Schatten zurückgezogen, aber ich bezweifle das du sie nicht finden wirst, Turel war schon immer ein törichter Narr. Früher liebte ich es auch ein Blutbad anzurichten, nur nicht unter meinesgleichen...selbst ich habe Grenzen."
Seine wachen Augen beobachteten jede meiner Bewegungen und ab und zu tropfte ein wenig Wasser von der Decke hinab, traf in eine Pfütze und schreckte einige Schatten auf, unweigerlich musste ich lächeln. "Vampire...euer größter Nachteil ist eure Arroganz! Ich erhielt meine Macht, weil ich sie verdient habe, meine Seele ist nun ein Schatten und mein Körper unsterblich, ihr mögt gottgleich gewesen sein, aber ich bin mehr, viel mehr!"
Fauchend begrüßten mich Turels Anhänger, einst war ihr Name gefürchtet, doch nun war ich ein größeres Problem als jeder lebende Vampir und sie wussten das. "Ich rannte vor euch davon, hörte die Schreie eurer Opfer und nun....werdet ihr schreien!"
Neben mir war einer dieser Schemen und ich packte ihn, warf ihn gegen den Boden und zersplitterte Knochen voller Blut bedeckten meinen Oberkörper, ich hatte den Vampir einfach zerschmettert. Jeder Muskel spannte sich, Adern angefüllt mit schwarzen Blut zierten meinen Körper und ich streckte die Flügel, sofort wichen viele der Schemen zurück, der fremde Vampir betrachtet angewidert mein Opfer. "Musste das wirklich sein? Kannst du deine Kräfte nicht kontrollieren oder suchst du nach einen echten Gegner? Deine Suche wird schnell zu Ende sein..."
Ich hörte nur wie die Tore geschlossen wurden, jemand stand hinter mir und es war kein Vampir, nun lächelte der alte Vampir und kam näher. "Selbst dein Vater mischst sich ein, das solltest du als Ehre betrachten. Seid wann sind dir deine Bälger so wichtig oh großer Schatten?"
Er grinste verächtlich, ich wagte es nicht mich umzudrehen, der Boden unter mir wurde pechschwarz und ich kannte nur ein Wesen das solche Finsternis ausstrahlte, dass selbst das Licht selbst sich fürchtet. Eine Dunkelheit, intensiver als die Strahlen der Sonne und dichter als Nebel, sie war überall, allgegenwärtig, sogar in meinen Herzen und ich verspürte Furcht, seine Anwesenheit bewies mir das ich weder Gott noch Teufel war, im Vergleich zu ihm war ich ein schwaches Kerzenlicht während eines Sturmes.....

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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Das Ende des Schicksals
BeitragVerfasst: 8. Februar 2008, 23:15 
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Die Tore wurden durch die Zeit zusammengesetzt, zu ihren Urzustand gebracht und unwillkürlich ging ich in die Knie, ich kniete vor jemanden dessen Gesicht ich nie richtig sehen konnte. "Ehrlich gesagt wollte ich nur sehen wie weit mein Balg deinesgleichen schon dezimiert hat, mir ist das ja in den letzten 2000 Jahren vergönnt geblieben. Ich glaube Vorador, dass du viel zu lange gelebt hast", auch während er sprach, wagte ich es nicht auch nur aufzusehen, diese Angst war ungewohnt und trotzdem mir so sehr vertraut, unsicher stand ich plötzlich und sah ihm hinterher, der alte Vampir und er gingen direkt aufeinander zu und beide schienen die Anspannung zu genießen. "Du teuflisches Scheusal, mein Kompliment, deine dämonischen Kräfte sind noch immer so stark wie damals, aber dieses Mal ist meine Klinge mit Silber überzogen, ich schicke dich in die Hölle in der du geboren wurdest." Beide verfielen in ein schallendes Gelächter und eine unberechenbare Kälte erreichte mich, kroch unter meine Haut und nahm mir meinen Blutrausch, es war seine Anwesenheit die mich verzweifeln ließ, er war der erste von uns, der erste und mächtigste aller Sylphanen und ich hatte nur in Büchern über ihn etwas gelesen, niemals hatte ich wirklich vor ihn zu rufen und doch tat ich es und was ich entfesselte, stand nun vor mir und würde sich gleich einen Kampf mit einen der stärksten noch lebenden Vampire liefern. "Teuflisches Scheusal? Du warst noch nie im Fegefeuer, dort sitzen die waren Teufel denn jeder Mensch ist weitaus böser als wir alle, aber ich vergaß, du warst selbst einmal eine Geißel von Nosgoth." Der Vampir schwieg und schwang seine Klinge, gleichauf löste er sich in Nebel auf und beendete die Nebelform neben dem Schatten, doch mein Herr hatte damit gerechnet und blockt den Hieb mit einer Klinge geschmiedet aus einem schwarzen Metal, in dem Metall waren verzerrte schreiende Gesichter eingraviert. Die Klingen trafen dreimal aufeinander, jedesmal erhellten Funken die Dunkelheit und das Blut der Krieger klebte an den Wänden, noch immer standen dort die Anhänger Turels und mir war, als wären sie näher gekommen. Mein Leben verweilte ich in Feigheit, nun hatte ich die Macht alles zu vernichten, was für mich eine Gefahr darstellte und fürchtete mich vor den Zorn Einer meinesgleichens, ohne zu Überlegen und die Konsequenzen zu ahnen, rammte ich einen der Turelim durch die bröckelnde Mauer ihres Tempels und der Kampf zwischen Vorador und ihm endete abrupt.

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BeitragVerfasst: 14. Februar 2008, 17:47 
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"Anscheinend hat er sich nicht wirklich unter Kontrolle, war da nicht schonmal einer deiner Söhne der dem Wahnsinn verfiel?" Vorador lachte und mein Herr sah mich nicht an, er zog die Lippen zu einem abfälligen Lächeln zusammen und ich warf den zerschmetterten Turelim hoch in die Luft, nun stand ich neben ihm und wir beide entfächerten unsere Schwingen, mein Blick glich der einer Bestie. "Hass...er hasst mich, dafür, dass ich ihm das Leben und die Rache schenkte, er ist stark und wahnsinnig, lassen wir die Spiele beginnen....?"
Verweifelnd griffen sie uns an, der alte Vampir stand hinter der kleinen Armee aus Turelim und ihre Zähne, Klauen und Schwerter durchbohrten unsere Körper, jedoch ohne Magie und Silber, war ihr Angriff sinnlos und einem nach den anderen rissen wir sie entzwei. Vor Blut stinkend, sehe ich meinen Herrn an und sein Blick ist verfüllt mit Ernst und Hass, Vorador hingegen schweigt, ich beginne an der Richtigkeit meines Handelns zu zweifeln, dass die Vampire wirkliche Feinde sind, dass meine Rache der falsche Weg sein könnte. Dann packt mich mein Meister, hebt mich am Kopfe haltend in die Höhe und hält mich vor Vorador, "Er ist ein Feigling, trotz seiner neuen Kräfte, aber er ist mein Sohn und deswegen wird dieses Duell zwischen mir und dir, Vampir, stattfinden. Da wartet eine Aufgabe auf ihn und um sie zu bestehen, muss er stark werden...denn er muss erst mich töten, bevor er sterben darf." Höhnisch grinsend wirft er mich hinter sich und ich durchbrach das Tor...fiel und vergaß, was um mich herum geschieht...
"Die Kinder sind ins Bett geschickt worden und die Erwachsenen schlagen sich die Köpfe ein, wunderbare Gutenachtgeschichte oder?", ich mache zwei Schritte, halte meine Schattenklinge schräg an der Seite und Vorador tut das Selbige, ein Anhänger Turels springt zwischen uns und wir greifen an. Blut bedeckt und verklebt unsere Augen, der Vampir wurde einfach zerstört und zerfetzt, sofort kreuzen sich unsere Klingen und nach einem kurzen Zusammenprallen, drehen wir uns gleichzeitig um und liefern uns ein Gefecht. Noch bevor jeder Blutstropfen des Vampirs zu Boden fallen kann, schlagen wir unsere Klingen gegeneinander und Funken verteilen sich in der Luft. "Wahrlich bist du stark und mächtig, aber das Alter hat seine Spuren hinterlassen, Kain und du, ihr wandelt schon zu lange auf Nosgoth, das hat euch müde gemacht, nicht wahr?"
Und der alte Vampir seufzt tatasächlich, schaut zu seiner Klinge und dann in das Gesicht seines Feindes, Voradors Blick ist der eines Wesen das lange nicht schlafen konnte, beide Krieger senken ihre Waffen und Vorador hat die Augen halb geschlossen. "Müde, alt und ohne Kampfgeist, du bist nicht der wahre Feind und das wissen wir beide, warum also bist du hier? Welcher Wahnsinnige hat dich gerufen?!"
"Ich bin hier weil ich jage und weil ich beschlossen habe meinen Thron wieder zu besteigen, so lassen wir den Alptraum freien Lauf und öffnen die Tore der Hölle, beginnen werde ich mit diesen Ort hier."

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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Das Ende des Schicksals
BeitragVerfasst: 23. April 2008, 22:07 
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Über den Boden schwebend, sende ich schwarze Blitze aus und für einen Moment ist alles erfüllt mit Finsternis, dann bröckelt der Stein und eine Druckwelle zerstört das gesamte Gebäude, inmitten des schwarzen Sturmes, stehen wir und ein stürmisches Gewitter, lässt meine Haare im Wind wehen. "Beenden wir es Vorador, ich weiß das du nicht der Echte bist. Körper eines Toten, Seele eines Dämons, ich würde behaupten, du bist ein niederer Hylde und du wirst gleich erfahren, warum sogar die "Unsterblichen" mich zu fürchten haben."
Mein Körper ist von einen dunklen Schutzschild umgeben, schwarze Tentakel sprießen aus dem Boden und Blitze durchzucken meine Muskeln, teffen unwillkürlich ab und an das Schlachtfeld, verfärben den Stein pechschwarz und ich muss grinsen. "Das ist das ganze Ausmaß, selbst wenn du mich angreifst, halte ich die Zeit an oder drehe sie zurück. Du kannst nicht gewinnen, wenn du nicht einmal weißt wie."
Zuerst wachsen seine Arme, werden länger und explodieren schließlich, nur um grüne dämonische Klauen hervorzubringen und er stürmt auf mich zu. "Narr...", jedoch schafft er es die Tentakeln zu zerhacken, sich einen Weg zu mir zu bahnen und springt zuletzt die übrigen Schritte, die uns trennen. Die langen Arme durchbohren meine Brust, bohren sich durch meine Lungenflügel und die Kreatur versucht mich hochzuheben. "Du willst mich über den Rand schleudern und hoffen das ich dort unten zerschelle? Netter Plan, aber ich habe leider keine Zeit mich noch länger mit dir aufzuhalten."
Als ich meine schwarzen Schwingen entfächere, drückte eine gewaltige Kraft mich zurück und knackend brechen die Arme des Wesens. Ein Riss spaltet die Stirn, die zu faulend beginnende Haut fällt herab und ich sehe ein Wesen vor mir, dass eher einen Insekt, als einen Hylden gleicht. "Was bist du? Eine Art Mutant, oder einfach ein Dämon aus der anderen Dimension?"
Ein unmenschliches Lachen ist die Antwort, danach springt es zurück, sein Kopf ist genauso grünlich wie der restliche Körper, der Schädel kahl und glatt. Ich ziehe die zerbrochenen Arme aus meinen Leib und werfe sie in die Tiefe, die Steine um mich herum werden von einer schwarzen Energie umhüllt, ich laufe auf einen schwarzen Teich und sanft gehen Wellen von jedem Schritt aus. Und ich kann eine aufkeimende Angst in den Augen meines Gegners erkennen, er hat sich überschätzt, nun hatten die Zweifel die Oberhand. "Du bist der Falsche...nicht der, den ich jagen sollte. Es war ein Fehler, ein Missgeschick, du bist kein Hüter!"
"Es gibt nur noch einen lebenden Hüter und dessen Kräfte sind nicht die der Dunkelheit. Du kämpsft gegen die Finsternis selbst und weißt es nichteinmal..."
Tentakeln packen seine Armstümpfe, umwickeln seinen Hals und über ihm haben sich die schwarzen Blitze versammelt. "Das wird deinen Körper und deine Seele auslöschen, es mag für dich übertrieben sein, aber den Spaß ist es mir wert. Du hast einen Vampir gejagt und mich gefunden, beim nächsten Mal solltest du Voradors Gedächtnis gründlicher lesen."
Der Bitz schlägt ein und verdunkelt den gesamten Kampfplatz, ein Windhauch trägt die Asche des Wesens hinfort...

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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Das Ende des Schicksals
BeitragVerfasst: 24. April 2008, 07:40 
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WOW doran das ist ein wahres feuerwerk aus blut und gedärmen XD (ich kanns nur immer wieder wiederholen) naja aufjedenfall will ich mehr davon lesen

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 Betreff des Beitrags: Schatten von Nosgoth: Das Ende des Schicksals
BeitragVerfasst: 9. September 2008, 20:48 
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Ich sah noch wie mein Schöpfer kleiner wurde, spürte wie der Wind gegen mich drückte, als würde ich von einer kräftigen Welle des Meeres getragen werden, dann brachen meine Flügel aus meinen Fleisch. Mein Blut klebte an mir, der Schmerz raubte mir fast die Sinne, jedoch konnte ich meine Schwingen entfalten und schwebte gen Erdboden. Äste kratzten meine Haut auf, schwarzer Regen fiel herab und vergiftete den Boden, er floss aus kleinen Wunden aus meinen Leib und ich versank tiefer in den ruhigen Wald.
Holzsplitter durchbohrten meine Haut, rissen sie auf, hinterließen einen brennenden Schmerz und ich lag unter eine Decke aus totem Laub, Erde und Steinen begraben.

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BeitragVerfasst: 24. Februar 2009, 22:46 
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Da ich mittlerweile einige Kapitel mehr geschrieben habe und das Forum bald ein Ende findet (vorerst) wollte ich fragen, ob ich diese Kapitel hier noch reinstellen soll und OB dies hier überhaupt jemand liest.
Sollte dies nicht der Fall sein, können die "geheimen" Leser warten bis sie schwarz werden, denn ich bin eigentlich vieeeeeeeeeeel zu faul die Kapitel zu übertragen ^^
(wahrscheinlich liest das hier eh niemand, aber was solls)

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BeitragVerfasst: 24. Februar 2009, 23:43 
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also doran ich wäre dafür dass du die ganze sache nomal ganz in einem fred ins neue forum stellst^^
dann les ichs mir mal in einigen wochen arbeit ganz durch (muss ja ne ahnung haben vom leben meines bruders xD)

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