Selviana

Wieder sinkt die Sonn zum Boden,
Wechselt leuchtend mit dem Monde.
Zerbrochene Seelen sind um mich herum,
Ich suche nach etwas was ich nicht geben kann,
um zu retten jene die sind verdammt.
Doch ich finde nichts außer Einsamkeit und unsagbarem Leid.
Vielleicht ist mir das mittel der Heilung zu finden verwehrt,
Da ich selbst verdammt und nichts mehr wert.
Nun mehr eine Seelenlose Hülle,
Die zu leben scheint in Fülle.
Doch was sich dahinter verbirgt,
Niemand weiß.
Wie sehr mich nach Hilfe und Erlösung schreit,
So mehr rutsche ich in dieses Leid.
Reißen und Brechen tun die Seelen mehr,
Und ich kann nichts tun.
Ohne zu wissen,
Ich zu ihnen gehör.
Des Nachts die Seelen tanzen Trauer,
Und summen in Liedern um Erlösung,
Doch niemand sie höret.
Welch Reigen ich dort des Nachts stets geleite,
Mir nicht so recht werden will.
Soll ich mich nun fürchten,
oder mit summen und tanzen?
Oder mich hinter Mauern verschanzen?
Was ich tun soll weiß ich nicht,
Bei niemandem erbitte ich nun mehr rat,
Sondern sehen mich nach einem Tag.
Nach einem Tag an dem ich mich nach draußen begeben kann,
Mich im Sonnenlicht baden kann.
Der Tag kann in meinem Leben nur einmal angestrebt werden,
Ein zweites Mal gibt es nicht,
Außer ich sehne mich nach dem ewigen Licht des Todes.
Und wieder ist es eine Nacht,
An dem die Scharr der zerrissenen Seelen erwacht.
Wieder sind sie an dem Sammelpunkt,
Und summen und tanzen mit stillem Mund.
Ja,sie gehören zu mir,
Sind einsam und allein,
Dennoch sind sie mein.
Sie alle teilen das meine Schicksal,
Und jagen nach dem Blut des Lebens.
Blut ist Leben,
Ihre Meinung.
Und sie haben recht.
Ich gehöre zu der ihren Gattung,
Und will nun lernen es zu verstehen,
Was es heißt Un zu Leben.
Ich weiß nun was sie und ich sind.
Vereint durch eine starke Blutlinie,
Werden sie auf ewig zusammen halten;
Die Vampire.

 

 
     
 
   GERMAN NOSGOTH CLAN œ