Selviana

Umsorgt von süßer Abendluft,
liege ich in meiner Gruft.
Durst mich weckt und Menschen schreckt,
sitze ich hier und denke nach,
auf meinem alten Sarg.
Soll ich jagen, soll ich spiel'n,
Oder einfach hinaus geh'n?
Antwort findet sich ganz schnell,
jagen geh ich flux und hell.
Hinter einen dunkeln Ecke warte ich auf dummes Pack.
Sie, die immer nur noch lachen,
sind jetzt mein neues Ziel.
Graziös und voller Kraft schleiche ich durch die dunkle Nacht.
Sie stehen da und lachen dumm, scherzen, spielen, blödeln rum.
Ein Sprung und meine Kralle löst auf, das lachende Geschalle.
Fällt zu Boden, hält sich fest,
will nur Leben,
ich nehm' den Rest.
Ein letzter Schrei dann ist's vorbei, mit der blöden Schreierei.
Nun da ich mich satt getrunken,
kann ich nun nach Hause humpeln.
In meiner dunklen Gruft setzte ich mich nieder,
und denke wieder,
was die Nacht wohl Morgen bringt,
und ob heut die Eule singt.
Abendluft mich noch umweht und seht,
ein weiterer Mensch vorübergeht.
Mit meinem toten, kalten Lächeln,
fang an neu auf zu brechen,
um zu nehmen was ich will.
Sei gewiss du Mensch,
ich kriege was ich will.
 

 
     
 
   GERMAN NOSGOTH CLAN œ