StormriderNET

Weinend dunkler Regen,
Träufelt in des Bodens Stein,
Modernd sich die Buchstaben legen,
In den blutig’ Boden rein.

Geschichten schreibend, längst vergessen,
Geschrieben in der Seelenschrift,
Menschen, lebend, auf der Erde,
Verstehen diese Sprache nicht.

Näher kommend, größer werdend,
dies Sprache mit düstren Blicken erspäh’n,
Lesen, frierend und die Angst erbend,
Lesen und schnell weitergehen!

Sie schrieb in magischen Worten,
Nur den Auserwählten gestattet.
Die Worte von Legenden und Orten,
Diese geschrieben, unerwartet:

Was ist Nosgoth, weißt du’s?
Du mein Fremder und doch gekannt.
Sag’s mir wenn du stehst oder ruhst,
Oder setz dich hin und hör gebannt!

Nosgoth, vielleicht ein fremder Ort?
Welches unbeschreiblich, geheime Ding?
Es ist hier und dennoch fort!
Obwohl mein blutend Herz dran hing.

So hab ich es einst entdeckt,
voll Schönheit, Anmut, milde.
Steht’s ein trautes Heim, doch nun versteckt.
Zusammen in Einigkeit, ohne Wilde.

Ein Land von unschätzbarer Pracht,
Gewandelt und gezwungen,
Zum Land der ständigen Nacht.
Das Böse herum geschlungen.

Stinken über und über blutdürstig.
Von Menschen unrechtmäßig besiedelt.
Für Vampire, sehr Blut bedürftig,
Von Menschen durch Mauern verriegelt.

Der Kampf der Götter und Prächtigen,
Das Land zerstört.
Es nun Finster, überlebend nur die Mächtigen.
Und de Klageschreie schon lange nicht mehr erhört!

Ein Land gewesen voll Harmonie,
Mit Toten, Leben und Wesen,
Jetzt verödet liegen sie,
von schönsten Städten nie mehr reden.

Mystisch Worte, heilige Legenden,
entstanden im furchtbarsten Leid,
Dunkle Verheißungen, nie enden,
Nichts mehr lieblich - Vergangenheit.

Nun ein Land voll Blut und Macht,
verunreinigt durch schwarze Seelen.
Das Schicksal immer nach Opfern wacht,
Auf das sie die "guten in Ewigkeit quälen!
 

 
     
 
   GERMAN NOSGOTH CLAN œ